
Wunstorf (red). An der Hochstraße gilt auf Höhe von Edeka Kappe aus Richtung Innenstadt ein Abbiegeverbot – in die Richthofenstraße kann nur aus Richtung Luthe abgebogen werden, entsprechende blaue Gebotsschilder kennzeichnen die erlaubten Fahrwege deutlich. Dennoch bog am vergangenen Freitagabend ein 48-Jähriger aus Hannover, der einen Smart-Leihwagen fuhr, an der dortigen Stelle der Hochstraße nach links ab. Dabei stieß er mit einem ihm entgegenkommenden Mercedes eines 65-Jährigen aus Altenhagen zusammen.
Beide Autos wurden infolge des Aufpralls von der Fahrbahn in die Schutzplanke geschleudert, die Beteiligten hatten Glück und blieben dabei unverletzt. Es entstand allerdings ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 14.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme bemerkte die Polizei beim Unfallverursacher deutlich wahrnehmbare Auffälligkeiten, die auf Alkoholbeeinflussung hindeuteten. Daraufhin wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,78 Promille anzeigte. Die Entnahme einer Blutprobe folgte. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.
Der betroffene Streckenabschnitt der Hochstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme und die nachfolgende Fahrzeugbergung gesperrt. Der Verkehr wurde über die Richthofenstraße umgeleitet.
Auch wenn der Schilderwald an den Straßen, Plätzen etc. mitunter ausgesprochen unübersichtlich ist, ich also nicht unbedingt eine Anhängerin der ausufernden Beschilderungen bin, möchte ich #Wunni zustimmen wollen:
Im Sinne der Sicherheit ALLER Verkehrsteilnehmer ergibt hier eine deutlichere Beschilderung für mich Sinn.
Die Situation findet doch täglich statt! Erst wird wie im Artikel beschrieben regelwidrig abgebogen, anschließend trotz Schild „Verbot der Einfahrt“
bei Kappe auf den Parkplatz gedonnert. Habe mich einmal getraut einen Fahrer darauf anzusprechen, sinnlos und gefährlich für die eigene Gesundheit. Schilder und Linien werden das Problem nicht lösen.
#NoLoFo
Ihren Worten zum ‚Kappe-Parkplatz‘ muss ich leider vollumfänglich bestätigen.
Auch wenn es inzwischen einige Zeit zurückliegt, dass ich dort regelmäßig einkaufen gegangen bin, für „Fußläufige“ kann das von Ihnen beschriebene Unverhalten gefährlich werden.
Habe es einmal selbst erlebt und wäre fast mit einem Geisterfahrer zusammengestoßen, auch Bekannte berichten von solchen Vorfällen: Alkoholisiert oder nicht – offenbar biegen von der Richthofenstraße (Edeka Kappe) immer wieder Leute nach links auf die vordern zwei Spuren der Hochstraße ab, also die Gegenfahrbahn – offenbar vermuten ortsfremde innerorts keine vierspurige Straße und nehmen die hinteren (korrekten) zwei Fahrspuren gar nicht richtig wahr.. Vielleicht sollte man da die Beschilderung NOCH deutlicher machen – oder weiße gestrichelte linksabbiege-Fahrspuren auf die Straße malen.