
Wunstorf (as/ds). Das Hallenbad soll am Dienstag, dem 16. September, wieder geöffnet werden. Das hat die Pressestelle der Stadt mitgeteilt.
Eine Frage der Auepost-Redaktion nach dem Stand der Dinge beantwortet Pressesprecher Daniel Pfingsten nach der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrats der Bäderbetriebsgesellschaft wie folgt: „Unsere Personalgewinnungsmaßnahmen – und hierbei insbesondere die Onlinekampagne – laufen erfreulich und auch erfolgreich.“ Das „Zwischenergebnis“: Vier Rettungsschwimmer „auf Minijobbasis“ und zwei Rettungsschwimmer in Vollzeit konnten gewonnen werden, um das Team zu verstärken.
Bewerbungsverfahren und Kampagnen „laufen selbstverständlich in vollem Umfang weiter“, ergänzt Pfingsten. Ein Teil der Kampagne ist derzeit auch im Freibad Bokeloh zu sehen: Dort begrüßen die Besucher die bekannten Stellenausschreibungen auf Roll-ups, die mit detaillierten Angaben für einen attraktiven Arbeitsplatz als Rettungsschwimmer oder Fachangestellte für Bäderbetriebe werben.
Ins Freibad Bokeloh waren aufgrund der Schließung im Hallenbad in der vergangenen Zeit teils auch Kurse und das Schulschwimmen ausgewichen, das nicht zur Verfügung stehende Hallenbad wirkte sich auch hier auf den Betrieb aus.
So wurde für die rhythmische Wassergymnastik beispielsweise im Freibad zeitweise der Springerbereich gesperrt. Statt Sprüngen der Jüngeren vom 5-Meter-Brett gab es unter Anleitung Beschallung der Teilnehmer, die im tiefen Wasser Schwimmhanteln stemmten. Auch die Vereine und die DLRG übten im Freibad weiter – entsprechende Bahnen wurden für deren Zwecke im laufenden Betrieb ebenso vom Schwimmerbecken abgeteilt.
Die Suche nach einem Projektentwickler, der den Umbau des Bades federführend koordinieren soll, gehe ebenfalls weiter, so der Stadtsprecher. Das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen.
Seit Ende November 2024 stand das Hallenbad damit nun für die Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Die unvorhergesehene Auszeit, damals als „ungeplante Betriebspause“ angekündigt, wird dann rund neuneinhalb Monate gedauert haben.
Ich freue mich, super Leistung und herzlich Willkommen an alle Rettungsschwimmer, aber irgendwie gefällt mir das Balneon mit dem Rutschen und den Kindern das Bad Nenndorfer Bad mit warmem Wasser besser. Vermutlich wird ein zurückwechsel ins Heimatbad nichtstattfinden, na ja wenn der Neubau 2047 fertig ist gucke ich mir mal an.
Wunstorfer Schwimmbad war schon immer kalt echt schade
Moin,
Freuen würde ich mich wenn es wirklich so wäre und wir ab Mitte September zuverlässig dort schwimmen können. Bis dahin bleibe ich skeptisch.
Viele Grüße
Stimmt, erstmal ist Schwimmen können oft auch lebenswichtig.
Diese ganze Situation ein Spaßbad bauen zu lassen wird der kommenden Situation von Besuchern, in meinen Augen nicht mehr gerecht, da erstenmal das Schwimmen an sich wieder in den Vordergrund rutschen sollte. Allein die Sicherheit des Schwimmens macht ein Bad erst dauerhaft rentabel und dies ist bei normalem Betrieb doch erstmal kostengünstiger als mit Luftschlössern zu hantieren, denen später die Besucher fehlen, bzw durch höhere Personal- und Unterhaltungskosten, wieder alles verpufft.
Ein gutes für Bürger bezahlbares Angebot für regelmäßigen Breitensport Schwimmen, Wassergymnastik sowie Schwimmkurse für Kinder und inzwischen auch Erwachsene ist dauerhaft sinnvoll und häufig lebenswichtig.
Wer einmal im Nenndorfer Hallenbad war geht nicht mehr ins Elements zurück. In Nenndorf sind die Öffnungszeiten und auch die Preise besser als in Wunstorf. Ideale Öffnungszeiten für Frühschwimmer die es in Wunstorf nicht gibt.
Man sieht sich in Bad Nenndorf.
Erst ein Edelstahlbecken und nun will die Stadt über 30 Millionen für ein Neubau ausgeben
Das Hallenbad hat soviel an negativen Schlagzeilen geliefert, dass der Verlust an Kunden wohl nicht mehr gutzumachen ist. Die enttäuschten Bürger haben sich umorientiert und festgestellt, dass andere Kommunen auch sehr schöne Hallenbäder haben. Diese Kunden werden nicht mehr wiederkommen. Zu Recht!!!
Infolge der Schließung von Bädern während C und Schließung vieler kleinerer Bäder im größeren Umland, sowie die Angst Vieler, ihre Kinder im jugendlichem Alter, aufgrund von Pöbeleien und Übergriffen, allein zum Schwimmen in ein Bad zu lassen, können sehr viele Kinder gar nicht schwimmen, da sie es nie erlernen durften.
Was nützt ein teures Spaßbad, wenn nachfolgende Generationen dies aufgrund fehlender Schwimmkenntnisse gar nicht mehr nutzen, bzw das Aufsichtspersonal aufgrund dieser Unkenntnis der Gefahren extrem aufgestockt werden müßte, wenn zukünftig überhaupt Fachpersonal gefunden werden kann. Diese ganze Situation ein Spaßbad bauen zu lassen wird der kommenden Situation von Besuchern, in meinen Augen nicht mehr gerecht, da erstenmal das Schwimmen an sich wieder in den Vordergrund rutschen sollte. Allein die Sicherheit des Schwimmens macht ein Bad erst dauerhaft rentabel und dies ist bei normalem Betrieb doch erstmal kostengünstiger als mit Luftschlössern zu hantieren, denen später die Besucher fehlen, bzw durch höhere Personal- und Unterhaltungskosten, wieder alles verpufft.
Ein gutes für Bürger bezahlbares Angebot für regelmäßigen Breitensport Schwimmen, Wassergymnastik sowie Schwimmkurse für Kinder und inzwischen auch Erwachsene ist dauerhaft sinnvoll und häufig lebenswichtig. Die häufige Aussage, für den normalen Bäderbetrieb fehlt das Personal, lässt doch schon die Planung für ein sicheres Spaßbad in den Anfängen platzen, oder?