
Klein Heidorn (red). Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Klein Heidorn gemeinsam mit der Feuerwehr Wunstorf und der Feuerwehr Poggenhagen in den Einsatz gerufen. Gegen 4 Uhr in der Nacht war der Alarm eingegangen wegen eines Brandes in der Dyckerhoffstraße: Diese liegt nördlich des Fliegerhorstes in der Nähe von Poggenhagen, gehört jedoch zu Klein Heidorn.
Insgesamt 45 Einsatzkräfte waren nun auf dem Weg. Die Feuerwehr Poggenhagen traf zuerst am Einsatzort ein.
Das Feuer stellte sich als Vollbrand eines etwa 20 Quadratmeter großen Schuppens heraus. Ein Atemschutztrupp begann sofort mit der Brandbekämpfung. Wasser war jedoch im Umfeld des Schuppens nicht verfügbar, es gab dort keine Hydranten.
Der nächste erreichbare Hydrant war einige hundert Meter entfernt. Deshalb wurde mit dem in den Fahrzeugen mitgeführten Löschwasser gelöscht. Die Klein Heidorner Feuerwehr leitete das eigene Wasser zum Löschfahrzeug der Poggenhagener weiter. Parallel dazu begann auch ein Atemschutztrupp der Klein Heidorner mit der Brandbekämpfung.


Um keine Schläuche über hunderte Meter verlegen zu müssen, wurde weiteres Löschwasser im Pendelverkehr durch die Löschfahrzeuge direkt an die Einsatzstelle gebracht – und das war nicht wenig: Insgesamt wurden im Verlauf der Löscharbeiten ungefähr 10.000 Liter Wasser zum Löschen des Brandes benötigt, teilte Klein Heidorns stellvertretender Ortsbrandmeister Benjamin Becker mit. Der Tank eines Löschfahrzeuges umfasst in der Regel nur um die 1.500 bis 2.000 Liter Wasser.
Die Holzhütte wurde infolge des Brandes völlig zerstört, es blieben nur einige verkohlte Bretter stehen. Ein weiteres Übergreifen der Flammen auf die Vegetation wurde verhindert. Menschen waren zu keiner Zeit in Gefahr gewesen.
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