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Auto überschlägt sich an Frachtweg-Kreuzung

24.09.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 9

Schwerer Verkehrsunfall von mehreren Fahrzeugen und Notarzteinsatz: Die Frachtweg-Kreuzung war am heutigen frühen Nachmittag für rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Zwei Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

24.09.2025
Redaktion
2 Min.
Unfallstelle | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Wunstorf (red). Die Strecke mit der bekannten Kreuzung war gerade aktuell wieder Thema in der Stadt: Aufgrund gehäufter Unfallzahlen gibt es auf der Strecke ein neues Tempolimit, nur noch maximal 50 km/h soll zwischen Kreuzung am Tierheim nahe Klein Heidorn und Bahnübergang im östlichen Verlauf der Strecke Richtung Blumenau gefahren werden können.

Am heutigen Mittwoch geschah der nächste schwere Unfall. Gegen 14 Uhr kam es an der Frachtwegkreuzung, auf dem Frachtweg in Klein Heidorn auf Höhe des Tierheims Wunstorf, zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.

Duster überschlägt sich

Zwei Autos waren auf der Kreuzung zusammengestoßen, wobei sich eines der Fahrzeuge, ein bronzefarbener Dacia Duster, überschlug. Der Duster blieb auf der Seite liegen. Die eintreffenden Feuerwehren aus Wunstorf und Klein Heidorn mussten jedoch keine Insassen aus den Fahrzeugen befreien, niemand war eingeklemmt.

Dieser Dacia überschlug sich | Foto: Schneider
Ein VW Up mit zerstörter Front | Foto: Schneider
Ein weiterer VW mit zerstörter Front | Foto: Schneider

Autoteile lagen verstreut über die Fahrbahn. Die Airbags in den Fahrzeugen hatten ausgelöst.

Folgeunfall mit weiteren Kollisionen

Infolge des ersten Unfalls kam es zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem drei weitere Fahrzeuge involviert waren. Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Weitere Unfallfahrzeuge stehen hinter der Kreuzung | Foto: Schneider
Militärpolizei ist ebenfalls an der Unfallstelle | Foto: Schneider

Da Bundeswehrangehörige von dem Unfall betroffen waren, war auch die Militärpolizei im Einsatz: Feldjäger in Uniform dokumentierten etwa die Unfallsituation.

Notarzteinsatz

Neben mehreren Rettungswagen war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz, ebenfalls rückte der bodengebundene Notarzt zur Einsatzstelle aus.

Notarzt an der Unfallstelle | Foto: Schneider

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle umfassend ab, band auslaufende Betriebsstoffe und stellte den Brandschutz sicher. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte allein der Feuerwehr vor Ort. Die Polizei war ebenfalls mit zahlreichen Kräften im Einsatz und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Vollsperrung

Auf dem Frachtweg und der Neustädter Straße bildeten sich Rückstaus von wartenden Autos hinter den Vollsperrungen. Aus Richtung Blumenau ließ im späteren Verlauf des Einsatzes die Polizei einzelne Autos auch passieren, aus den anderen Richtungen war dies jedoch nicht möglich aufgrund der weiteren Unfallaufnahmen.

Die Feuerwehr ist mit etwa 30 Kräften im Einsatz | Foto: Schneider
Feuerwehr und Polizei schieben einen Unfallwagen von der Fahrbahn | Foto: Schneider

Vor allem auf der Neustädter Straße stauten sich die Autos zurück, darunter mehrere Lastwagen. Ebenfalls wendeten viele Autos, um sich eine Alternativroute zu suchen. Ein Sattelzug wendete ebenfalls, indem er mit Unterstützung erst in einen Feldweg steuerte und auf diese Weise drehen konnte.

Ein LKW wendet mit Hilfe eines Feldweges auf der Neustädter Straße | Foto: Schneider

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten war der Frachtweg im Bereich der Unfallstelle bis auf die genannten Ausnahmen voll gesperrt.

Mehr in Kürze.

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Kommentare


  • Michael sagt:

    Tempo 50 gilt entgegen der Meldung nur in den Kurven im Bereich des Bahnübergangs. An der Kreuzung beim Tierheim ist nach wie vor 70 erlaubt.
    Das Problem an der Kreuzung ist, dass kaum jemand an der Stoppstraße anhält. Aber solange niemand die Einhaltung der Verkehrsregeln überwacht, wird es hier noch öfter Unfälle geben, egal welche Templimits eingerichtet werden…

  • Egon sagt:

    Duster überschlug sich und die Dachteling des Duster ist unbeschädigt!? Hat es sich in der Luft überschlage und ist wieder gelandet?

  • Jerry sagt:

    [vermutung]Demnächst wird hier noch ne Baustellen-Ampel aufgestellt, um verstärkt sicherzustellen, dass an der Kreuzung angehalten wird. Sobald der Frachtweg ein Fahrradweg wird, kann die mobile Lösung problemlos und rückstandsfrei abgeräumt werden.[/vermutung]

  • Silke sagt:

    Das nicht Anhalten an Stopp-Schildern ist leider ein großes Problem, siehe Stopp-Schild am Düendorfer Weg/Barnestr. Richtung Innenstadt.

  • Die Fahrschule sagt:

    Ich kann nur sagen: Augen auf im Straßenverkehr. Wer nicht in der Lage ist, an Stopp-Schildern anzuhalten oder den Verkehr so zu überblicken, dass er andere Autos (hier auf freier Strecke, wohlgemerkt) sehen kann, sollte das Auto stehen lassen. Aber klar, lieber alle anderen ausbremsen und überall 50 einrichten.

  • Joachim Scholz sagt:

    Bekannte Unfälle seit Jahren. Hier würde ein Kreisverkehr Sinn machen, im Gegensatz zum völlig überflüssigen in der Barne.

    • Robert sagt:

      Da die Neustädter Straße dort bald Geschichte ist, ist der Kreisverkehr hier unsinnig.

    • Dirk sagt:

      Für einen Kreisverkehr an der Stelle müssten sich Land und Region (Hier treffen schließlich eine Bundesstraße und eine Kreisstraße aufeinander) über eine Finanzierung einigen. Der Barnekreisel ist eine Gemeindestraße, also Sache der Stadt.

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