
Steinhude (red). Am heutigen Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Steinhude zu einer Eisrettung auf dem Steinhuder Meer alarmiert. Gegen 15 Uhr war in Richtung Mardorf ein Eissegler teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant, der die Schwierigkeiten des Seglers beobachtet hatte und zu helfen versuchte, brachte sich selbst in Gefahr. Beim Hilfeversuch verletzte sich der Mann.
Die Feuerwehr brachte das Hovercraft zum Einsatz, ein Luftkissen-Spezialfahrzeug, mit dem die Einsatzkräfte auch bei zugefrorenen Steinhuder Meer auf dem See operieren können. Die Feuerwehr, die mit 20 Kräften im Einsatz war, und der Rettungsdienst versorgten den Verunglückten, anschließend konnte dieser in ein Krankenhaus gebracht werden. Rettungshubschrauber Christoph 4 war dabei im Einsatz.
Kurz darauf wurden die Retter, die sich noch im Einsatz befanden, von Passanten im Bereich der Strandterrassen auf einen Notfall in der Nähe aufmerksam gemacht – das Bootshaus der Feuerwehr Steinhude befindet sich dort, ganz in der Nähe an der Zufahrt zum Wasser wird in der Regel auch das Hovercraft aufs Eis gesetzt.
Die Feuerwehr übernahm deshalb direkt die Erstversorgung des Patienten vor Ort, parallel wurde erneut der Rettungsdienst alarmiert. Auch dieser Patient wurde anschließend vom Rettungsdienst weiter versorgt.


Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Betreten des Steinhuder Meeres lebensgefährlich sein kann und Rettungsversuche durch ungesicherte Personen ein erhebliches Risiko darstellen.
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