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Schwarzfahrer verletzt Polizisten im Wunstorfer Bahnhof

08.02.2026 • Redaktion • 1 Min.Kommentare: 1

Am Samstagnachmittag wurde ein Schwarzfahrer im Bahnhof Wunstorf vorläufig festgenommen. Er war gegen die eingesetzten Polizeibeamten, die ihn aus dem Zug holen wollten, tätlich geworden. Nun droht ihm eine Gefängnisstrafe.

08.02.2026
Redaktion
1 Min.
Regionalexpress im Wunstorfer Bahnhof (Archiv)

Wunstorf (red). Wie die Polizei Wunstorf heute meldete, kam es am gestrigen Samstag, den 7. Februar, zu einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte im Wunstorfer Bahnhof.

Am Nachmittag war die Polizei zu einem im Bahnhof haltenden Regionalexpress gerufen worden. Gegen 15.45 Uhr war in dem Zug eine Fahrkartenkontrolle eskaliert: Ein 57 Jahre alter Fahrgast war ohne gültigen Fahrschein an Bord und verhielt sich zudem gegenüber anderen Fahrgästen verbal aggressiv. Der Zugbegleiter ließ deshalb die Polizei hinzuziehen.

Die eintreffenden Beamten des Wunstorfer Kommissariats trafen den Fahrgast noch im Zug an. Trotz Aufforderung, diesen zu verlassen, blieb der 57-Jährige jedoch an Bord. Die Beamten versuchten ihn daraufhin am Arm zu fassen und aus dem Waggon zu geleiten.

Vorläufig festgenommen

Dann jedoch ließ sich der Mann auf den Boden fallen und versuchte von dort, die Beamten zu schlagen, zu treten und zu beißen.

Nun hieß es: Festnahme. Bei der vorläufigen Festnahme des Widerstand leistenden Fahrgastes verletzte sich einer der Polizeibeamten leicht am Finger.

Nach erfolgter Personalienfeststellung wurde der 57-Jährige zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die dort angebotene medizinische Hilfe schlug er jedoch aus und verließ ohne weitere Behandlung auf eigenen Wunsch die Klinik.

Haftstrafe droht

Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Zur Beförderungserschleichung kommt nun noch der Straftatbestand des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Mit einer Geldstrafe wäre es dann nicht mehr getan. Das Gesetz sieht bei einer Verurteilung eine Gefängnisstrafe von mindestens 3 Monaten vor.

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Kommentare


  • Grit D. sagt:

    Um klarzustellen=
    Bin nicht zwingend ein Fan von Gefängnisstrafen.
    Doch im Zusammenhang mit dem renitenten „Beförderumgs-Erschleicher“ hätte ich so gar nichts dagegen, wenn der hinter „schwedischen Gardinen“ verschwinden müsste.
    Einsatzkräfte- egal welcher Abteilung- tätlich anzugehen, geht gar nicht und sollte entsprechend geahndet werden.
    Ob das dem aggressiver Mann Weisheit zu lehren vermag?
    Zweifel sind da durchaus angebracht.
    Somit „Prinzip Hoffnung“…

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