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Der B442-Bahnübergang in Poggenhagen wird verschwinden

25.09.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 2

Der Bahnübergang auf der B442 zwischen Wunstorf und Neustadt soll durch eine Brücke ersetzt werden. Auch der Bahnübergang am Bahnhof Poggenhagen wird dann bald Geschichte sein.

25.09.2025
Redaktion
2 Min.
Bahnübergang
Bahnübergang (Symbolbild) | Foto: Schneider

Region (red). Wer von Wunstorf nach Neustadt oder umgekehrt fährt, nimmt dafür auf direktem Wege nicht selten den Weg auf der B442 über Poggenhagen. Mitten auf der Strecke wartet dann ein Bahnübergang. In Zukunft soll das nicht mehr der Fall sein. Denn beide Bahnübergänge in Poggenhagen sollen von Straßenbauwerken ersetzt werden. Das hat die Region Hannover am Mittwoch mitgeteilt.

Statt dem Übergang auf der B442 zwischen Moordorfer Straße und Wunstorfer Straße soll an dieser Stelle künftig eine Brücke die Bundesstraße über die Gleise führen. Der Übergang am Bahnhof Poggenhagen hingegen soll einer Unterführung für Fußgänger und Radfahrer weichen.

Grünes Licht von der Regionsversammlung

Der Umbau steht unter dem Stichwort „Grünes Licht für weniger Verkehrsbarrieren.“ Die Regionsversammlung hat dabei den entscheidenden Beschluss gefasst, der den Beginn für ein großes Infrastrukturprojekt markiert. Die Bahnübergänge in Poggenhagen sollen bis 2029 durch eine Straßenbrücke für den Autoverkehr sowie eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger ersetzt werden.

Wer durch Poggenhagen fährt, soll mit den wegfallenden Bahnübergängen gleich aus zwei Gründen profitieren: Die Verkehrssicherheit steigt, weil sich Züge und Autos künftig nicht mehr direkt begegnen. Gleichzeitig entfallen die langen Wartezeiten an geschlossenen Schranken.

Verträge können geschlossen werden

„Mit der Entscheidung der Regionsversammlung ist der Weg frei für eine Umsetzung des Projekts durch Bahn, Land und Region. Jetzt muss nur noch das Bundesministerium grünes Licht geben. Damit machen wir Poggenhagen sicherer und entlasten gleichzeitig alle, die hier unterwegs sind“, sagt Regionsverkehrsdezernent Ulf-Birger Franz.

Mit dem Beschluss der Regionsversammlung ist nun die rechtliche Grundlage gesetzt, um die entsprechenden Vereinbarungen mit Deutscher Bahn, der Stadt Neustadt und dem Land Niedersachsen zu unterzeichnen. Im Anschluss können Finanzmittel von Deutscher Bahn, Bund und Niedersachsen zugesagt werden – die Region Hannover selbst ist nicht an den Kosten beteiligt.

Hauptbaubeginn ab 2027

Der Zeitplan sieht vor, dass archäologische Untersuchungen und die Einrichtung einer Baustraße von der Region Hannover bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. Ab 2027 könnte dann mit dem Brücken- und Straßenbau begonnen werden, die Region tritt als Bauherrin auf. Die Unterführung für Fußgänger und Radfahrer am Bahnhof wird hingegen von der DB InfraGo durchgeführt.

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Kommentare


  • Andreas Panskus sagt:

    In Poggenhagen wird der Ort also in ähnlich fragwürdiger Weise zerschnitten wie in Wunstorf, wo die Omi, die mit ihrem Koffer zur Munzeler Straße möchte, das Taxi aber nur am ZOB bekommt, einen Umweg von mehreren Kilometern zu bezahlen gezwungen ist.

  • B. sagt:

    Sehr gut beobachtet! Es erinnert an den Bau der Mauer. Zur anderen Seite zu kommen, ist einfacher Art nicht möglich.

    Man winkt sich vom Haus vorne zum Haus auf der anderen Seite zu.

    Es ging viele Jahre so, ohne dass etwas Gravierendes den Umstand trübte. Nun wird es geändert, wie lange dauern Baustellenkrach und Erschwernisse für Anwohner und Umwege für die Pendler?

    Am meisten tut mir die Natur leid.

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