
Barsinghausen (red). Am gestrigen Samstagabend endete das Ansprechen von Graffiti-Sprayern für zwei Männer im Krankenhaus: Die 30 und 34 Jahre alten Männer waren gegen 21 Uhr mit dem Auto in der Egestorfer Straße in Barsinghausen unterwegs.
Dabei sahen sie, wie eine Gruppe von etwas zehn Personen eine Mauer, an der bereits ein Graffiti angebracht war, mit weiteren politischen Schriftzügen besprühten.
Die Männer sprachen die Graffitisprüher daraufhin an. Diese wiederum bewarfen zunächst das Auto mit einer Farbsprühdose. Daraus entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, bei der die beiden Männer zu Boden gingen. Die Gruppe trat und schlug auf sie ein. Der 30-Jährige trug dadurch eine Kopfverletzung davon. Der 34-Jährige erlitt zudem Schnittverletzungen im Gesicht.
Der gerufene Rettungsdienst brachte die Verletzten ins Krankenhaus. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Angreifern ein. In der Nähe des Tatortes stießen die Beamten auf einen 38-Jährigen, auf den eine Täterbeschreibung passte. Bei ihm wurden mehrere Spraydosen gefunden und sichergestellt. Von den mutmaßlichen Komplizen fehlt bis jetzt jedoch jede Spur, so dass das Kommissariat in Barsinghausen unter Telefon (05105) 5230 die Bevölkerung um Zeugenhinweise bittet.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen.
Objekte zu „verschönern“ (Achtung: Ironie!) ist das eine- kann durchaus drüber gestritten werden-, jedoch Zeugen zu verdreschen, Hallo???
Bekanntlich bin ich nicht Anhängerin „des vollen Schwingens der Rechtskeule“, ABER hier hoffe ich nicht nur, dass auch der zweite Täter noch ermittelt werden kann, sondern vor allem, dass die Möglichkeiten, die die Rechtssprechung bieten, vollumfänglich genutzt werden und die Schläger nicht mit einem „KLEINEN Ordnungsgong“ davonkommen dürfen!
*Gift und Galle sprüh*
Korrektur:
Dass natürlich SÄMTLICHE Mittäter – und NICHT nur einer- ermittelt werden können.
Sorry
Der staat muss durchgreifen nicht die Bevölkerung !