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Weil in Wunstorf: Mit dem Handwerk beim Frühstück

05.09.2021 • Redaktion • Aufrufe: 554

Handwerk und Politik am Frühstückstisch in Wunstorf: Stephan Weil tauschte sich mit der örtlichen Handwerkerschaft aus.

05.09.2021
Redaktion
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Weil in der Genussmanufaktur
Weil beim Handwerker-Frühstück | Foto: privat

Wunstorf (red). SPD-Bürgermeisterkandidat Carsten Piellusch und SPD-Landtagsabgeordnete Wiebke Osigus hatten Stephan Weil am zurückliegenden Mittwoch zum Handwerker-Frühstück in die Genussmanufaktur Hanisch eingeladen. Auch der SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, Steffen Krach, war der Einladung gefolgt. Kreishandwerkerschaftsvorsitzender Thomas Hinze und seine Kollegen brachten viele Themen mit, über die sich mit der Politik ausgetauscht wurde.

Hinze betonte die Bedeutung des Handwerks für die Volkswirtschaft. Allein die 500 Betriebe der Kreishandwerkerschaft Neustadt-Burgdorf, zu der auch Wunstorf gehört, erwirtschafteten eine Lohnsumme von 100 Millionen Euro und bildeten rund 1.000 Nachwuchskräfte aus. Probleme seien unter anderem die überbordende Bürokratie, die gestiegenen Materialpreise und der Fachkräftemangel. Für viele Betriebe sei auch der Betriebsübergang ein großes Problem, weil Nachfolger häufig fehlten.

Ohne Handwerk nicht vorstellbar

Ministerpräsident Weil hob die Bedeutung des Handwerks ebenfalls hervor. „Ich kann mir dieses Land ohne Handwerk überhaupt nicht vorstellen“, sagte er. Es sei sehr erfreulich, dass das Handwerk, mit Ausnahme des Friseurhandwerks, bisher gut durch die Corona-Krise gekommen sei. Der Fachkräftemangel sei ein großes Problem. Die Landesregierung habe viel in Berufsvorbereitung investiert und wolle das auch weiterhin tun. Er wolle mit dem Wirtschaftsminister erörtern, wie bürokratische Vorschriften, die auf landesgesetzliche Regelungen basieren, stärker abgebaut werden können.

Carsten Piellusch betonte, wie wichtig die Handwerksbetriebe für Wunstorf seien. Als Bürgermeister wolle er ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung der Handwerksbetriebe legen. Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern sei denkbar, aber auch Ansiedlungen von Unternehmen wie Airbus seien wichtig für die hier ansässigen Betriebe. „Wir müssen mit Land und Region Hand in Hand arbeiten, um gute Rahmenbedingungen für die örtliche Wirtschaft zu schaffen“, so Piellusch.

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Kommentare


  • Homberti sagt:

    „Die Landesregierung habe viel in Berufsvorbereitung investiert und wolle das auch weiterhin tun.“ => Ach ja?? Wozu?? Vielleicht sollte man das Übel bei der Wurzel packen: Seit über 20 Jahren sinkt das Bildungsniveau stetig. Immer mehr Schulabgänger können nicht mal richtig lesen, schreiben geschweige denn rechnen. Und körperlich belastbar sind die Wenigsten. Wenn die Schulen nicht in der Lage sind die Schüler auf die Zeit „nach der Schule“ vorzubereiten nimmt man natürlich ordentlich Steuergelder in die Hand und haut das Geld raus für „Berufsvorbereitung“. Steuergeld kommt ja zum Glück immer genug nach. Typisch Politiker, eigenes Versagen mit dem Begriff „Fachkräftemangel“ kaschieren wollen.

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