
Wunstorf (red). Über all die Jahre gab es eine Konstante im Wunstorfer Tierheim: Shanti. Shanti kam aus „schwierigen Verhältnissen“, wurde einst von den Behörden beschlagnahmt und ihrem früheren Besitzer weggenommen. Dadurch landete die Hündin im Tierheim – und blieb, da die Vermittlung anspruchsvoll war. So wurde das Tier zur heimlichen Hausherrin, war das Maskottchen des Tierheims und immer eng mit ihm assoziiert. Wunstorfer Tierheim ohne Shanti – kaum denkbar. Sogar beim Teamfrühstück war Shanti immer dabei. Auch als wir im vergangenen Jahr für die große Tierheimreportage vorbeischauten, war Shanti natürlich dabei und ließ die Eindringlinge in ihrem Habitat nicht aus den Augen.
Doch nun müssen sich die Tierheimmitarbeiter bald umgewöhnen – und tun das herzlich gerne. Denn Shanti bekommt tatsächlich doch noch ein neues Zuhause. Zwei Tierfreunde, die sich bislang schon ausgiebig um die Hündin kümmerten, ihr Vertrauen gewannen und mit ihrer Vergangenheit umgehen können, haben es möglich gemacht, Shanti dauerhaft bei sich aufzunehmen. Extra für Shanti ziehen sie in eine neue Wohnung. Die ganze Geschichte dahinter hat das Tierheim selbst veröffentlicht.
Beim LEsen der Meldung des Tierheimes Wunstorf habe ich mich sehr gefreut. Welche Menschen haben so ein großes Herz für eine Hündin, dass sie wegen dieser ein schönes artgerechtes Zuhause suchen und auch finden? Und immer trotz der Klassifizierung „Listenhund“ immer zu ihr gehalten haben und ihr bereit jetzt schon viele schöne Stunden schenkten?
Eines wird demnächst fehlen: Das Bild einer Shanti, was immer oben stand, Maskottchen eines Tierheimes, wo es Shanti sicherlich auch gut gehabt hat. Aber vielleicht werden wir ja erfahren, wie es Shanti in ihrem neuen Zuhause geht und ein paar Bildchen, das wäre schön.
@ Birgit
Leider haben es die Mitarbeiter*innen der #Auepost bis heute nicht hinbekommen, die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren „flott zu kriegen“, so lese ich Deinen/Ihren mich sehr ansprechenden Beitrag erst jetzt.
Für wahr:
Auch ohne Shantis neue Menschen zu kennen,es MÜSSEN welche mit einem riesengroßen Hwrzen sein!
Wer bitte organisiert einen Umzug „nur“ >NICHT wörtlich zu nehmen! für ein Tier?
Eben! Und haben meinen größten Respekt!
Zum Thema „Listenhund“:
Kein Hund kommt als so genannter „Kampfhund“ auf die Welt.
Es sind Menschen (?) die ihn dazu machen.
Von daher ist eine Überarbeitung der diesbezüglichen Verordnungen längst überfällig!
Leider durfte ich Shanti nicht kennenlernen, dennoch freue ich mich sehr, dass ein liebevolles Zuhause für die Fellnase nach so vielen Jahren gefunden werden konnte.
Und ja:
Es werden sicherlich beim Abschied Tränen fließen.
Verständlich: wurde Shanti doch im Tierheim ein schönes Daheim gegeben.
Beide Tränen der Mitarbeiter*innen des Tierheims, die sich mit Herzblut um ALLE ihre Tiere und ganz besonders um ihr „Maskottchen“ Shanti kümmern, sind mir bestens zu verstehen:
Die der Freude, dass die als „Problemhund“ geltende Fellnase nach so vielen Jahren doch noch ein liebevolles Zuhause finden konnte, wie auch die der Wehmut, weil nun der Abschied von „ihrer“ Shanti nicht mehr allzu fern sein wird.
Bei all den negativen Schlagzeilen in sämtlichen Medien:
Ich freue mich, eine einfach nur schöne Meldung lesen zu dürfen!