
Wunstorf (red). Gibt es das wirklich? Eine Flasche rollt im Innenraum eines Autos über den Boden bis unter die Pedale beim Fahrersitz – und bleibt dann genau so unter dem Bremspedal liegen, dass sich nicht mehr auf die Bremse treten lässt? Das kommt tatsächlich immer wieder vor im Straßenverkehr, und am vergangenen Wochenende verursachte diese Konstellation einen immensen Sachschaden in Wunstorf.
Auf der Neustädter Straße in der Wunstorfer Nordstadt war ein 28 Jahre alter Autofahrer in seinem Peugeot unterwegs, als vor ihm ein anderes Auto abbiegen wollte.
Als der Peugeotfahrer auf die Bremse trat, passierte allerdings nichts. Denn dorthin war die Flasche gerutscht und blockierte das Bremspedal. Derart beim Bremsen ausgebremst, fuhr der Peugeot auf das andere Auto auf. Der 28-Jährige konnte nicht mehr reagieren.
In dem getroffenen Auto saß ein 30-Jähriger, der bei dem Unfall unverletzt blieb. Der Peugeotfahrer zog sich jedoch leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden war angesichts der trivialen Ursache gewaltig: An beiden Fahrzeugen entstand laut Angaben der Wunstorfer Polizei, die den Unfall aufnahm, ein Schaden in Höhe von 25.000 Euro.
Ohne Flaschenbeteiligung verlief dagegen ein Unfall ebenfalls mit einem Peugeot zwei Tage später zwischen Liethe und Poggenhagen: In einer Linkskurve der Leinechaussee kam am Sonntag eine 21-jährige Neustädterin aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto durchfuhr den bewachsenen Grünstreifen und prallte schließlich gegen einen Baum, an dem das Fahrzeug stoppte.
Neben der Fahrerin auf dem Beifahrersitz saß bei dem Unfall ein 20-Jähriger. Während der Beifahrer angeschnallt gewesen war, hatte die 21-Jährige am Steuer zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Gurt angelegt. Sie erlitt Verletzungen infolge des Aufpralls, auch der Beifahrer zog sich leichte Verletzungen zu. Beide Insassen wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am Peugeot entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Schreibe einen Kommentar