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Schwere LKW-Kollision bei Wunstorf

14.08.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Am Morgen kam es zwischen Kolenfeld und Luthe auf der A2 zu einem schweren Unfall. Auf der Strecke bildete sich bis zurück nach Bad Nenndorf ein Stau von gut 12 Kilometern.

14.08.2025
Redaktion
2 Min.
Bergung von geladenen Fahrzeugen eines Unfall-LKWs | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Noch bevor die ersten Schüler am ersten Schultag nach den Sommerferien wieder zu ihren Klassen aufbrachen, begann der Tag in der Stadt mit einem großen Feuerwehr- und Rettungseinsatz.

Gegen 7 Uhr heute Morgen wurde auch in der Kernstadt Vollalarm ausgelöst, die Sirenen sprangen an. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr inklusive der Drehleiter machten sich auf den Weg zur A2. Zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe in Fahrtrichtung Hannover war ein schwerer LKW-Unfall gemeldet. Zwei LKWs waren dort miteinander kollidiert. Einer der beteiligten Lastwagen war ein Fahrzeugtransporter, der PKW und einen Kleintransporter geladen hatte.

Ort der Unfallstelle | Illustration: Auepost; Kartenmaterial © OpenStreetMap-Mitwirkende unter ODbL-1.0-Lizenz

Neben der Feuerwehr aus Wunstorf fuhren auch die Feuerwehren aus Kolenfeld und Luthe sowie die Einsatzleitungsgruppe auf die Autobahn. Die Feuerwehr Kolenfeld zeichnet für diesen Abschnitt der Autobahn verantwortlich.

Fahrer vom Rettungsdienst versorgt

Der Unfall geschah genau an der Stelle, an der der Verzögerungsstreifen der Abfahrt Luthe beginnt. Anders als zunächst befürchtet, war keiner der Fahrer eingeklemmt. Vor Ort hatten bereits aufmerksame Ersthelfer wichtige Maßnahmen eingeleitet und den verletzten Fahrer des Autotransporters bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut, berichtete Alexander Müller, stellvertretender Ortsbrandmeister von Kolenfeld.

Der verunfallte Fahrzeugtransport | Foto: Feuerwehr Kolenfeld
Beim Unfall wurde auch dessen Fahrerkabine stark beschädigt | Foto: Feuerwehr Kolenfeld
Aus diesem Wrack konnte der Fahrer noch aussteigen | Foto: Feuerwehr Kolenfeld
Der vor dem Fahrzeugtransporter fahrende LKW hatte Rohrelemente geladen | Foto: Feuerwehr Kolenfeld

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Kolenfeld sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und verhinderten, dass ausgelaufene Betriebsstoffe in die Kanalisation gelangten. Weitere Feuerwehrkräfte konnten wieder einrücken.

Kilometerlanger Stau

Der Stau hinter der Unfallstelle war im laufenden Berufsverkehr Richtung Hannover schnell auf erst 5, dann 7 Kilometer angewachsen.

Stillstand an der Anschlussstelle Kolenfeld | Foto: Daniel Schneider

Gegen 8.30 Uhr reichte er schon bis nach Bad Nenndorf zurück und sorgte auf 12 Kilometern für Stillstand.

Rettungsgasse mangelhaft

Wie bei ähnlichen Unfällen in der Vergangenheit zeigte sich erneut, dass die vorgeschriebene Rettungsgasse auf weiten Strecken der Autobahn nicht gebildet wurde.

Die linke Spur bildet ansatzweise die Rettungsgasse – aber die Mittelspur zieht nicht mit | Foto: Daniel Schneider

Die Einsatzfahrzeuge der Retter wurden nur bei wahrnehmbarem Blaulicht bewusst passieren gelassen, ein länger dauerhafter Freiraum zwischen der äußerst linken und mittleren Fahrspur wurde nicht ermöglicht. Anders direkt in der Nähe der Unfallstelle in Luthe. Dort fiel der Feuerwehr besonders positiv auf, dass alle Einsatzfahrzeuge ohne Verzögerung an die Unfallstelle gelangen konnten.

Laufende Bergungsarbeiten

Gegen 9 Uhr waren die Bergungsmaßnahmen weiter im Gange: Ein Spezialfahrzeug sicherte die beteiligten Unfallwagen. Der Verkehr konnte auf einer Spur langsam an der Unfallstelle passieren, zwei Fahrspuren blieben gesperrt, von der Polizei entsprechend markiert. Bereits auf Höhe Kolenfeld wurde der Verkehr über die Verkehrsmanagementanlage auf die linken Fahrspuren gelenkt.

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