
Kolenfeld/Wunstorf (red). Am Nachmittag wurden die Feuerwehr Kolenfeld und die Feuerwehr Wunstorf inklusive der Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr zum Autobahnabschnitt zwischen Kolenfeld und Luthe alarmiert. Rettungsdienst und Notärzte rückten aus.
In Fahrtrichtung Hannover war es auf der A2 kurz nach 13 Uhr zu einem Unfall gekommen, mehrere Autos waren darin verwickelt. Ein Rettungshubschrauber befand sich gegen 13.30 Uhr im Anflug.
Die A2 musste zunächst in Fahrtrichtung Hannover voll gesperrt werden, ab Kolenfeld stand der Verkehr und staute sich letztlich bis Lauenau zurück. Auch die Ausweichrouten waren schnell überlastet.
Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich eine unübersichtliche Lage: Insgesamt waren fünf Autos am Verkehrsunfall beteiligt, zum Teil waren sie ineinander verkeilt oder aufeinandergeschoben. In einem der Fahrzeuge befand sich zudem ein Hund. Eingeklemmt war trotz des gegenteiligen Eindrucks jedoch niemand.


Sechs Menschen wurden leicht verletzt. Zwei der Betroffenen konnten vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt werden. Die übrigen Verletzten wurden zur weiteren Behandlung oder medizinischen Abklärung in Krankenhäuser gebracht.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 20 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Mehrere Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren eingesetzt und auf der Autobahn unterwegs, ebenfalls die Polizei, die die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen hat. Die Autobahnmeisterei sicherte den Bereich zusätzlich mit eigenen Fahrzeugen ab.

Aufgrund der ersten Meldungen über mehrere beteiligte Fahrzeuge und mögliche Verletzte war vorsorglich eine sogenannte MANV-Lage ausgerufen worden. Beim Stichwort „Massenanfall von Verletzten“ werden umfangreiche Rettungsmaßnahmen in die Wege geleitet, da von vornherein von einer schwierigen Einsatzlage ausgegangen wird, bei der in kurzer Zeit diverse Menschen in Lebensgefahr oder mit schweren Verletzungen versorgt und Rettungsmaßnahmen entsprechend koordiniert werden müssen.

Zusätzliche Führungskräfte des Rettungsdienstes, wie zum Beispiel ein Leitender Notarzt, wurden deshalb hinzugezogen. Rettungshubschrauber Christoph 6 aus Bremen landete somit auch auf der Autobahn.
Auf der Gegenfahrbahn der A2 bildete sich ebenfalls ein Stau bis zum Bereich Garbsen, offenbar wegen Interesse an der Unfallstelle.


Später konnte eine Fahrspur wieder freigegeben werden. Wegen Bauarbeiten stand in diesem Bereich bereits eine Spur nicht zur Verfügung, nun fiel unfallbedingt eine weitere Spur weg, so dass sich der Verkehr von drei Spuren auf einen Fahrstreifen konzentrierte.
Die Rettungsgasse wurde nicht durchgängig gebildet. Rettungswagen, die auf der Autobahn unterwegs waren, kamen nicht immer auf direktem Wege voran.
Mehr in Kürze.
wann wird an der A2 mehr kontroliert ob Pkw oder Lkw, das geht nicht mehr.