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Segler ins Eis eingebrochen: Ersthelfer bringt sich selbst in Gefahr

11.01.2026 • Redaktion • 1 Min. • Kommentare: 0

Die Feuerwehr Steinhude brachte am Nachmittag das Luftkissenboot zum Einsatz, nachdem ein Eissegler auf dem Steinhuder Meer eingebrochen war – ein Passant, der helfen wollte, musste gerettet werden. Ein Notarzt im Rettungshubschrauber flog ebenfalls zum Steinhuder Meer. Kurz nach dem Einsatz gab es einen zweiten Notfall an den Strandterrassen.

11.01.2026
Redaktion
1 Min.
Feuerwehr am Steinhuder Meer im Einsatz | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Steinhude (red). Am heutigen Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Steinhude zu einer Eisrettung auf dem Steinhuder Meer alarmiert. Gegen 15 Uhr war in Richtung Mardorf ein Eissegler teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant, der die Schwierigkeiten des Seglers beobachtet hatte und zu helfen versuchte, brachte sich selbst in Gefahr. Beim Hilfeversuch verletzte sich der Mann.

Die Feuerwehr brachte das Hovercraft zum Einsatz, ein Luftkissen-Spezialfahrzeug, mit dem die Einsatzkräfte auch bei zugefrorenen Steinhuder Meer auf dem See operieren können. Die Feuerwehr, die mit 20 Kräften im Einsatz war, und der Rettungsdienst versorgten den Verunglückten, anschließend konnte dieser in ein Krankenhaus gebracht werden. Rettungshubschrauber Christoph 4 war dabei im Einsatz.

Zweiter Notfall an den Strandterrassen

Kurz darauf wurden die Retter, die sich noch im Einsatz befanden, von Passanten im Bereich der Strandterrassen auf einen Notfall in der Nähe aufmerksam gemacht – das Bootshaus der Feuerwehr Steinhude befindet sich dort, ganz in der Nähe an der Zufahrt zum Wasser wird in der Regel auch das Hovercraft aufs Eis gesetzt.

Warnung vor Betreten der Eisfläche

Die Feuerwehr übernahm deshalb direkt die Erstversorgung des Patienten vor Ort, parallel wurde erneut der Rettungsdienst alarmiert. Auch dieser Patient wurde anschließend vom Rettungsdienst weiter versorgt.

Das Hovercraft im Einsatz | Foto: Feuerwehr Wunstorf
Die Eisrettung der Feuerwehr am Ufer des zugefrorenen Sees | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Betreten des Steinhuder Meeres lebensgefährlich sein kann und Rettungsversuche durch ungesicherte Personen ein erhebliches Risiko darstellen.

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