Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Der Fall Baschetti: Behörden ermitteln nach anonymer Strafanzeige monatelang gegen ehemaligen Auepost-Herausgeber

09.10.2021 • Redaktion • Aufrufe: 4816

Dies ist die Geschichte einer Intrige, eines verdeckten Angriffs auf einen Unternehmer, seine Firma und seinen Traum – und auf die Presse. Es ist eine Geschichte über Verleumdung und falsche Behauptungen, über ein monatelanges, zweifelhaftes Ermittlungsverfahren. Es ist filmreifer Stoff. Aber die Handlung ist nicht erfunden, der Tatort ist real, auch die Personen. Alles hat sich gerade erst abgespielt – mitten in Wunstorf. Weitgehend ohne Öffentlichkeit, dafür mit umso mehr Gerüchten. Im Mittelpunkt: Mirko Baschetti, bis vor kurzem Herausgeber der Auepost. Der Vorwurf: Betrug.

09.10.2021
Redaktion
Aufrufe: 4816
Zerrissene Auepost
Die Auepost am Boden

Wunstorf hatte in der Vergangenheit schon einige „Skandälchen“, was die Presse betraf: Reporter verhielten sich an Unfallstellen mehr als daneben oder es wurden heimlich Gespräche mitgeschnitten, wo es tabu war. Doch nun rückte ein örtliches Medium in den Fokus von Strafermittlern: Von der Öffentlichkeit blieben die Vorgänge unbemerkt – nur die Gerüchteküche brodelte ordentlich. Im Mittelpunkt: die Auepost, genauer: dessen früherer Verleger Mirko Baschetti. Gegen den 49-Jährigen wurde monatelang wegen des Verdachtes auf Betrug ermittelt – aufgrund einer anonymen Anzeige mit zutreffend erscheinenden Informationen. Der angebliche Betrugsversuch des Auepost-Chefs war jedoch nicht der wahre Kern der Aktion. Die Anzeige war offensichtlich Teil einer Kampagne, mit dem Ziel, das Medium Auepost zu beschädigen.

Alles beginnt im Herbst 2020, als ein anonymer Hinweis beim Landeskriminalamt eingeht: Mirko Baschetti, damals noch Herausgeber der Auepost, hätte seine Werbekunden bei der Erstausgabe 2019 betrogen, indem er ihnen mehr Hefte zusagt habe, als tatsächlich gedruckt werden. Für Werbebuchungen hätte sich damit das Preis-Leistungs-Verhältnis verschlechtert, Baschetti sich womöglich einen finanziellen Vorteil verschafft. Der Anzeigenerstatter lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Vorwurf stimmt: Diese Information sei sicher, wird den Strafverfolgungsbehörden mitgeteilt. Nachweise für die Behauptung liefert der Informant nicht.

Whistleblower-Portal missbraucht

Dem Anzeigenerstatter ist es dabei offenbar sehr wichtig, unerkannt zu bleiben. Denn er nutzt nicht die „Online-Wache“ der Polizei oder geht gar persönlich zum Kommissariat, sondern sucht einen Weg, im Verborgenen zu agieren. Daher meldet er sich über das anonyme Hinweisgebersystem des Landeskriminalamtes, das jedoch eigentlich für Whistleblower gedacht ist, um etwa Betrügereien oder Korruption innerhalb von Firmen zu melden – und wird von den Experten prompt abgewiesen. Die Kommunikation erfolgt dabei über ein elektronisches Postkastensystem beim LKA: Ermittler und anonyme Person können sich gegenseitig kontaktieren, doch die Identität des Anzeigenden bleibt unerkannt. Aber die anonyme Person lässt nicht locker, weiß die Beamten geschickt zu ködern, bis das LKA in Hannover die anfängliche Skepsis beiseiteschiebt und die Anzeige doch noch anonym entgegennimmt. Der Unbekannte macht sich richtig viel Arbeit: Er sendet der Behörde eine Liste aller Anzeigenkunden der Erstausgabe, erhebt detaillierte Vorwürfe, stützt sich dabei aber weiter nur auf Gerüchte – und macht dazu auch noch falsche Angaben.

LKA-Portal
Whistleblower-Portal des Landeskriminalamtes | Screenshot: Auepost

Das allerdings so glaubwürdig, dass die Staatsanwaltschaft einen Anfangsverdacht sieht und ein Ermittlungsverfahren gegen Baschetti einleitet. Beim Wunstorfer Kommissariat werden die erfahrenen Kriminalisten mit der Sache betraut. Sie finden bei einer örtlichen Druckerei heraus, dass dort tatsächlich weniger Exemplare der Auepost Nummer 1 hergestellt worden sind als im Impressum angegeben. Die Beamten betrachten die anonymen Vorwürfe daher als plausibel und intensivieren die Ermittlungen.

Polizei ermittelt gründlich

Die polizeilichen Recherchen erreichen die nächste Stufe: Sämtliche Anzeigenkunden der ersten Auepost-Ausgabe werden angeschrieben und zum Ausfüllen eines Zeugenfragebogens aufgefordert. Darin ist ausdrücklich vom Tatverdacht des Betrugs die Rede. Fast 50 Werbekunden der Auepost erhalten so die Nachricht von einer im Raum stehenden Manipulation bei ihren Anzeigenaufträgen. Der detaillierte Fragebogen nennt nicht nur die mögliche Tat. Es finden sich auch Formulierungen in dem Papier, die es an Neutralität vermissen lassen: „Hätten Sie auch in dem Magazin geworben, wenn die Mindestauflage nur 4.000 oder 5.000 Exemplare betragen hätte?“, lautet eine der Fragen. Baschetti – der selbst von der Polizei weder informiert noch befragt worden ist und erst jetzt von dritter Seite erstmals von den Vorwürfen erfährt – sieht darin eine Vorverurteilung. Er hält Fragestellungen mit suggestivem Charakter für fragwürdig und beginnt, sich um eine Verteidigung zu kümmern.

Für das Kleinstadtmagazin bedeuten die Ermittlungen schon fast das Todesurteil. Der komplette Kundenstamm des Mediums wird in ein Strafverfahren hineingezogen, bei welchem der Tatverdacht Betrug lautet. Die Seriosität des Herausgebers und damit seines Blattes wird in Zweifel gezogen.

Die Mehrheit hält zur Auepost

Fast alle der Angeschriebenen reagieren jedoch relativ unaufgeregt: Der Großteil bestätigt einerseits, dass die Auflagenhöhe meist nicht einmal Thema gewesen ist, dass man theoretisch der Auepost auf jeden Fall auch bei kleineren Auflagen „Starthilfe“ gegeben hätte usw. Manche schreiben sogar in den Zeugenfragebogen, dass sie von solchen Gerüchten bereits gehört hätten – und es für typisches Kleinstadtgerede hielten. Oder sie nutzen den Zeugenfragebogen der Polizei schlicht für Lob und Anerkennung: Es sei eine tolle Zeitschrift, man sei voll zufrieden – und die im eigenen Laden ausliegenden Exemplare seien immer schnell vergriffen. Kommentare dieser Art dürfen die Ermittler dann zu den Akten nehmen.

Quartier No. 6
Im ehemaligen Quartier No. 6 entstanden die früheren Ausgaben der gedruckten Auepost (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Die Sache hätte damit an dieser Stelle zu Ende sein können. Aber: Zwei Geschäftsinhaber stellen im Rahmen ihrer Zeugenaussage nun Strafantrag – ohne zuvor auch nur einmal bei Baschetti nachgefragt zu haben, was denn da los sei. Obwohl die Wege in der Fußgängerzone kurz sind. Das Verfahren geht daher weiter seinen Gang.

Der Fall klärt sich auf

Das Entscheidende an der Geschichte ist jedoch: Die Auflagenhöhe wurde gar nicht unterschritten. Baschetti kann den Ermittlern nachweisen, dass die hergestellten Exemplare korrekt angegeben sind. Denn was der anonyme Anzeigenerstatter nicht weiß – oder nicht wissen wollte: Nicht nur die Wunstorfer Geschäftswelt gibt der Auepost Anschubhilfe mit großzügigen Anzeigenbuchungen zum Start des Magazins, sondern auch das befreundete Netzwerk. So wird nicht nur bei einer Druckerei produziert, sondern ein Bekannter des Herausgebers übernimmt zusätzlich auf eigene Kosten einen Teil der Gesamtauflage. Auch das wird nun von den Ermittlern gründlich überprüft, der Bekannte erhält Besuch von der Polizei und wird zur Sache vernommen.

Die falschen Vorwürfe brechen damit in sich zusammen. Doch auch jetzt wird das Verfahren nicht sofort eingestellt. Es dauerte weitere Monate, bis die Staatsanwaltschaft die Akten schließt und einen Schlussstrich unter die Angelegenheit zieht. Zu spät für das Auepost-Magazin.

Unschuldsvermutung funktioniert in der Theorie besser als in der Praxis

Trotz der überwiegend abwartenden Haltung der Geschäftsleute springen auch infolge der scheinbar bestätigten Gerüchte einige wichtige Werbekunden ab, die Gesamtfinanzierung des Magazins ist nicht mehr sichergestellt. Von manchem ehemaligen Inserenten und Partnern bekommt Baschetti teils unverblümt zu hören: „Mit euch will ich nichts mehr zu tun haben.“ Die Auepost druckt nun nicht mehr nur die Stadtgespräche, sondern ist auf einmal selbst eines. Die wegbrechenden Werbeeinnahmen des kostenlos verteilten Magazins lassen sich nicht länger abfedern. Mit der Maiausgabe 2021, acht Monate nach Ermittlungsbeginn, ist das ursprüngliche Heft Geschichte, die Druckkosten sind unter diesen Bedingungen und dazu noch den Corona-Auswirkungen nicht mehr refinanzierbar.

Trennung von Zeuge und Verdächtigem: Ermittler müssen sich entscheiden, ob sie jemanden als Zeugen oder Verdächtigen befragen: Ein Verdächtiger hat Zeugnisverweigerungsrecht, muss den Ermittlern nichts sagen, so dass die Beamten im Zweifel auf diesem Wege nicht weiterkommen. Würde ein Verdächtiger jedoch selbst wie ein Zeuge behandelt werden, würde dies die Prinzipien eines fairen Verfahrens auf den Kopf stellen.

Besonders fatal ist, dass sich die anonymen Vorwürfe schnell aus der Welt schaffen lassen hätten, wenn die Behörden direkt bei Baschetti vorstellig geworden wären. Warum das nicht geschieht, erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Hannover, Oberstaatsanwalt Thomas Klinge, gegenüber der Auepost so: „Wir müssen, um einen Tatverdächtigen zu vernehmen, Anhaltspunkte haben, die wir ihm vorwerfen können.“ Das ist vor Verschicken der Zeugenfragebögen hier nicht der Fall. Als Zeuge kann Baschetti ebenfalls nicht befragt werden, da der Anfangsverdacht schon schwelt. Die Alternative wäre gewesen, mit der Polizei samt Durchsuchungsbefehl in den Redaktionsräumen zu erscheinen, so Klinge. Auch dies hätte viel „Staub aufwirbeln“ können. Die Staatsanwaltschaft wählt so den scheinbar milderen Weg: die Befragung aller Werbekunden.

Ermittler weisen sich zunächst gegenseitig Verantwortung zu

An der konkreten Nennung des Tatvorwurfs in den Fragebögen für die Zeugen komme man ebenfalls nicht vorbei, erklärt Klinge: Genauere Details müssten nicht genannt werden, aber die Zeugen müssten wissen, wozu sie sich äußern sollten. Zu allgemein dürften die Angaben daher nicht ausfallen. Beispiel- oder Suggestivfragen hätten im Zeugenfragebogen jedoch normalerweise nichts zu suchen – „grundsätzlich nichts zu suchen“. Das bedeutet im Juristendeutsch so viel wie: Es muss einen guten Grund dafür geben, wenn doch Beispielfragen verwendet werden. Warum sie gestellt wurden, weiß die Staatsanwaltschaft nicht. Die Polizei in Wunstorf, bei der die Fragen ausgearbeitet wurden, verweist zunächst an die Staatsanwaltschaft als verantwortliche Stelle. Die Staatsanwaltschaft verweist wiederum auf die Polizei.

„Hier ist es danebengegangen“

Oberstaatsanwalt Thomas Klinge

Der Tragweite der Eröffnung eines Verfahrens ist man sich bei der Staatsanwaltschaft natürlich bewusst, so etwas werde nie auf die leichte Schulter genommen. „Es gibt viele ähnliche Fälle, bei denen ich sehr mit mir gerungen habe“, sagt der Staatsanwaltschaftssprecher stellvertretend für seine mit dem Fall betrauten Kollegen. Grundsätzlich stehe diese Überlegung vor jedem Verfahren: Habe man wirklich so viele Hinweise, dass man Ermittlungen führen könne? „Man trägt Verantwortung für das Leben eines Menschen.“ Daher sei die Staatsanwaltschaft immer froh, wenn bei Ermittlungen letztlich etwas gefunden werde – und kein Unschuldiger verdächtigt wurde. Wenn der Anfangsverdacht jedoch steht, haben die Ermittler keinen Ermessensspielraum mehr und müssen ermitteln. „Hier ist es danebengegangen“, sagt Klinge. Das Bedauern, dass es den Falschen getroffen hat, ist dem Oberstaatsanwalt anzumerken. „Das tut uns sehr leid.“

Das Verfahren zog sich offensichtlich auch deshalb in die Länge, weil nacheinander vier Staatsanwälte mit dem Fall betraut waren. Klinge erklärt das mit einer großen Fluktuation in der Behörde, dazu Corona-Situation und Krankmeldungen. Diese Arbeitsteilung sei nicht gewollt, aber lasse sich nicht vermeiden. „Wir können nichts dafür“, so der Oberstaatsanwalt.

Kein Ermessensspielraum bei der Polizei

Auf die Beispielfragen in den Zeugenfragebögen angesprochen, nennt Thorsten Bösert den Grund. Der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes in Wunstorf erklärt es als korrektes Vorgehen: Eine anders geartete Fragestellung hätte keine Klarheit darüber erbracht, ob eine bestimmte Auflagenhöhe überhaupt relevant gewesen sei für das Verfahren. Hätten alle Angeschriebenen wie die Mehrheit geantwortet, dann wäre das Verfahren nämlich trotzdem eingestellt worden, selbst wenn die Auflage wirklich niedriger gewesen wäre. Zum Zeitpunkt der Formulierung des Fragenkatalogs ging man bei den Ermittlern noch davon aus, dass die angegebene Auflage tatsächlich unterschritten worden war. Die den Zeugen vorgelegte konkrete Fragestellung sollte den Verdächtigten daher nicht diskreditieren, sondern ihn ggf. auch entlasten.

Letzte Ausgabe
Die letzte Ausgabe des ursprünglichen Stadtmagazins

Auch die Fragen zunächst an weniger Zeugen zu richten – und nicht gleich alle Werbekunden zu befragen –, sei keine Option gewesen. Ein solch selektiver Ermittlungsansatz wäre den Beamten früher oder später selbst auf die Füße gefallen, sie hätten sich vorwerfen lassen müssen, dass sie nicht gründlich und fair ermitteln, sondern – womöglich subjektiv – eine Vorauswahl treffen würden. Dass anonymen Hinweisen gefolgt werde, sei übrigens keine Seltenheit, ergänzt Wunstorfs Polizeichef Thomas Broich. Nur weil es sich um einen anonymen Hinweis handele, könne man diesen nicht außer Acht lassen, bestätigt der Erste Polizeihauptkommissar die gängige Ermittlungspraxis.

Gegenanzeige wird vorbereitet

So, wie es ablief, war der Schaden jedoch nicht mehr aufzuhalten. Die Monate verstrichen, während der Adressat des Ermittlungsverfahrens nichts zur Wiederherstellung seines Rufes tun konnte – solange die Behörden noch ermittelten, waren Baschetti die Hände gebunden. Das zeigte sich, als er versuchte, die Dinge gegenüber den Werbekunden zu erklären. Von einigen wurde das wie eine Zeugenbeeinflussung aufgefasst. Vertrauen zurückzugewinnen war unter diesen Umständen praktisch nicht möglich – solange die Staatsanwaltschaft das Verfahren betrieb und weiterermittelte, war dem in der Stadt schwelenden Verdacht nichts Substanzielles entgegenzusetzen.

Wenn es der ursprüngliche Anzeigenerstatter nicht besser wusste und wirklich glaubte, dass Baschetti bei der Auflagenhöhe betrogen hatte, dann kann man ihm nicht einmal vorwerfen, Polizei und Staatsanwaltschaft instrumentalisiert zu haben. Doch der Verdacht liegt nahe, dass es nie darum ging, einen möglichen Betrug des Herausgebers aufzudecken. Ziel war offenbar die Diskreditierung der Auepost und ihres Herausgebers. Ein in der Stadt längst kursierendes Gerücht – das geht aus den Ermittlungsakten hervor – wurde genutzt, um ein Strafverfahren in Gang zu setzen. Das Gerücht wurde mit vermeintlich zutreffenden Daten untermauert und als Hebel benutzt. Ein wirklich betrogener Kunde hätte seine Daten und seinen Schaden offengelegt und Anzeige erstattet – ohne sich des Whistleblower-Portals des LKA zu bedienen.

Baschetti lässt daher derzeit prüfen, ob eine Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung Aussicht auf Erfolg haben könnte. Wenn die Behörden in die entgegengesetzte Richtung genauso gründlich ermitteln, wie sie es bei Baschetti taten, könnte es für denjenigen, der die Sache ins Rollen gebracht hat – trotz des Versuchs, die eigene Identität zu verschleiern –, ein Nachspiel haben. Es ginge dann nicht nur um eine echte Straftat (falsche Verdächtigung wird mit bis zu sechs Jahren Gefängnis oder Geldstrafe bestraft), sondern auch um Schadensersatzforderungen.

Die Folgen

Die Ermittlungen sind eingestellt. An den Vorwürfen ist nichts dran. Es blieb beim reinen Anfangsverdacht. In den Bereich des hinreichenden Tatverdachts, der eine Anklage gerechtfertigt hätte, sei man während der Ermittlungen nie gekommen, erklärt Klinge. Aber die Ermittlungen haben Spuren hinterlassen. Baschetti hat die Herausgeberschaft der Auepost aufgegeben und das Projekt insgesamt verlassen. Ernstlich überlegt wurde, ob man angesichts der Vorfälle und Gerüchte sogar den Namen ändern und noch einmal ganz von vorn anfangen sollte. Die Entscheidung ist dagegen gefallen. In Kauf genommen wird, dass die Gerüchte weiterkursieren und wahrscheinlich nie ganz aus der Welt zu schaffen sein werden. Auch dieser Bericht ist ein Teil davon – aber die selbstauferlegte Transparenz soll deswegen nicht zurückstehen. Die Auepost soll die Auepost bleiben.

Menschlich zeigt sich Baschetti enttäuscht: Keiner der Strafantragsteller habe sich im Nachhinein bei ihm entschuldigt. „Ich wurde in einigen Kreisen zur Persona non grata“, fasst er es zusammen. Auch seinen kürzlichen endgültigen Ausschluss aus der Werbegemeinschaft Wunstorf – als die Ermittlungen bereits eingestellt waren – sieht er im Zusammenhang mit dem Angriff aus dem Dunkel der Anonymität. Der Vorsitzende des Vereins weist Derartiges gegenüber der Auepost entschieden zurück: Dem Ausschluss hätten Äußerungen von Baschetti über den Verein zugrunde gelegen, das Ermittlungsverfahren wegen des Betrugsverdachts habe dabei keine Rolle gespielt.

Alte Magazine vor Kuhbrunnen
Das alte Stadtmagazin begleitete Wunstorf anderthalb Jahre lang | Foto: Daniel Schneider

Die Namen der beiden Unternehmer, die Strafantrag gestellt haben und damit das Verfahren gegen Baschetti weiter vorantrieben, sind der Redaktion bekannt. Die Redaktion hat sie gefragt, was ihre Beweggründe waren für die Strafanträge, ob sie sich tatsächlich betrogen gefühlt haben – und wie sich das ehemalige Vertrauen ins Gegenteil verkehren konnte. Einer der beiden schweigt beharrlich – und der andere glaubt weiterhin an Betrug … und wundert sich, dass sich sonst niemand der übrigen Geschäftsleute dieser Meinung angeschlossen hat. Er selbst sei jedoch nicht der anonyme Akteur gewesen, beteuert er.

Die Kehrseite

Nicht geschafft hat es der anonyme Anzeigenerstatter, die Auepost zum Schweigen zu bringen. Aber fast. Das auch, weil sich die Behörden im Kern auf die Erklärungen einer im Dunklen agierenden Quelle stützten, um weitreichende Ermittlungen zu veranlassen – mit den bekannten Folgen. „Wenige Täter schädigen oft viele Opfer und bereichern sich auf deren Kosten. Zu diesen Kosten gehört nicht selten der Verlust des Arbeitsplatzes, da gerade kleinere und mittelständische Unternehmen durch die Folgen in ihrer Existenz bedroht sein können“, heißt es auf dem LKA-Portal, wo diese Geschichte ihren Anfang nahm. Dass ausgerechnet über dieses Portal ein kleines Unternehmen in seiner Existenz bedroht wurde und mittelbar viele geschädigt wurden – eine ganze Kommune ihr Stadtmagazin verlor –, muss in einer Gesellschaft, in der die Funktionsfähigkeit der Presse als Errungenschaft stets hochgehalten wird, zu denken geben. Die Ermittlungen haben Schäden für die Wirtschaft nicht verhindert, sondern mittelbar erst verursacht – Polizei und Staatsanwaltschaft wurden faktisch zum verlängerten Arm einer Intrige.

von Daniel Schneider und Achim Süß
Update, 11.10.: Position des benannten Vereins ergänzt

[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


  • Bastian Schramm sagt:

    Unfassbar!!! Leider werden diese „asozialen“ Methoden in der heutigen Zeit immer mehr und kaum einer stellt sich dem entgegen. Ich hoffe, der „anonyme“ Strafanzeigensteller bekommt seine gerechte Strafe….

    • Addo K. sagt:

      Der Erstatter der Strafanzeige hat scheinbar die angegebene Auflage des Magazins mit der echten Auflage der Druckerei verglichen und hier eine Fehlermenge erkannt und sich betrogen gefühlt. Wenn man dann zur Polizei geht: was soll es denn dafür dann eine nach Ihrer Meinung nach ‚gerechte Strafe‘ geben? Herr Baschetti konnte den Kopf nur aus der Schlinge ziehen, weil ein Freund von ihm positiv für ihn ausgesagt hat und behauptet, er habe ohne Berechnung die übrige Auflage gedruckt. Wers glaubt… Nun vor Gericht gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Glück für Herrn Baschetti. Und Pech für Herrn Schneider, dass er sich damit gleich zu Beginn seines Engagement so verbrennen lässt.

      • Mirko Baschetti sagt:

        Hi ihr beiden. Es wurde nicht einfach von mir etwas behauptet, sondern der Nachweis erbracht. Bei einer so gründlichen Ermittlung hätte sich Staatsanwaltschaft/Polizei wohl kaum mit meiner „Behauptung“ begnügt. Ihr begebt euch da gerade auf sehr dünnem Eis …

      • Mirko Baschetti sagt:

        Zitat: „Der Erstatter der Strafanzeige hat scheinbar die angegebene Auflage des Magazins mit der echten Auflage der Druckerei verglichen und hier eine Fehlermenge erkannt und sich betrogen gefühlt.“ Das kann ja nur die Druckerei selbst oder ein Insider gewusst haben.

        • Addo K. sagt:

          Herr Baschetti, das haben Sie jetzt genau richtig erkannt, richtig einsortiert und richtig hier geschrieben. Danke. Es kann sich nur um einen Insider handeln oder um die Druckerei selbst, mit der Sie ja nebenbei erwähnt auch noch andere Streitigkeiten hatten. Wer es aber nicht gewesen sein kann ist jemand aus dem Vorstand der Werbegemeinschaft. Aber genau dorthin streuen Sie Ihre Gerüchte. Jeder aufmerksame Leser merkt ab dieser Stelle, wie Falsch ijr Spiel ist. Sie sind getrieben von Rachegelüsten und Agressionen. Vielleicht lassen Sie sich mal helfen. Sagt ein alter Mann mit viel Lebenserfahrung.

  • Jens Käschel sagt:

    Da Polizei und Staatsanwaltschaft selber zugeben, dass sie in diesem Fall mindestens unglücklich agiert haben, frage ich mich, wieso Baschetti nun selber mit einer Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung tätig werden muß. In diesem Fall müssen Polizei und Staatsanwaltschaft selbstständig tätig werden, da hier ganz klar ein zu verurteilender Straftäter (falsche Verdächtigung –> bis zu sechs Jahren Gefängnis oder Geldstrafe) noch frei herumläuft. Und in Bezug auf die unwürdige Verhaltensweise der Wunstorfer Werbegemeinschaft fällt mir nur eine einzige Gegenmaßnahme ein: amazon und tschüß.

    • Grit D. sagt:

      @ Jens Käschel

      Dass Sie ob der Vorgänger ’stinksauer‘ sind, kann ich gut- sehr gut verstehen.
      Und auch, dass Sie der Werbegeinschaft Ihren Rücken kehren wollen.
      Doch ob ausgerechnet #Amazon DIE Alternative darstellt?

      Ganz persönliche Ansicht:
      Basche oder auch noch Neustadt wären mir als Einkaufsalternative angenehmer als der den nahezu kompletten Markt beherrschende Online-Riese.

      • Addo K. sagt:

        Warum wollen Sie eigentlich Wunstorfern empfehlen in Neustadt einzukaufen, nur weil irgend ein Anonymer eine Anzeige gegen einen Exfussballer erstattet hat? Erklären Sie mal Ihre Intuition? Das muss ich selbst als Neustädter sagen.

    • Redaktion sagt:

      Nicht jede falsche Verdächtigung ist strafbar. Die Ermittler müssen Anhaltspunkte haben, dass „wider besseres Wissen“ jemand angezeigt wurde. Ob tatsächlich eine Straftat vorliegt, muss ggf. durch ein neues Verfahren geklärt werden.

      • Addo K. sagt:

        Damit erledigt sich doch ihre Argumentation. Denn es gab definitiv einen Unterschied zwischen versprochener Auflage und Auflage der Druckerei. Woher soll man wissen, dass ein Freund von Herrn Baschetti noch Exemplare ohne Berechnung dazutut. Also kann es nicht wider besseren Wissens gewesen sein. Aber vermutlich wird der Herr Baschetti aufgrund seiner aufgestauten Wut- und Agesssivitätshormone keine Ruhe geben.

  • Grit D. sagt:

    Verständlich, dass die Redaktion der #Auepost hier in aller Ausführlichkeit berichtet, schließlich soll der ehedem gute Ruf des Magazins und vor allem der dessen ehemaligen Herausgebers und Chef-Redakteurs #Mirco Baschetti irgendwie noch gerettet werden.

    Andere „skandalösen“ Ereignissen wäre diese Aufmerksamkeit eher nicht zuteil geworden.

    Grundsätzlich halte ich in Vielem wie Beispiel sexuellen Missbrauch von Kindern, die Möglichkeit einer anonymen Anzeige für durchaus sinnvoll und angebracht.

    Im Fall #Baschetti wurde hier seitens des Anzeigenden diese Option meiner Meinung nach dazu gänzlich falsch genutzt, um einen Ruf nachhaltig negativ zu beeinflussen.

    Dieses Verhalten hat mit der „feinen englischen Art“ so gar nichts gemein!

    • Addo K. sagt:

      Woher wollen Sie das wissen, dass eine Strafanzeige nur erstattet wurde, um den Ruf von Herrn Baschetti zu schädigen? Es ist doch nachgewiesen, dass in der Druckerei weniger Exemplare gedruckt wurden als es als Auflage angekündigt war. Also war der Verdacht gerechtfertigt und der Anzeigenerstatter hatte alles Grund, sich an die Polizei zu wenden. Der Beitrag der Auepost hier jetzt zu dem Thema ist sehr phantasievoll und dreht alles nur so hin, wie Herr Baschetti es gerne haben möchte. Er möchte unbedingt in die Ooferrolle schlüpfen. Glücklicherweise glauben ihm dies nur extrem wenige Leser noch.

  • Grit D. sagt:

    Vor über zwei Stunden „meinen Senf“ abgeben, der noch IMMER NICHT online gegangen ist!

    Jenseits des „früher war alles besser“, zeigt sich,dass Mirkos erzwungener Rückzug von der #Auepost sich für kommentierende Leserinnen und Leser mit der Neugestaltung des Internet-Antrittsbesuch des Magazins signifikante Nachteile ergeben haben.

    Da kommen in mir dann doch Begehrlichkeiten nach den früheren Zeiten auf…

  • Nicole Nolte sagt:

    Ich hatte das überhaupt nicht annähernd so mitbekommen! Es tut mir für die Auepost und persönlich für Herrn Baschetti unendlich leid! Würde mir wünschen, dass beide gestärkt aus dieser Tragödie hervorgehen und uns weiterhin so toll mit ihren Berichten und besonderen Stadtgesprächen begeistern!

  • H Brandes sagt:

    Das kommt dabei heraus wenn Polizei und Staatsanwaltschaft auf anonyme Anzeigen reagieren

    • Addo K. sagt:

      Warum können Sie das so gut beurteilen, H. Brandes? Waren Sie selber schon einmal im Fokus der Ermittler? Wie ist es damals ausgegangen? Ich sehe die Möglichkeit, Strafanzeigen anonym aufzugeben, als sehr wichtig. Denken Sie nur mal an die vielen Opfer sexueller Übergriffe, zum Beispiel im kirchlichen Umfeld. Nicht war, H. Brandes? Oder sind sie von links mittlerweile an den ganz dunkelroten linken Rand gerückt und grundsätzlich gegen die staatliche Einrichtungen Polizei und Staatsanwaltschaft?

  • Dieter sagt:

    Eine Empfehlung an Herrn Baschetti, suchen sie mal im Internet nach Querverbindungen dieses „denkwürdigen“ – für mich abscheulichen – Verfahren gegen ihre Person. Graben sie tief, auch in der Zeit zurück, sie werden sich wundern.

    Für mich ist diese Geschichte ein „Stasi Lehrbeitrag“, denn das beherrschen sie, einen Menschen geschäftlich und Privat vollkommen zu “ erledigen „.

    Meiner Meinung nach sind diese dummdreisten „Denunzianten“ öffentlich an den Pranger zu stellen.

  • Adobe K. sagt:

    Schade, dass sich die „neue Auepost“ unter Daniel Schneider so im die Machenschaften des Herrn Baschetti einspannen lässt. Herr Baschetti wurde aus völlig andern Gründen aus der Werbegemeinschaft ausgeschlossen, und nicht im Zusammenhang mit der anonymen Anzeige bzw. dem Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Einen Zusammenhang gibt es hier nicht. Dass dieser Zusammenhang konstruiert wird dient nur dazu, ein schlechtes Bild der Werbegemeinschaft zu bilden und sich auf diese Weise zu rächen. Und nun mal rein sachlich: wenn jemand, weil er sich betrogen fühlt, eine Anzeige erstattet, ist das ja erst mal nicht strafbar, zumal ja sogar die Staatsanwaltschaft direkt ermittelt hat und es ja auch eine Diskrepanz zwischen angeblicher Auflage und Auflage der Druckerei gab. Erst durch eine aus dem Hut gezauberte Lösung, nämlich dass der Rest der Auflage nun bei einem Freund des Herrn Baschetti gedruckt worden sei, konnte der Kopf aus der Schlinge gezogen werden. Da würde ich mal kleine Brötchen backen und nicht noch rumpöbeln. Das Projekt einer journalistisch guten Zeitung scheitert an dieser Stelle zum zweiten Mal. Dass alter und neuer Herausgeber der Auepost auf diesem Thema nun weiterhin herumreiten, macht es nur noch peinlicher. Der Höhepunkt der Peinlichkeit: da sich in den sozialen Netzwerken fast niemand für dieses Thema interessiert, werden aus dem Hause Baschetti bzw Auepost unter verschiedenen Pseudonymen Nachrichten bei Facebook und Co geschrieben und geteilt. Ob das den Ermittlern gefällt? Offen bleibt das Motiv des Herrn Baschetti.

    • Redaktion sagt:

      Gerne Klartext bitte: Warum wurde Baschetti ausgeschlossen? Ansonsten danke für das Lob. Aber man sollte diese Themen nicht auf diese Weise in Verbindung bringen. Bei sicher jedem Verein wäre es kaum förderlich für jemanden, gegen den bereits ein Ausschlussverfahren läuft, dass im Hintergrund Informationen über ein Betrugsermittlungsverfahren kursieren. Niemand kann ausschließen, dass dieser Umstand die Mitglieder in ihrer Entscheidung beeinflusst hat. Dass der am Ende tatsächlich Ausgeschlossene es so sieht, ist legitim. Genauso wie es legitim ist, Strafanzeige zu stellen, wenn man sich betrogen fühlt. Das ist rein sachlich nicht zu kritisieren – zu hinterfragen sind die Umstände dessen.

      • Addo K. sagt:

        Warum Herr Baschetti ausgeschlossen wurde? Das wissen Sie doch! Ansonsten fragen Sie ihn doch einfach mal. Er sitzt ja im gleichen Büro wie Sie. Auch das gehört zur Wahrheit: Ihre Berichterstattung ist nicht neutral, weil sie sich mit Herrn Baschetti ein Büro teilen. Und dass Herr Baschetti von mehreren Seiten gleichzeitig angeschossen wird, hat er sich selbst zu verdanken, denn er selbst hat sich mit allen und jedem gleichzeitig angelegt. Daraus kann man nun denen, die dagegen argumentieren oder ihn nicht mehr im Verein haben wollen, weil er gegen dessen Mitglieder agiert, nun keinen Vorwurf draus machen.

        • Mirko Baschetti sagt:

          Hi ihr beiden,
          Anonymität scheint ja voll euer Ding zu sein – selbst hier. Die einzigen Attacken, Anwaltsschreiben und Anzeigen kommen nur aus einer Ecke, aber eurem Ziel seid ihr damit kein Stück näher gekommen. Wie sehr ihr von Angst, Selbstzweifel und Neid zerfressen seid, spürt man dabei in jeder Faser eurer Zeilen. Wie lange wollt ihr das denn noch weitertreiben?

        • Redaktion sagt:

          Wir haben nur Informationen von Dritten. Zur besagten Hauptversammlung, auf der es zum Ausschluss kam, war die Redaktion nicht eingeladen. Eine Interviewanfrage seitens des Vereins wurde ebenfalls abgelehnt. Daraus kann man natürlich einen Vorwurf konstruieren, dass wir parteiisch wären, aber das können wir guten Gewissens verneinen. Auch eine räumliche Nähe ändert daran nichts. Die Redaktion ist vollständig unabhängig.

        • Addo K. sagt:

          @Redaktion
          Zitat „Auch eine räumliche Nähe ändert daran nichts. Die Redaktion ist vollständig unabhängig.“
          Mal im Ernst: das glauben Sie doch selber nicht. Ihre „räumliche Nähe“ heißt in Wirklichkeit: sie sitzen an zwei Schreibtischen die in EINEM kleinen Büro stehen. Sie gucken sich gegenseitig auf die Bildschirme. Da kann keiner etwas tun oder lassen, ohne dass der andere es mitbekommt. Und „vollständig unabhängig“ schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus. Noch tendenziöser kann man wohl kaum berichten. Entweder stehen sie unter direktem Einfluss von Herrn Baschetti oder sind auf einem Auge Blind, so wie ihr seitenlanger Bericht verfasst ist. Der Text verfolgt doch nur ein Ziel: Herrn Baschetti als Opfer darzustellen. Sachlich ist das meiste ja innerhalb eines Tages in der Kommentarabteilung hier ja schon wiederlegt. Als offener Journalist sollten sie dafür zugänglich sein. Aber mit Herrn Baschetti in einem gemeinsamen Büro und einem Herrn Süß als Co Schreiber…

        • Mirko Baschetti sagt:

          Da gibt sich hier aber jemand beim kreativen Antworten genauso viel Mühe wie mit dem maschinellen Ausfüllen des übereifrigen Zeugefragebogens.

        • Addo K. sagt:

          Herr Baschetti, tun Sie doch der Allgemeinheit den Gefallen und sehen Sie nicht in jedem der Ihnen wiedersricht oder nicht Ihrer Meinung ist einen potentiellen Gegner und Strafanzeigensteller. Sie kommen psychisch in einen Teufelskreis, aus dem es nur mit professioneller Hilfe wieder möglich sein wird heraus zu kommen. Ich selber bin alt und weiß, also mehr als grau und vielleicht schon ein bisschen weise. Das haben Sie sicher schon aus meinem Namen erraten. Mit meinem Funlen Weisheit gebe ich Ihnen einen Rat: Sie stecken da in etwas fest, aus dem Sie sich schnell lösen sollten, sonst ist es bald so weit fortgeschritten, dass Sie selber und allein das nicht mehr schaffen.

  • Michael Lange sagt:

    Wunstorf hat angeblich die schönste Innenstadt der Region, und die Aue fließt stetig und gemächlich. So das gern kolportierte Bild meiner Heimatstadt. Aber sie ist auch die Heimstatt von Menschen, die aus niederen Beweggründen und zur Mehrung des eigenen Vorteils, Mitmenschen auf infame Weise denunzieren. Im Fall der AUEPOST ging der Denunziant mit einer klaren Zielsetzung ans Werk: Den Herausgeber der AUEPOST nachhaltig zu diskreditieren und seine Existenz nachhaltig zu schädigen.

    Und für den Denunzianten erwies es sich als „Glücksfall“ (oder war es Teil des Plans?), dass sich die wunstorfer Polizei in seinem Sinne als „Freund und Helfer“ erwies. Die Polizei, die sich noch vor wenigen Wochen für ihren Fahndungserfolg beim Auffinden einer Riesen-Plastik-Bratwurst bundesweit feiern ließ, versagte hier bei ihrer „Vorermittlung“ kläglich – unprofessionell! Durch das angeblich notwendige Befragen der Anzeigenkunden und das Stellen von Fragen mit suggestivem Charakter, wurde die Vorverurteilung des AUEPOST-Herausgebers aktiv betrieben bzw. befeuert. Es wird einfach eine unbewiesene Behauptung in den Raum gestellt (und da steht sie nun). Es erinnert mich an das Motto, Menschen mit Dreck bewerfen und hoffen, dass etwas hängen bleibt.

    Unliebsame Personen, die einer bestimmten wunstorfer Clique nicht passen, werden kurzerhand wirtschaftlich fertiggemacht und gesellschaftlich diskreditiert. Und die Rolle der „Wunstorfer Werbegemeinschaft“ bzw. die ihres „Paten“ empfinde ich einfach nur schändlich. Ich weiß, wo ich künftig meine Einkäufe tätige!

    • Peter Kurz sagt:

      Bitte nehmen Sie Ihren Aluhut ab. Danke. Nicht alles was Ihnen nicht passt ist eine Verschwörung.

    • Addo K. sagt:

      Erklären Sie doch mal die Rolle der Wunstorfer Werbegemeinschaft. Die ist nämlich rein konstruiert. Von dort kam weder die Anzeige noch sonstiges. Lediglich wurde Herr Baschetti wegen einer anderen Angelegenheit relativ zeitgleich aus dem Verein geworfen. Und der von Ihnen genannte „Pate“ der Werbegemeinschaft ist leider vor etlichen Monaten verstorben. Gott habe ihn selig. Dieser Pate hat jedenfalls garantiert nichts gegen Herrn Baschetti unternommen, auch wenn ich Herrn Baschetti sogar zutrauen würde, dass er an Handlungen des „Paten“ aus dem jenseits glaubt.

    • Peter Kurz sagt:

      Sorry das mit dem Aluhut vorhin. Nach nochmaligen Lesen des Beitrags gehe ich mal davon aus, dass „Michael Lange“ nur ein weiteres Pseudonym von Herrn Baschetti ist, um hier zu schreiben. Inhalt, Detailkenntniss, Schreibstil und Wortwahl passen 200% auf Herrn Baschetti. Kein anderer hätte genau diesen Text geschrieben. Wie jemand anderes hier schon geschrieben hat: peinlicher als noch mit diesen Pseudonymen hier zu hantieren geht es bald nicht mehr.

      • Anne Wagner sagt:

        So, Sie kennen sich also mit der Analyse von Texten und Schreibstilen aus. Ich muss Ihnen leider sagen, dass es mit Ihren Fähigkeiten nicht weit her ist. Zufällig kenne ich Michael Lange persönlich und dieser Text stammt von ihm. Im Gegensatz von manch anderem Schreiberling, muss er sich nicht hinter einem Pseudonym verstecken. Wenn ich natürlich die vielen Beiträge hier lese, fällt der von Michael Lange schon positiv auf.

  • Grit D. sagt:

    Im Fall #Mirko Baschetti ist mir zwar nachzuvollziehen, dass seitens der #Auepost alles andere als neutral berichtet wird, mit dem auch in dieser Redaktion so hoch gehaltenen Grundsatz der Neutralität hat das jedoch de facto NICHTS gemein.

    Und das gefällt mir absolut gar nicht!

  • Addo K. sagt:

    Ich wette, in genau diesem Moment, Montag 11.10.21 mittags, macht Herr Baschetti Herrn Schneider die Hölle heiß. Die Lage gerät außer Kontrolle. Herr Schneider sieht sein Engagement bei der Auepost in einer kurzen Stichflamme aufgehen und überlegt, ob er nicht doch die Seite wechseln sollte, sich nicht weiter von Herrn Baschetti unter Druck setzen lassen sollte und auf die Schiene der neutralen Berichterstattung einschwenken sollte. Derweil platzt Herr Baschetti fast vor Wut und agression und redet weiter auf Herrn Schneider ein, legt ihm wieder und wieder Handlungsstränge und Argumentationsketten vor, die er bitte als Auepost zu vertreten habe. Mal abwarten, ob das Gewissen des Herrn Schneider groß genug ist. Vielleicht sollte er sich einfach mal neue Büroräume suchen.

    • Peter Kurz sagt:

      Addo, sei nicht so streng mit Mirko. Du weißt, wie das bei Ihm enden kann. Dafür kennen wir ihn wohl beide viel zu gut.

      • Addo K. sagt:

        Oh, nun wurde mein Kommentar gelöscht. Hat wohl jemand den Witz nicht verstanden. Egal. War ja auch ein bisschen ernst gemeint. Also Peter: ich freue mich auf unsere Kaffeeklönrunde am Freitag.

        • Peter Kurz sagt:

          Hab ich noch gelesen bevor es gelöscht wurde und: ja das würde ich ihm zutrauen. Bis Freitag und lass dich nicht erwischen.

        • Norbert sagt:

          Was seid ihr denn für zwei Flachpfeifen?! Offensichtlicher geht es wohl nicht, unter Fakeprofilen irgendwas hinzukritzeln. extra betonen, dass man ja sehr alt und aus Neustadt kommt. da fühlt sich wohl jemand erwischt. hahaha, amateure!

        • Peter Kurz sagt:

          Ach Norbert (oder doch Mirko?) , ausser beleidigungen keinerlei Argumente gebracht. Schlafen Sie weiter. Es gibt nichts zu tun hier für Sie.

  • Grit D. sagt:

    Dank der nicht funktionierenden Benachrichtigungsfunktion bei neuen Kommentaren zu einem Artikel- seitens der #Auepost augenscheinlich nicht zu beheben; ausgesprochen ärgerlich und nervend-:

    Es geht hier zur Sache!
    Gefällt mir.
    Was mir jedoch so gar nicht gefällt, ist, dass Beiträge augenscheinlich unter irgendwelchen gefakten Nutzer-Namen eingestellt werden.

    Klare Meinungsäußerung sagt mir durchaus zu.
    Was bitte jedoch spricht gegen den Gebrauch des Klarnamen?

  • Dieter Bückmann sagt:

    Na macht doch mal. Jede/r der hier „Behauptungen“ aufstellt oder dubiose – kaum oder gar nicht zu Beweisende – Nebelkerzen schreibt, ganz einfach eine Mail an den Schreiber, damit er seinen Beitrag zum Veröffentlichen in einer Antwortmail freigibt, wird dann seinen Beitrag hier lesen können. Es sei denn, die Mailadresse ist falsch d.h. es gibt sie nicht, oder der Schreiber antwortet nicht. Dann haben wir die „Anonymen“ und noch schöner wäre, dieselben dann hier auf zu zählen.

  • Dia sagt:

    Kann es sein, dass sich die Werbegemeinschaft über die Kommentarspalte empört? Ich frage für einen Freund.

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Kontakt zur Redaktion

    Tel. +49 (0)5031 9778535
    info@auepost.de

    [Anzeigen]

    Artikelarchiv

    Auepost auf …