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Kinderfahrrad auf Bahnhofsgleise geworfen

26.03.2023 • Redaktion • Aufrufe: 2062

Ein gestohlenes Kinderfahrrad landete in der vorletzten Nacht auf den Gleisen im Bahnhof Wunstorf. Die Polizei fasste kurz darauf einen 17-Jährigen als Tatverdächtigen.

26.03.2023
Redaktion
Aufrufe: 2062
Bahnhof Wunstorf
Bahnhof Wunstorf (Archiv)

Wunstorf (red). In der frühen Samstagnacht rückte die Polizei nach einem Anruf zum Wunstorfer Bahnhof aus: Ein Zeuge hatte beobachtet, wie jemand gegen 2 Uhr ein Fahrrad auf die Bahngleise geworfen hatte.

Tatsächlich lag beim Eintreffen der Beamten ein Fahrrad im Gleisbereich: Es handelte sich um ein Kinderfahrrad der Marke Pegasus mit einer Reifengröße von 24 Zoll. Das Rad war beim Wurf ins Gleisbett beschädigt worden. Der Zugverkehr war jedoch nicht gefährdet.

Durch weitere Zeugen ergaben sich Hinweise darauf, dass das Fahrrad zuvor von einem Supermarktparkplatz in der Industriestraße gestohlen worden war, wo es gestanden hatte.

17-Jähriger unter Tatverdacht

Außerdem ergab sich dadurch eine Täterbeschreibung: Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls und Sachbeschädigung gegen einen 17-jährigen Tatverdächtigen aus Wunstorf, ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Das Kinderfahrrad wurde von der Polizei sichergestellt, es kann auf dem örtlichen Kommissariat abgeholt werden. Die Polizei Wunstorf ist dazu unter Telefon (05031) 9694-0 zu erreichen.

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Kommentare


  • Basti g. sagt:

    Wann greift der Staat mal durch ? So langsam laufen die Jugendlichen aus dem Ruder

    • SA sagt:

      Leider nie…

    • Marc H. sagt:

      Da der Rabaucke 17 Jahre alt und somit Strafmündig ist, wird der Staat jetzt auch durchgreifen und er wird eine Strafe bekommen. Solange keiner was macht, kann der Staat auch nicht durchgreifen – kann ja schließlich nicht hellsehen.
      Oder stellen sie sich da eher eine verpflichtende Jugendorganisation vor, wo die lieben kleinen von früh bis spät unter Aufsicht sind und gedrillt werden?? Gab es in Nazi-Deutschland und im Unrechtsstaat DDR schon mal – als HJ / BDM und Pioniere / FDJ – hat sich aber bei Beiden Staatsformen im Nachhinein nicht unbedingt als Beste Idee herausgestellt.
      Vielleicht die Eltern mal mehr in die Pflicht nehmen, dass die Ihre Erziehungsaufgaben vernünftig wahrnehmen und die Kinder nicht durch übertriebene Antiautoritäre Erziehung verwahrlosen lassen, aber sie auch nicht durch übertriebene Fürsorge so einengen, dass sie hin und wieder einfach mal ausbrechen MÜSSEN um sich ihre Freiheit zu erkämpfen.

      • Grit D. sagt:

        @ Marc H.

        Das mit dem von Ihnen erwähnte Durchgreifen des Staates, in dessen Folge dem strafmündigen Jugendlichen eine Strafe erwarten wird, sehe ich etwas anders.

        Insofern, als dass dem Bengel- insofern es denn überhaupt zu einem Prozess kommen sollte-, außer dem üblichen ‚erhobenen pädagogischen Zeigefinge‘ keine ihm spürbare Konsequenz drohen wird.
        Ob das sinnvoll ist, wage ich stark zu bezweifeln.

        Wenn das ‚Jungvolk‘ keine für es in welcher Weise auch immer schmerzhafte Folge einer Straftat droht, wird das allenfalls als Motivation für Folgetaten dienen= nicht gut- gar nicht gut.

  • Grit D. sagt:

    Keine Ahnung, was da im Kopf des Bengels vor sich ging.
    Will ich das wissen? Nein, nicht wirklich.

    Die Zeit,die es bräuchte, um mir mögliche Beweggründe des jungen ‚Mannes‘ (naja…) erschließen zu können, kann ich sinnvoller einsetzen.

    Man, man, man…

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