
Wunstorf (red). Noch bevor die ersten Schüler am ersten Schultag nach den Sommerferien wieder zu ihren Klassen aufbrachen, begann der Tag in der Stadt mit einem großen Feuerwehr- und Rettungseinsatz.
Gegen 7 Uhr heute Morgen wurde auch in der Kernstadt Vollalarm ausgelöst, die Sirenen sprangen an. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr inklusive der Drehleiter machten sich auf den Weg zur A2. Zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe in Fahrtrichtung Hannover war ein schwerer LKW-Unfall gemeldet. Zwei LKWs waren dort miteinander kollidiert. Einer der beteiligten Lastwagen war ein Fahrzeugtransporter, der PKW und einen Kleintransporter geladen hatte.

Neben der Feuerwehr aus Wunstorf fuhren auch die Feuerwehren aus Kolenfeld und Luthe sowie die Einsatzleitungsgruppe auf die Autobahn. Die Feuerwehr Kolenfeld zeichnet für diesen Abschnitt der Autobahn verantwortlich.
Der Unfall geschah genau an der Stelle, an der der Verzögerungsstreifen der Abfahrt Luthe beginnt. Anders als zunächst befürchtet, war keiner der Fahrer eingeklemmt. Vor Ort hatten bereits aufmerksame Ersthelfer wichtige Maßnahmen eingeleitet und den verletzten Fahrer des Autotransporters bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut, berichtete Alexander Müller, stellvertretender Ortsbrandmeister von Kolenfeld.




Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Kolenfeld sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und verhinderten, dass ausgelaufene Betriebsstoffe in die Kanalisation gelangten. Weitere Feuerwehrkräfte konnten wieder einrücken.
Der Stau hinter der Unfallstelle war im laufenden Berufsverkehr Richtung Hannover schnell auf erst 5, dann 7 Kilometer angewachsen.

Gegen 8.30 Uhr reichte er schon bis nach Bad Nenndorf zurück und sorgte auf 12 Kilometern für Stillstand.
Wie bei ähnlichen Unfällen in der Vergangenheit zeigte sich erneut, dass die vorgeschriebene Rettungsgasse auf weiten Strecken der Autobahn nicht gebildet wurde.

Die Einsatzfahrzeuge der Retter wurden nur bei wahrnehmbarem Blaulicht bewusst passieren gelassen, ein länger dauerhafter Freiraum zwischen der äußerst linken und mittleren Fahrspur wurde nicht ermöglicht. Anders direkt in der Nähe der Unfallstelle in Luthe. Dort fiel der Feuerwehr besonders positiv auf, dass alle Einsatzfahrzeuge ohne Verzögerung an die Unfallstelle gelangen konnten.
Gegen 9 Uhr waren die Bergungsmaßnahmen weiter im Gange: Ein Spezialfahrzeug sicherte die beteiligten Unfallwagen. Der Verkehr konnte auf einer Spur langsam an der Unfallstelle passieren, zwei Fahrspuren blieben gesperrt, von der Polizei entsprechend markiert. Bereits auf Höhe Kolenfeld wurde der Verkehr über die Verkehrsmanagementanlage auf die linken Fahrspuren gelenkt.
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