
Wunstorf (red). Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Wunstorf hat den Parteivorsitzenden Martin Pavel am heutigen Montagabend als Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 13. September 2026 vorgeschlagen.
„Es ist eine große Ehre, dass mir der Parteivorstand klar das Vertrauen ausgesprochen hat. Im nächsten Schritt werbe ich um Zustimmung für meine Person und für meine Positionen bei den CDU-Mitgliedern, die den Bürgermeisterkandidaten bei einer gesonderten Mitgliederversammlung Anfang 2026 wählen werden. Das entspricht unserem Verständnis von basisdemokratischen Abläufen, bei denen alle Mitglieder entscheiden und nicht kleinere Parteikreise“, sagte Pavel nach der Sitzung des Parteivorstandes.
„Wunstorf braucht dringend einen Wechsel an der Spitze der Stadtverwaltung. Wunstorf braucht eine zeitgemäße und offene Kommunikationskultur und vor allem einen komplett neuen politischen Stil im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem Rat der Stadt. Wunstorf braucht wieder Zuversicht und Zutrauen in die eigene Stärke. Wunstorf braucht jemanden, der zuhört und dann entschlossen Probleme löst. Das möchte ich vermitteln und dafür werde ich werben – und zwar nicht nur innerhalb der CDU. Ich werde offen, transparent und vertrauensvoll den Austausch mit den Grünen und der FDP suchen, um gemeinsam und überparteilich einen echten Neuanfang für Wunstorf zu organisieren“, so Pavel weiter.
„Wir beginnen ab sofort damit, die Menschen in Wunstorf für eine andere Politik zu begeistern. Wir laden alle dazu ein, ein Teil dieser neuen Idee zu sein – überparteilich, ohne Ideologie, aber mit klarem Kompass. Bei unserem Ansatz ist jeder eingeladen, sich einzubringen, mit unserem Team in den Dialog zu treten oder selbst Teil des Teams zu werden. Wir arbeiten aktuell daran, einen zentralen Ort zu schaffen, der es den Menschen in Wunstorf ermöglicht, ihre Gedanken und Wünsche zu teilen, Dinge zu diskutieren oder sich einfach Gehör zu verschaffen. Dazu werden wir in den kommenden Wochen weitere Details bekannt geben.“
„Die nächste Bürgermeisterwahl wird richtungsweisend für unsere Stadt, denn die Amtszeit des neu zu wählenden Bürgermeisters beträgt acht Jahre. Das bedeutet große Verantwortung. Diese will ich annehmen und im Schulterschluss mit den Menschen in Wunstorf mit ganzer Kraft für unsere Stadt arbeiten. Überzeugt von unserer klaren Haltung: Wir für Wunstorf“, so Pavel abschließend.
Martin Pavel ist 40 Jahre alt, stammt aus Wunstorf, ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Wunstorfs Kernstadt. Der Betriebswirt arbeitet im Kommunalmanagement für einen Energieversorger in Hannover. In der Energiebranche ist er bereits seit 2011 in verschiedenen herausgehobenen Funktionen tätig. Pavel ist seit 16 Jahren CDU-Parteichef, seit 14 Jahren Mitglied im Rat der Stadt und seit 2019 stellvertretender ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Wunstorf. 2021 trat er bereits zur Bürgermeisterwahl an und unterlag Carsten Piellusch (SPD).
Der CDU-Stadtverbandsvorstand schlägt Martin Pavel als Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 13. September 2026 vor – die CDU-Mitglieder entscheiden Anfang 2026.
Ich gebe zu, mein Posting hat wenig mit der Enstscheidung zu tun, Herrn Pavel zu nominieren.
Aber: Die Legislaturperiode zu ändern, war eine Idee der Landesregierung. Aber ob man sich damit wirklich einen Gefallen getan hat?
Damit Bürgermeister vor Ort etwas bewirken können, benötigen sie mehr Zeit. Ok – klingt nachvollziehbar. Das kann ja spannend werden, wenn sich der Rat einer Kommune derart verändert, dass der Bürgermeister keine Mehrheit mehr hinter sich hat. Wenn ich dran denke: ne Zeit lang waren die Grünen sehr populär, konnten Führungsposten besetzen. Jetzt haben sie Probleme die 5%-Hürde zu meistern. Wird bestimmt eine Knaller-Politik werden, wenn ein Bürgermeister keine Stimme seiner Partei im Rat hinter sich hat…
Ja, kann ein Problem werden, aber der Vorgänger Eberhardt als CDU-Bürgermeister hatte auch stets keine Mehrheit seiner Partei und war in unterschiedlichen Konstellationen auf SPD, Gründe und FDP angewiesen.
Das kann ja aber auch irgendwo ein Vorteil sein, wenn Ideen / Maßnahmen auch von anderen Parteien mitgetragen werden müssen. Dann steht eventuell mal wieder die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung im Fokus und nicht die Ideologie einer Partei.
Mit einer eigenen Mehrheit ist es bestimmt einfacher zu gestalten. Dass eine eigene Mehrheit automatisch dazu führt, dass unsere Stadt im Interesse der Bürger weiterentwickelt wird, ist aber offensichtlich nicht so, wie uns seit vier Jahren gezeigt wird.
Der Bürgermeister sollte sich als Vertreter aller Wunstorfer verstehen. Ein überparteiliches Handeln ist dem Amt angemessen und wünschenswert. Der Vorgänger vom jetzigen Amtsinhaber hat das über 15 Jahre relativ gut hingekriegt. Wäre schön, wenn man da anknüpfen könnte und sich wieder mehr an den Bürgerinteressen und weniger an Parteiparolen ausrichten würde.
Warum will die CDU Wunstorf ein zweites Mal Herrn Pavel ins Rennen schicken? Schon 2021 ist dieser Versuch schief gegangen, weil Herr Pavel den meisten Bürgern unserer Stadt überhaupt nicht bekannt war! Mittlerweise sind 4 Jahre vergangen und an seinem Bekanntheitsgrad hat sich nichts geändert!
Vermutlich, weil die CDU denkt, dass Herr Pavel ein guter Bürgermeister wäre.
Das stimmt vielleicht sollte er mal ein bisschen unter die Leute gehen und sich vorstellen ! In meinen Augen macht er einen sehr vernünftigen Eindruck
Einfach nur toll!
Vielen lieben Dank an Herrn Pavel, dass er nochmals den Mut aufbringt und für UNS kandidieren möchte
Ich setzte große Hoffnungen in ihn und glaube, dass dies auch viele andere tun, oder?
Ich weiß, wen ich am 13 September wählen werde
Ob ein Kandidat für diesen Posten bekannt ist oder nicht, ist nicht von Belang. Richtungsweisend ist letztendlich das, was er an Loeblichem in die Tat umsetzt.
Betrachtet man das Resümee der Taten aus der Vergangenheit, ist der gezeigte Unmut Vieler das Fundament für einen Richtungswechsel.
Hinsichtlich Umwelt und Natur, Stadtflair, das erhaltungswürdig bewahrt werden sollte und Informationstransparenz ist eine Neuerung nicht destruktiv.
Wenn auch alte Schäden nicht rückgängig zu machen sind, es gilt, weitere zu vermeiden.
Ich kann den 13. September 2026 kaum erwarten! Ob Herr Pavel eine gute Wahl sein wird, werden wir sehen. Was wohl jetzt schon jeder sehen kann, so wie bisher kann und daft es nicht weitergehen. Pleiten, Pech und Pannen!!!