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Parken in Wunstorf für 1.500 Euro: Garbsener kommt nach Einkauf zu beschädigtem Mercedes zurück

17.12.2023 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 2

Das Glücksgefühl, am Freitagvormittag in der Wunstorfer Innenstadt noch einen freien Parkplatz gefunden zu haben, hielt für einen Autofahrer nicht lange. Am Ende wird es nun richtig teuer – falls sich ein Fahrerflüchtiger nicht ermitteln lässt.

17.12.2023
Redaktion
1 Min.
Parkplatz Alter Markt (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Seinen adventlichen Einkaufsbummel in Wunstorf hatte sich der Garbsener sicherlich anders vorgestellt: Als der Mann am vergangenen Freitag zu seinem Mercedes zurückkam, den er auf dem Parkplatz Am Alten Markt abgestellt hatte, hatte das Parken nicht nur 2 Euro gekostet: Am Wagen war nun ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro entstanden.

Ein anderer Verkehrsteilnehmer hatte beim Ein- oder Ausparken den Mercedes im Frontbereich gerammt, anschließend, ohne sich um den Schaden zu kümmern, Fahrerflucht begangen – und somit den Garbsener bis jetzt auf dem Schaden sitzenlassen.

Fahrerflucht

Der silberne E-Klasse-Mercedes war am 15. Dezember zwischen 11.15 Uhr und 13.15 Uhr auf dem Parkplatz nahe der Wunstorfer Fußgängerzone korrekt abgestellt gewesen und stand rückwärts eingeparkt in einer Parklücke.

Die Polizei Wunstorf ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen den Fahrerflüchtigen und bittet mögliche Zeugen, die den Unfall gegen Freitagmittag beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich beim Kommissariat unter Telefon (05031) 9694-0 zu melden.

Wer sich nach einem Unfall dazu entscheidet, nicht eine angemessene Zeit zu warten und ggf. auch danach nichts sofort unternimmt, um seine Personalien feststellen zu lassen, begeht Fahrerflucht (juristisch: unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) – eine Straftat, die von Polizei und Justiz entsprechend verfolgt werden muss. Wer sich innerhalb von 24 Stunden zu einem späteren Zeitpunkt z. B. beim Unfallgegner oder der Polizei meldet, beseitigt nicht die Unfallflucht, kann aber auf eine deutlich geringere Strafe oder sogar Straflosigkeit hoffen
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Kommentare


  • Grit D. sagt:

    Nach dem Motto „Wer ’n Benz fährt, der zahlt ’schlappe‘ 1500 Euro aus der Portokasse“ denken zu wollen-
    Hallo??!
    Und da gibt’s mehr Menschen als gut ist.

    Man muss nicht Fan großer KFZ’s sein, doch derartige Sichtweisen- Entschuldigung- kot*** mich an!

  • Nanouk sagt:

    Ärgerlich, aber so ist es nunmal, die Welt ist halt voll von Irren, „was kümmern die Anderen“

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