Der „Waldwasserpark“ » Wunstorfer Auepost

Familien-Ausflugstipps
Nicht nur an Wochenenden und zu Ferienzeiten stellt sich für Familien die Frage: Was kann man gemeinsam mit den Kindern unternehmen? Kein Problem, in Wunstorf und Umgebung lässt sich viel erleben: Denn einerseits ist die Steinhuder-Meer-Region selbst Feriengebiet, andererseits gibt es auch abseits der touristischen Pfade viel zu entdecken. Wir stellen geeignete Ziele und Plätze vor …

Familien-Ausflugstipps für Wunstorf

Der „Wald­was­ser­park“

Zwi­schen Wunstorf und Stein­hu­de hat der Was­ser­ver­band Nord­schaum­burg ein regel­rech­tes Juwel mit vie­len Spiel­mög­lich­kei­ten rund ums Was­ser geschaf­fen – fast schon einen klei­nen Was­ser-Frei­zeit­park.

Der Erleb­nis­park im Som­mer | Foto: Dani­el Schnei­der

Kin­der lie­ben es, zu plan­schen – gera­de in den Som­mer­mo­na­ten. Bade­in­sel, Schwimm­bä­der und sogar fast alle Wunstor­fer Spiel­plät­ze bie­ten dazu bes­te Mög­lich­kei­ten. Doch ein Ort sticht dabei beson­ders her­aus: Der Erleb­nis­park des Was­ser­werks. Schwim­men oder im Matsch bud­deln kann man hier zwar nicht, aber dafür jede Men­ge Spaß beim Plan­schen und Ent­de­cken haben.

Geheim­tipp im Wald

Direkt am Wald­rand des „Hohen Hol­zes“ hat der Was­ser­ver­band Nord­schaum­burg, der z. B. Stein­hu­de mit Trink­was­ser ver­sorgt, nicht nur ein Was­ser­werk, son­dern um die­ses her­um einen rich­ti­gen Was­ser­er­leb­nis­park gebaut. Der Clou: der Zugang ist kos­ten­los, und hier kön­nen sogar die Erwach­se­nen chil­len – oder sogar noch etwas ler­nen.

Aus Rich­tung Stein­hu­de erreicht man das Are­al durch die Fel­der, aus Rich­tung Wunstorf-Kern­stadt durch den Wald – und kann den Besuch gleich mit einer klei­nen Wald­wan­de­rung kom­bi­nie­ren, wenn man das Auto am Wald­rand nahe der Wald­gast­stät­te „Altens Ruh“ parkt. Oder man fährt per Rad direkt vor den Ein­gang. Auch vom Park­platz der B 441 aus ist der Park zu Fuß zu errei­chen.

Erst­mal rein­kom­men …

Der Ein­tritt ist kos­ten­los und zwi­schen April und Okto­ber von 9 bis 20 Uhr den gan­zen Tag über jeder­zeit mög­lich. Der Was­ser­park ver­steckt sich hin­ter dem Gebäu­de des Was­ser­werks: Dort ist der „Erleb­nis­park“ ange­legt.

Das Was­ser­werk| Foto: Dani­el Schnei­der
Der Buz­zer gewährt Ein­lass | Foto: Dani­el Schnei­der

Der Ein­gang ist für Erst­be­su­cher aller­dings tückisch. Eine Klin­gel gibt es nicht, und die Tür­klin­ke hat kei­ne Funk­ti­on. Den auf dem Tür­pfos­ten ange­brach­ten gel­ben „Buz­zer“ zu drü­cken, erfor­dert Über­win­dung, doch es hilft tat­säch­lich, den roten Pfei­len zu fol­gen – denn das Drü­cken des Buz­zers gibt den Ein­gang auto­ma­tisch frei. Es springt dann auch kein Mode­ra­tor aus dem Gebüsch, der Quiz­fra­gen stellt – Per­so­nal ist im Was­ser­park nicht immer anwe­send.

Was­ser und Tech­nik

Wenn man die ers­te Hür­de über­wun­den hat, geht man ein­fach wei­ter auf dem Weg um das Gebäu­de des Was­ser­werks her­um – und wird dann über­rascht von der Schön­heit und der Viel­fäl­tig­keit der Anla­ge. Ein klei­nes Refu­gi­um offen­bart sich hier den Besu­chern. Der gan­ze Park ist einer­seits wie ein Lehr­pfad auf­ge­baut und bie­tet ande­rer­seits vie­le (Wasser-)Spielmöglichkeiten. An diver­sen Sta­tio­nen kön­nen Kin­der spie­le­risch mit Was­ser expe­ri­men­tie­ren, phy­si­ka­li­sche Zusam­men­hän­ge selbst aus­pro­bie­ren oder sich auch ein­fach nur aus­to­ben.

Was­ser­be­trie­be­nes Gerät und Rut­sche | Foto: Dani­el Schnei­der

Die Erwach­se­nen kön­nen mit­plan­schen – oder das Dach des Was­ser­spei­chers, der als Aus­sichts­platt­form fun­giert, als Son­nen­ter­ras­se zweck­ent­frem­den. Fürs Aus­ru­hen eig­nen sich auch die auf­ge­stell­ten Bän­ke. Oder man wagt sich ins Kneipp-Becken. In der Mit­te der Anla­ge befin­det sich ein wun­der­schö­ner Fisch­teich, der gleich­zei­tig als Basis für vie­le der Was­ser­spie­le dient. An einem künst­lich ange­leg­ten Bach lässt sich z. B. ein Stau­wehr hoch­zie­hen – sodass die Fische im Teich mit einem zusätz­li­chen Schwung Was­ser ver­sorgt wer­den.

Künst­li­cher Bach mit Stau­wehr | Foto: Dani­el Schnei­der

Über Brü­cken und Pfa­de kann man den Park erkun­den und immer wie­der neu­es Was­ser­spiel­zeug ent­de­cken. Eine Was­ser­pum­pe, die eine Was­ser­müh­le antreibt, eine Archi­me­di­sche Was­ser­säu­le oder eine Was­ser­wip­pe. Aus dem Stein­brun­nen schießt z. B. eine meter­ho­he Fon­tä­ne, wenn man nur kräf­tig genug auf der dane­ben­ste­hen­den Wip­pe balan­ciert. Oder ein Stahl­zy­lin­der wird zum Spring­brun­nen, wenn man sich in des­sen Mit­te stellt und dar­auf her­um­hüpft.

Aber auch ganz ohne Was­ser lässt sich Spaß haben (und wie­der tro­cken wer­den): Auf dem Hüpf­pfad oder der gro­ßen Rut­sche. Auf dem „Berg“ neben der Aus­sichts­platt­form ist zudem auf Holz­ste­len ein Wis­sens­quiz ange­legt.

Hin­ter dem Was­ser­werk ver­steckt sich der Erleb­nis­park | Foto: Dani­el Schnei­der
Belieb­tes Aus­flug­ziel für Fami­li­en im Hohen­holz | Foto: Was­ser­ver­band Nord­schaum­burg
Öff­nungs­zei­ten
April bis Okto­ber
9–20 Uhr
Ein­tritt frei
Was­ser­werk Hohen­holz, Wald­weg durchs Hohe Holz/Fahrradroute 9
Was­ser + mehr Erleb­nis­park Stein­hu­de

- Anzeige -
Werben auf auepost.de
11 Kommentare
  1. Frank Behrens
    Frank Behrens meint

    Eine tol­le Ein­rich­tung des ört­li­chen Was­ser­ver­sor­gers. Und es kann eine Men­ge zum The­ma Trink­was­ser gelernt wer­den.

  2. Jens Große
    Jens Große meint

    Ist das der Wald­weg wo es zur Gast­stät­te altens ruh geht?
    Wo Mann hin­ten bei obi in wun wie­der raus kommt?

    1. Wunstorfer Auepost
      Wunstorfer Auepost meint

      Ja, genau.

    2. Jens Große
      Jens Große meint

      Vie­len Dank
      Dann weiß ich wel­cher Weg dort­hin führt

  3. Angela Pietsch
    Angela Pietsch meint

    Simon Pietschh

  4. Julia Köhlitz
    Julia Köhlitz meint

    Lydia Feld­mann

  5. Tascha Kauroff
    Tascha Kauroff meint

    Julia Kauroff

    1. Julia Kauroff
      Julia Kauroff meint

      Müs­sen wir mal hin

  6. Nadine Hellwig
    Nadine Hellwig meint

    Darf ein Hund mit rein, oder ist das unter­sagt?

    1. Wunstorfer Auepost
      Wunstorfer Auepost meint

      Hun­de sind auf dem Gelän­de lei­der ver­bo­ten

  7. Jennifer Wielebski
    Jennifer Wielebski meint

    Ari­na Reich

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.