
Wunstorf (red). Ein in einer Garage geparktes Auto hat am heutigen Vormittag die Feuerwehr um Hilfe gerufen – ohne dass es der Besitzer wusste. Der sogenannte E-Call-Alarm erreichte die Feuerwehrleitstelle gegen 10 Uhr. Die Fahrzeugdaten und Koordinaten werden bei der Auslösung automatisch mit übermittelt.
Die Feuerwehr Wunstorf rückte daraufhin zum gemeldeten Unfallort in der Wilhelm-Busch-Straße in der Oststadt aus – und fand das betreffende Fahrzeug unbeschädigt geparkt in seiner Garage vor. Es hatte sich um einen Fehlalarm gehandelt.
Nach gründlicher Untersuchung habe sich herausgestellt, dass der E-Call entweder durch einen technischen Defekt oder durch Unachtsamkeit ausgelöst wurde, teilte die Feuerwehr Wunstorf mit.
Das Notrufsystem ist inzwischen in vielen Fahrzeugen enthalten und alarmiert bei Unfällen meist automatisch die Rettungskräfte, bevor die Insassen selbst einen Notruf abgeben können.
E-Call ist die Kurzform für „emergency call“, zu Deutsch „Notruf“. Das PKW-Notrufsystem alarmiert bei Unfällen automatisch die nächste Notrufstation und übermittelt Standort- und Fahrzeugdaten. Die Notrufstelle versucht, eine Sprechverbindung ins Fahrzeug herzustellen. Ist dies nicht möglich, werden über die nächste Rettungsleitstelle Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatzort geschickt.
Technik, die begeistert, wenn die denn funktioniert, wie die soll.
Leider allzuoft der Fall, dass die eben genau das nicht tut, was ich aus unerfreulichen Erfahrungen nur zu gut weiß.In diesem konkreten Fall, hat eben genau die Technik versagt.
Mit Sicherheit ärgerlich in Bezug auf die entstandenen Kosten für den Einsatz der Feuerwehr.
Doch meiner Meinung nach wäre es unerfreulicher gewesen, wenn Menschen zu Schaden gekommen wären.
Diese Autos gefährden unsere gefahrenabwehr ! Wunstorf braucht eine berufsfeuerwehr
Wer kommt bei einem Fehlalarm für die Kosten auf, die bspw. die Feuerwehr in Rechnung stellt: der Eigentümer, der Verkäufer oder der Hersteller?
Interessant …
Wieviele solcher Fälle sind bekannt?