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„Grüne Lunge“ Jahnplatz: 1.151 Unterschriften in drei Wochen

16.05.2024 • Achim Süß • Aufrufe: 1388

Vor drei Wochen gegründet, berichtet die Bürgerinitiative ,,Rettet die grüne Lunge” von großer Unterstützung: 1.151 Wunstorfer haben sich den Forderungen der inzwischen 44 Mitglieder starken Gruppe per Unterschrift angeschlossen. Die Initiatoren wollen ihre Aktion fortsetzen und in Ortsrat Wunstorf und Stadtrat Präsenz zeigen.

16.05.2024
Achim Süß
Aufrufe: 1388
Anwohner schauen auf dem Jahnplatz vorbei, wo gerade Sport getrieben wird. Der 1.-FC-Nachwuchs ist politisch nicht involviert – aber er trainiert regelmäßig auf dem Gelände. „Es sind eigentlich alle dafür, dass der Platz bleibt“, sagt der Trainer zur Vereinssituation. Mit den jüngsten Plänen der Politik könnte bald nicht nur Fußball auf dem Jahnplatz gespielt werden, sondern auch andere Sportarten Einzug halten (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (as). Dieser große Erfolg zeige „eindeutig die Stimmung der Bürger gegen die möglichen Bebauungspläne der Stadt Wunstorf“, heißt es in einer Presseerklärung zum vorläufigen Ergebnis der Unterschriftenaktion. Die Gruppe wendet sich gegen eine Bebauung des Jahnplatzes und des Grundstücks der ehemaligen Badeanstalt an der Amtsstraße. Der Rückhalt bei vielen Wunstorfern und der offensichtliche Erfolg der bisherigen Aktivitäten zeige „nun auch Wirkung in der Parteienlandschaft“, schreibt die Initiative weiter.

Sie verweist auf einen Antrag der SPD-Fraktion des Ortsrates Wunstorf, wonach die Flächen des Freibades und der Jahnplatz zu einem Stadtpark für die Bürger umgestaltet werden sollen. Die SPD möchte erreichen, dass die Stadtverwaltung die Voraussetzungen für einen Planungswettbewerb schafft. Dieser Beschlussvorschlag und ein gemeinsamer Antrag von CDU, FDP und Grünen stehen am Mittwoch, den 29. Mai, auf der Tagesordnung der nächsten Ortsratssitzung.

Viele Besucher zur Ortsratssitzung erwartet

Der Punkt Jahnplatz/Freibad wird öffentlich beraten, und die Sitzung ist vom Rathaus in die Abtei verlegt worden – wegen des Besucherinteresses, das die Stadt erwartet. Das Ad-hoc-Zweckbündnis von Grünen, FDP und CDU will erreichen, dass der Jahnplatz als Grünzone erhalten bleibt und nicht bebaut wird. Das benachbarte Freibadgelände soll „moderat“ bebaut werden. Zum Vorstoß der SPD erklärt die Bürgerinitiative jetzt: „Auffallend ist, dass der Antrag der SPD keinerlei Hinweis bezüglich einer möglichen Bebauung beider Flächen enthält.“ Auch wenn die Begründung eine allenfalls moderate Bebauung nenne, entfalte diese Äußerung keinerlei Wirkung, selbst wenn der Antrag der SPD im Stadtrat verabschiedet werden sollte. Es stelle sich also die Frage, mit welchen Vorgaben und zu welchem Zeitpunkt ein solcher Planungswettbewerb stattfinden solle.

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