Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Schock-Anrufe in Wunstorf gehen weiter

03.10.2021 • Redaktion • Aufrufe: 630

Auch in Wunstorf wurden zuletzt wieder Senioren von Trickbetrügern angerufen: Am anderen Ende der Leitung: vermeintliche Polizisten, die Geld für Angehörige fordern, die angeblich in einen Unfall verwickelt sind.

03.10.2021
Redaktion
Aufrufe: 630
Schockanrufe
Anrufwarnung (Symbolbild)

Wunstorf (red). Wie die (echte) Polizei meldet, kam es in der vergangenen Woche im Bereich Wunstorf wieder vermehrt zu sogenannten Schockanrufen durch „falsche Polizisten“. Dabei gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus Wunstorf aus. Auch das Hagenburger Telefonbuch war zuletzt abtelefoniert worden.

In einem Fall schilderte der Telefonbetrüger, dass sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet habe, in welchen ein Angehöriger verwickelt sei. Auch andere erfundene Geschichten sind jedoch denkbar. Ziel der Anrufer ist dabei immer, die Angerufenen – meist ältere Menschen – in eine Ausnahmesituation zu versetzen und zum kurzfristigen Bereitstellen von Geld zu bewegen.

Angerufene reagieren richtig

Bei den bekannt gewordenen Fällen der zurückliegenden Woche verhielten sich alle derart Angerufenen in Wunstorf jedoch richtig: Sie legten rechtzeitig auf, so dass kein Schaden entstehen konnte.

Immer wieder versuchen "falsche Polizisten", Angerufene zu bestimmten Handlungen zu bewegen - und erbeuten dabei mitunter hohe Geldsummen. Die Vorspiegelung der Polizeieigenschaft ist dabei doppeltes Mittel zum Zweck: Es soll Respekt erzeugen - und ein mögliches Misstrauen im Keim ersticken. Kombiniert mit Schocknachrichten, erscheint das Anliegen der Trickbetrüger noch dringlicher. Die echte Polizei warnt immer wieder vor dieser Betrugsmasche und bittet, selbst bei geringsten Zweifeln immer aufzulegen und selbstständig die im Telefonbuch hinterlegte Telefonnummer der Polizei Wunstorf zu wählen.
[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


  • Grit D. sagt:

    Ausgesprochen erfreulich, dass es in diesen Fällen die anvisieren Opfer ‚gepeilt‘ haben, dass einmal mehr übelste Halunken ihr unsäglich gemeines Spiel spielen wollten!

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Kontakt zur Redaktion

    Tel. +49 (0)5031 9778535
    info@auepost.de

    [Anzeigen]

    Artikelarchiv

    Auepost auf …