
Wunstorf (red). Wie schnell man tatsächlich eine Haftpflichtversicherung benötigen kann, wenn man mit einem E-Scooter fährt, zeigte sich am zurückliegenden Donnerstag, den 16. April: Kurz nach 7 Uhr am Morgen war ein 10-jähriges Mädchen auf dem Schulweg unterwegs, als sie von einem E-Scooter angefahren wurde.
Der Unfall geschah auf dem Geh- und Radweg der Barnestraße nahe der Bahnunterführung, dem „Barnetunnel“, als ein E-Scooter die Schülerin in derselben Richtung überholte. Dabei berührte der E-Scooter mit dem Lenker die Zehnjährige am Ellenbogen, und ein Tritt des Fahrers streifte ihren Fuß.
Der Scooter wurde von einem dunkel gekleideten Jugendlichen gesteuert, der nach dem Unfall weiterfuhr, ohne sich um das Kind zu kümmern.
Die Wunstorfer Polizei ermittelt nun gleich wegen zweier Straftaten: Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort wurden eingeleitet.
Anders als bei dem Fall der fehlenden Pflichtversicherung am Wochenende drohen dem bislang unbekannten jugendlichen E-Scooterfahrer allein wegen der Fahrerflucht 2 Punkte in Flensburg.
Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls, die Hinweis zum Unfallverursacher geben können, und bittet dazu um Anrufe unter Telefon (05031) 96940.
Das ist in Bahnhofsnähe Industriestr. , Hindenburgstr, ZOB der tägliche Wahnsinn mit den rollern ich denke die Polizei schafft es zeitlich nicht alle mal zu kontrollieren
Danke für dieses Bild. Daran kann jeder normaldenkende Mensch erkennen, dass Fahrbahnverengungen zugunsten von Radfahrern und E-Scooterfahrern absolut nichts bringen, denn diese Klientel denkt, dass sie die Vorfahrt gepachtet haben. Ganz besonders zu bewundern, bei den vollkommen rücksichtslosen und STVO-befreiten Rennradfahrern, die immer nebeneinander und im Pulk fahren, damit die gemeinsame Gehirnmasse wenigstens auf das Gewicht einer Person kommt.