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Winter am Steinhuder Meer

08.01.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 3

Das Steinhuder Meer hat sich in eine eisige Traumlandschaft verwandelt. Die Schönheit der erstarrten Natur ist jedoch trügerisch: Trotz Warnungen gab es in den vergangenen Tagen bereits Menschen, die beim Versuch, die Dicke des Eises zu prüfen, mit den Beinen im eiskalten Wasser hingen. Die Gefahr des Einbrechens durch die Eisdecke ist real.

08.01.2026
Redaktion
2 Min.
Winter am Steinhuder Meer | Fotos: Deppe/Dombrowski

Während die einen in der Stadt zum ersten Januarwochenende die Eiskratzer auspackten und die anderen die Schlitten, Wunstorf zum Wintermärchen wurde, blieb auch rund ums Steinhuder Meer die Zeit wie stehen. Die Natur fror ein und war doch lebendig. Der Wilhelmstein ist auf dem Wasserweg nicht mehr erreichbar, der Kaliberg wirkt wie ein Alpenausläufer und nicht abgebaute Stege sind schneebedeckt.

Möwen, mit ihrem weißen Gefieder sonst aus der Schar der Wasservögel hervorstechend, scheinen auf einmal perfekt getarnt zu sein, während die Entenvögel auf dem Eis nun Probleme hatten, unauffällig zu bleiben. Sie suchten sich die wenigen noch offenen Wasserstellen.

Es war auch für die Menschen, die sich auf den Weg zum Meer machten, ein Naturerlebnis. Einige verhielten sich dabei jedoch nicht ganz artgerecht – und versuchten es den Wasservögeln gleichzutun. Sie betraten das gefrorene Eis am Ufer des Steinhuder Meers, um sich oder anderen zu beweisen, dass es schon tragfähig sei – und machten prompt die gegenteilige Erfahrung. Ein Mann durchbrach die Eisdecke und steckte plötzlich bis zum Knie im eiskalten Wasser.

Nur Vögel stehen sicher auf dem Eis

Unmittelbar am Ufer blieb das ohne lebensbedrohliche Folgen, doch weiter draußen auf dem See hätte dieses Verhalten ganz schnell ganz böse enden können. Was man beim zugefrorenen Steinhuder Meer nämlich nicht sieht: Trotz der geringen Tiefe verhält es sich bei Minusgraden nicht wie ein kleiner Ententeich irgendwo in der Stadt. Unter der Eisdecke gibt es weiterhin Strömungen, die zu einer ganz unterschiedlichen Eisdicke führen können. An der einen Stelle kann das Steinhuder Meer daher dann wie aus Beton wirken – ein paar Meter weiter die ebene Eisschicht aber nur hauchdünn sein.

Aber auch vom Ufer aus lässt sich die gesamte Schönheit des winterlichen Steinhuder Meeres genießen. Das haben bereits viele getan und werden es auch in den kommenden Tagen weiter tun. Schneemänner bauen, die erstarrte Landschaft bewundern und den schneidigen Wind spüren. Einige Impressionen haben die Auepost-Fotografen direkt gesammelt.

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Kommentare


  • B. sagt:

    Danke für diese Fotos.

  • Jerry M. sagt:

    Sehr schöne Fotos!
    Vielen Dank dafür.

  • Daglef sagt:

    Vielen Dank für die schönen Fotos!

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