
Hagenburg (red). Am zurückliengenden Montag erhielt ein Mann aus Hagenburg eine WhatsApp-Nachricht von einer ihm unbekannten Telefonnummer. Der Verfasser der Nachricht gab sich als Sohn aus und berichtete seinem angeblichen Vater, dass das eigene Mobiltelefon defekt sei. Aus diesem Grund habe er jetzt ein Ersatzgerät und eine neue Telefonnummer.
Im Laufe des Chats erzählte der falsche Sohn dem 69-Jährigen, dass er aus diesem Grund auch mehrere offene Rechnungen nicht überweisen könne. Bei dem fälligen Betrag handele es sich um eine vierstellige Summe. Der Täter bat den Hagenburger darum, die Rechnung für ihn zu begleichen, und versprach, das Geld Ende der Woche zurückzugeben. Gutgläubig willigte der „Vater“ ein und überwies die Summe auf ein deutsches Bankkonto. Den Betrug bemerkte der Betrogene noch am selben Abend, als der echte Sohn anrief.
Am Folgetag erstattete der Geschädigte Anzeige bei der Polizeistation in Hagenburg. Als er den Beamten gerade die Umstände geschildert hatte, erhielt er eine weitere WhatsApp-Nachricht von derselben unbekannten Nummer. Darin forderte der Betrüger ihn auf, noch einmal mit einer neuen Überweisung auszuhelfen. Erneut wurde um eine vierstellige Summe gebeten.
Die Polizei ermittelt nun wegen Betruges, ein Strafverfahren ist eingeleitet. Nach Angaben der Polizei ist diese Variante des „Enkeltricks“ kein Einzelfall: Auch in Lauenau gab es in der vergangenen Woche einen solchen Betrug. Dabei war eine 54-Jährige auf dieselbe Masche hereingefallen und hatte ebenfalls einen vierstelligen Geldbetrag verloren.
Es erschließt sich mir nicht, weshalb mein Kommentar nicht online ging> die Netiquette der #Auepost wurde selbstverständlich eingehalten.
Und wei’s sooo viel Spaß und Laune macht,inhaltlich noch einmal *giftig guck*:
Unfassbar, dass es diesen mir höchst unangenehmen Leuts immer wieder gelingt, mit höchst zweifelhaften Erfolg andere über den Tisch zu ziehen.
Hoffentlich wird dem Täter seine Dusseligkeit, über die selbe Nummer die identische übelste Nummer abziehen wollen, zum Verhängnis und der Kerl kann geschnappt werden und wird eine deftige (!) Strafe aufgebrummt bekommen! *vorfreudig grins*
So stehts in der Auepost:
„Hagenburger überweist hohe Summe auf Betrügerkonto von Grit D.“
Wusste gar nicht, das Grit D. ein Betrügerkonto betreibt.
@Dieter
Hä? Lol!
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Wahrscheinlich bin ich jetzt wieder der Kontoinhaber, bis jemand hier wieder einen neuen Kommentar eingibt. Lustig, wie?
Super, jetzt werden die Summen auf mein Betrügerkonto überwiesen. Hole die Kohle gleich Montag ab.
Na das gibt ne Fete.
Zutiefst erschreckend, mit welchen Maschen der übelsten Art es mir ausgesprochen unsympathischen Zeitgenossen immer wieder gelingen kann, andere über den Tisch zu ziehen.
Nicht weniger erschreckend, wie selten die Täter und Täterinnen ermittelt werden können.
Und selbst wenn das ausnahmsweise mal gelingen kann:
die Strafen bewegen sich in Bereichen, deren abschreckende Wirkung angezweifelt werden muss.