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Drohschreiben geht an der Otto-Hahn-Schule ein

26.02.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 1

Am Morgen kam es an den Barneschulen in Wunstorf zu einem Polizeieinsatz: Vorausgegangen war ein Drohschreiben, gerichtet an die Otto-Hahn-Schule. Daraufhin wurden herrenlose Taschen im Umfeld der Schule überprüft und entfernt. Die Polizei gab Entwarnung.

26.02.2026
Redaktion
2 Min.
Polizeieinsatz vor der Otto-Hahn-Schule | Foto: privat

Wunstorf (red). Am heutigen Donnerstag, den 26. Februar 2026, kam es zu einem Bedrohungsszenario gegenüber der Otto-Hahn-Schule in Wunstorf. Am Morgen hatte die Schule die Polizei verständigt, da ein Drohschreiben bei der Schule eingegangen war. Die Schule wurde geräumt.

Nach Prüfung durch die Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Hannover wurde das Schreiben allerdings als nicht ernst gemeint eingestuft.

Jedoch kam es in der Folge zu einem Polizeieinsatz rund um die Schule: Im Rahmen der laufenden Absprachen zwischen der Schule und der Polizei wurde es notwendig, das Areal vorsorglich auf herrenlose Taschen zu überprüfen – denn es war aufgefallen, dass sich am Schulgebäude einige Taschen befanden, die nicht zugeordnet werden konnten.

Straßen gesperrt

Die Polizei sperrte deshalb vorübergehend die Straßen rund um das Barne-Schulzentrum. Der Linienbusverkehr wurde ebenfalls umgeleitet. Einsatzfahrzeuge blockierten die Fahrbahn. Anwohner vermuteten angesichts der Absperrung von Objekten und der Spezialfahrzeuge der Polizei eine Bombenräumung – und fragten sich, ob das gesamte Gebiet evakuiert werden würde.

Das Geschehen erregte entsprechende Aufmerksamkeit – auch unter den Schülern und der Elternschaft verbreiteten sich Spekulationen schnell. Die Polizei ging deshalb am frühen Nachmittag mit der entsprechenden Meldung auch an die Öffentlichkeit, um keine weiteren Gerüchte aufkommen zu lassen.

Keine Gefährdungslage

Insgesamt ergab sich bei der Bewertung der Situation jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Hinweis, dass eine reale Gefährdungslage bestand. Um auch jedes Restrisiko auszuschließen, wurde dann der Bereich um die Schule abgesperrt und die gefundenen Taschen wurden überprüft.

Gegen 12.50 Uhr stand endgültig fest, dass keine Gefahr bestanden hatte: Die Taschen konnten als ungefährlich eingestuft werden. Sie wurden von Polizeibeamten entfernt.

Die Ermittlungen zum bislang noch unbekannten Verfasser des Schreibens dauern an. Ein Strafverfahren wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde eingeleitet.

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Kommentare


  • Elternteil sagt:

    Die Eltern der Grundschule wurden noch während des Geschehens schnell und umfassend informiert.
    Ein großes Lob und herzlichen Dank an die Schulleitung!

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