Wunstorfer Auepost

Meinung /

Horst grantelt

Es muss immer erst was passieren, bevor die Politik reagiert. Erst muss die Pandemie da sein, dann erst werden hektisch Gesichtsmasken bestellt und die Grenzen dichtgemacht. Vorausschauendes Agieren? Fehlanzeige. Ich hab ein gewisses Verständnis, es ist eure erste Pandemie, es gibt keine Erfahrungswerte. Doch Mitdenken sollte eigentlich immer Voraussetzung sein, um Allgemeinverfügungen beschließen zu dürfen. […]

Familienpackung - Eine Kolumne der Auepost

Homeschooling: Ein neues Wort in aller Munde, und jetzt auch schon geraume Zeit zuhause live erlebbar. Ganz neue Erfahrungen für Eltern, Schüler und Lehrer. Die einen lieben es (Lehrer: Jetzt seht ihr mal, wie das ist!), die anderen hassen es, der Rest mal so, mal so. Es gibt ja immer und an allem gute und […]

Horst grantelt

Auch zum ersten Mal dabei? Für alle unter 75 wird es eine neue Erfahrung sein, plötzlich in einer Pandemie zu stecken. Das ist ein echtes Problem. Denn was der Mensch nicht kennt, versteht er nicht, oder er versucht es zu verdrängen. Erst recht, wenn es seine bisherigen Lebensgewohnheiten in Frage stellt. Dann kann es schon […]

Familienpackung - Eine Kolumne der Auepost

Das Leben hat sich in den letzten Wochen ziemlich verändert. Auch das Familienleben. Von ständig was zu tun und ständig irgendwohin zu erstmal fast nichts zu tun und nirgendwohin. Von hundert auf null in wenigen Tagen. Von alle immer weg zu alle zuhause. Ungewohnt. Ich habe mich in den ersten Tagen dabei erwischt, wie sich […]

Horst grantelt

Vielleicht war das doch keine so gute Idee, die Auslieferung komplett an Subunternehmer zu vergeben. Bei DHL und Hermes konnte ich mich wenigstens drauf verlassen, dass ich keine Pakete bekomme, wenn ich eine Wohnung im vierten Stockwerk habe. Aber seit die Urlaubsvertretungen der Beschäftigten der Subunternehmer der Tochterfirma von Amazon die Pakete selber ausfahren, ist nichts mehr wie früher …

Pestkorb an der Stadtkirche

Neulich machte mich mein Computer, kurz nach dem Anschalten, netterweise darauf aufmerksam, dass ich eine E-Mail bekommen hatte. Zwar wird man vor der Öffnung unbekannter Mails fast täglich gewarnt, aber die Neugier schlägt einem meist ein gefährliches Schnippchen. Ich öffnete also besagte E-Mail und klebte sogleich fasziniert am Bildschirm fest. Ein Absender namens O. Dove […]

Kommentar

K + S muss Sigmundshall fluten, daran führt kein Weg vorbei. Nur wie das geschehen soll, das kommt erst jetzt richtig zur Diskussion – obwohl die Schließung des Bergwerks längst vollzogen ist und der Transport von Salzlösung bald beginnen soll. Wunstorf wird damit nicht nur eine Abraumhalde erben, sondern bekommt auch noch salzhaltige Abwässer aus […]

Horst grantelt

Wenn man sparen will, dann wird’s am Ende oft erst richtig teuer. Das musste jüngst mal wieder die Stadt erfahren bzw. die Anwohner der Lütjen Deile in Steinhude. Klang ja auch super: Mit Schaumbeton mal schnell die Straße fluten, statt kostenintensiv traditionell zu asphaltieren oder zu pflastern. Das Ganze darf vielleicht auch als Testballon gelten, […]

Koschinskys SUV

Kleinköpfige und Magermilchjoghurtkäufer sollten keine Möchtegerngeländewagen in der Stadt fahren, findet Horst Koschinsky.

Spicy Dr. Pepper Pork

Neben vierblättrigem Kleeblatt, Schornsteinfeger und Fliegenpilz gehört auch das Schwein zur gängigen glücksverheißenden Silvesterdeko. Aber ob ein Schwein wirklich Glück bringt, ist heutzutage ja eine zu vernachlässigende Frage gegenüber der, ob das Schwein denn glücklich ist. Oder zumindest war, bis es auf unseren Tellern landet. Ich bin, oder scheine zumindest, nicht wirklich zum Vegetarier geboren, […]

Familienpackung - Eine Kolumne der Auepost

Schon gemerkt? Die schönste Zeit des Jahres ist längst wieder da: Spekulatius, Stollen und Schokoweihnachtsmänner sind seit kurz nach den Sommerferien wieder in den Supermärkten zu haben.

Horst Koschinsky spendet nicht

Vor allem jetzt in der Weihnachtszeit wird es wieder richtig schlimm. Es ist die Jahreszeit, in der man keinen Schritt tun kann, ohne dass einem eine Spendensammelbüchse unter die Nase gehalten wird. Oder mit Prospekten, von denen einen große, traurige Kinderaugen anblicken, im Gesicht herumgefuchtelt wird.

Kale

Meine Uroma Frieda hatte in der Klein Heidorner Blumenstraße einen großen Garten. Da können heutige Bauherren und Eigenheimbesitzer nur staunen. Wenn sie mich fragen, wie groß, dann sehe ich das mit den Augen einer 5-Jährigen und sage Ihnen: Riesig war er!Und dort gab es alles, was man sich vorstellen kann. Hühner zum einen, aber auch […]