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Mann beißt Seniorin: Polizei sucht die Ersthelfer

28.09.2025 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 8

Geschubst, gebissen und geohrfeigt: Am vergangenen Mittwoch soll eine 85-Jährige am Wunstorfer Rathaus Opfer eines tätlichen Angriffs geworden sein. Die Zeugen der Tat haben sich bislang jedoch nicht bei der Polizei gemeldet.

28.09.2025
Redaktion
1 Min.
Polizeigebäude
Schriftzug und Dienstschild am Wunstorfer Kommissariat (Archiv)

Wunstorf (red). Am zurückliegenden Mittwoch, den 24. September, meldete sich eine 85-Jährige auf dem Wunstorfer Polizeirevier, um Anzeige zu erstatten. Sie sei Opfer einer Straftat geworden.

Die Frau schilderte, dass sie zuvor an der Bushaltestelle am Wunstorfer Rathaus angegriffen worden war. Sie habe dort bereits rund 20 Minuten auf den Bus der Linie 760 nach Kolenfeld gewartet.

Gegen 11.50 Uhr habe sie dann ein unbekannter Mann von hinten zu Boden geschubst, sodass sie mitsamt ihrem Gehstock hingefallen sei. Als sie auf dem Bürgersteig saß, habe der Unbekannte ihr dann auch noch eine Ohrfeige gegeben. Dabei habe er einen blauen Rucksack verloren, der neben ihr zu Boden gefallen sei.

Geohrfeigt und gebissen, dann aufzuheben versucht

Um den Rucksack wieder aufzuheben, habe sich der Mann gebückt und ihr dann schließlich kräftig in die Schulter gebissen. Nachdem er vergeblich versucht habe, sie aufzuheben, sei er dann in Richtung Hochstraße weggegangen. Er sei in Begleitung einer Frau gewesen. Zwei weitere Männer hätten ihr dann kurz darauf aufgeholfen.

Die Polizei nahm die Anzeige auf und ermittelt nun entsprechend. Dazu sucht sie insbesondere die beiden männlichen Helfer und die Begleiterin des beschriebenen Täters, um Zeugenhinweise zu erhalten. Die Personen werden gebeten, sich bei der Wunstorfer Polizeidienststelle unter Telefon (05031) 9694-0 zu melden.

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Kommentare


  • B. sagt:

    Eine Täterbeschreibung wäre durchaus angemessen gewesen. Treten, beißen, schubsen, Pardon, wo kommt dieser Mensch her? Eine ältere Person so zu behandeln, zeigt von Charakter niedrigster Qualität.

    Aber was wäre denn passiert bei Dingfestigkeit? Wie heißt es so oft „Die Polizei nahm in in Gewahrsam, er konnte aber danach wieder gehen.

    Wo leben wir???

  • möchte ich nicht preisgeben sagt:

    ich finde es einfach schlimm das Leute so was machen

  • Anonym sagt:

    Wir brauchen in Wunstorf mehr Beißverbotszonen!
    Dafür nimmt man dieses Schild hier:
    https://www.hannover.de/var/storage/images/_aliases/full/2/6/9/1/23721962-2-ger-DE/01.jpg
    und erweitert es um ein kräftiges Icon eines Gebisses.
    Wobei die ältere Dame wurde ja 11:50 Uhr gebissen und in diesem Fall wäre Beißen ja wieder erlaubt.
    Da man bei solchen ungewöhnlichen Tätern ja immer auch die Hintergründe in Betracht ziehen muss, gebe ich zu bedenken, dass die Tat-Uhrzeit 11:50 Uhr darauf hinweist, dass der Täter zur Mittagszeit einfach nur Hunger hatte und die alte Dame lungerte ja bereits seit rund 20 Minuten an der Haltestelle herum. Da muss man dann einfach Verständnis aufbringen, dass der Täter seinen enormen Magenknurren nachgab und eine Appetitbissen von der Dame probierte.
    Im Übrigen sind von Menschen beigebrachte Bisswunden aufgrund der bakteriellen Belastung extrem gefährlich, gerade auch für eine ältere 85 jährige Dame.
    Daher wäre ich dafür, diesen kriminellen Vogel für mindestens 5 Jahre in den Knast zu werfen ohne Freigang und ohne vorzeitige Entlassung und es ist mir dabei vollkommen wumpe, ob das Subjekt Deutscher oder Nichtdeutscher ist.
    Wer 85-jährige alte, klapprige Omas überfällt, schlägt und beißt, der gehört umgehend und sehr lange in den Knast.

  • Basti g. sagt:

    Sowas gab es vor 10 Jahren nicht !

  • N. sagt:

    In der Tat würden schlimmstenfalls durch viele, viele psychologische *Aufarbeitungsrunden“ die Hintergründe versucht, herauszufinden und dann hohe Kosten dieser Therapie als notwendig befunden, den Typen auf die rechte Bahn zu führen, Einzelzimmer mit HD Fernseher inklusive und immer genug zu beißen, Das Ganze, selbstredend basierend pro Tag mit Kosten verbunden der Hälfte einer niedrigeren Rente für 45 geleistete Arbeitsjahre.

  • Grit D. sagt:

    Wenn ich von solchen Untaten lesen muss, drängt sich mir immer öfter die Frage auf „Was ist aus unserem doch eher beschaulichen Wunstorf geworden?“

    Früher war definitiv nicht alles besser.
    Doch am derartige Übergriffigkeiten bis hin zu Straftaten wie dieser wüßte ich nicht, dass
    die sich in dieser Form bis zum Ende des letzten Jahrtausends ereignen musst

    Und selbst wenn der Täter noch gefasst werden sollte, was wird dem dann schon passieren?
    Wie so oft nichts für diesen Spürbaren.

  • B. sagt:

    Genau, Basti! Bin ganz Deiner Meinung. Aber die Leute schauen weg und relativieren diese Tatsache, wie so vieles andere…! Anscheinend gehören diese Taten zum Gesamtrepertoire dazu.

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