
Wunstorf (red). Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr plant die Instandsetzung der Lärmschutzwand entlang der B 441 in Fahrtrichtung Innenstadt zwischen dem Abzweig Hannoversche Straße und der Bahnhofstraße/Im Stadtfelde. Grund sind Beton- und Mauerwerksschäden sowie eingeschränkter Lärmschutz. Durch die Maßnahme sollen die Schäden beseitigt und der Lärmschutz im betroffenen Bereich vollständig wiederhergestellt werden.
Daher wird ab dem 17. April bis voraussichtlich zum 12. Mai der Verkehr an dieser Stelle einspurig am Baubereich mithilfe einer mobilen Ampel vorbeigeleitet. Die Verfügbarkeit der Strecke für den ÖPNV und die Rettungsdienste ist jederzeit gewährleistet.
In den vergangenen Tagen wurde entlang der Lärmschutzwand bereits der Bewuchs zurückgeschnitten und Totholz entfernt, um dem Fahrzeug- und Radverkehr sowie den Fußgängerinnen und Fußgängern ein sicheres Passieren zu ermöglichen. Darüber hinaus wurden Bereiche der Entwässerung erneuert und die Schächte gereinigt. Die uneingeschränkte Entwässerung der Fahrbahn wurde damit wiederhergestellt.
Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden von der Landesbehörde um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis für die erforderlichen Einschränkungen gebeten.
Es bleibt abzuwarten ob ein Lärmschutz-Bauwerk aus den 80er Jahren nach dieser “Sanierung“ den heutigen Anforderungen und Normen stand halten kann!
Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr gering.
Zumal die Verantwortlichen der Stadt Wunstorf augenscheinlich genau das Gegenteil von dem machen was uns eigentlich seit langen versprechen … nämlich den Verkehr und hier vor allem den Schwerlastverkehr aus der Stadt heraus zu halten.
Mittlerweile fahren die Lkw´s in endlosen Kolonnen von stündlich bis zu 100 Fahrzeugen von der Autobahnabfahrt Luthe u.a. in das neu erschlossenen Gewerbegebiet „Am Stadtfelde“ und zurück!
Bei den Fahrzeugen handelt es sich hauptsächlich um Kühl-Lkw die neben den „normalen“ Fahr- und Motorgeräuschen noch mit brüllenden Kühlaggregaten aufwarten. Die in Schlange stehenden Fahrzeuge vor den roten Ampeln sind wahrlich kein Ohrenschmaus!
Aktuelle Phone-Messungen haben eine überdeutliche Überschreitung der amtlichen Lärm-Grenzwerte für Wohngebiete aufgezeigt.
Wie bereits gesagt … Es bleibt abzuwarten ob die kosmetische Instandsetzung der Lärmschutzwand den von unseren überschwänglich beschwichtigenden Politikern den gewünschten Erfolg bringen wird.
Den Anwohnern ist es wirklich zu wünschen ….
Anetarius
Hoffentlich mit anti- grafitti- wachsbeschichtung