
Blumenau (red). Äußerst früh am Mittwochmorgen schreckten die Anwohner der Hasselhorster Straße aus dem Schlaf: Kurz nach halb vier in der Nacht war ein lauter Knall zu hören – schon kurz darauf folgten Sirenen und die Martinshörner der Einsatzkräfte. Polizei und Feuerwehr rückten an.
Schnell stellte sich heraus, dass es ein Auto war, das brannte und die Ursache des lauten Knalls gewesen war. An einem Skoda Citigo, der vor einem Mehrfamilienhaus abgestellt war, loderten die Flammen und drohten schnell auf das restliche Fahrzeug überzugreifen.
Das brennende Fahrzeug gehörte einem Anwohner, der am Vorabend um 23 Uhr von der Arbeit nach Hause zurückgekehrt war und den Skoda ohne Auffälligkeiten vor dem Haus geparkt hatte. Um 3.30 Uhr begann es dann an der hinteren rechten Fahrzeugseite zu brennen.
Die Tochter des Fahrzeughalters war selbst von dem Knall aufgewacht, hatte die noch schlafenden Eltern geweckt, so dass diese die Feuerwehr rufen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatten aber bereits Nachbarn den Notruf gewählt und damit die Feuerwehr alarmiert.


Entsprechend schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort, sofort wurden Löschmaßnahmen eingeleitet. Ein mögliches Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude wurde damit verhindert.
Entgegen erster Befürchtungen handelte es sich nicht um ein Elektrofahrzeug. Nachdem die Flammen mit Wasser eingedämmt waren, wurde das Wageninnere zudem mit Schaum geflutet, um durch Sauerstoffentzug ein mögliches Wiederaufflammen des Brandes im Keim zu ersticken.




Hinweise zur Brandursache gibt es bislang nicht. Erste Vermutungen gehen in Richtung eines Defektes an der Trommelbremse. Ob es sich tatsächlich um einen technischen Defekt handelte, der zu dem Feuer führte, muss nun geklärt werden.
Trommelbremse brennt nicht
Halte Brandstiftung für sehr wahrscheinlich. Wäre schon sehr ungewöhnlich, wenn solch ein Fahrzeug von allein an Heck zu brennen beginnt.
Hoffentlich (Teil-)Kaskoversichert…