Fehlende Betriebssicherheit

Wie schlimm steht es wirk­lich um das Frei­bad Bokel­oh?

Eigent­lich soll­te es am 15. Mai öff­nen – doch die Türen blie­ben kurz­fris­tig zu. Einen Tag spä­ter woll­ten vie­le auf­ge­brach­te Bür­ger dann vom Stadt­rat wis­sen: War­um gibt es schon wie­der gra­vie­ren­de Pro­ble­me im Bokel­o­her Frei­bad?

Das Frei­bad Bokel­oh | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (ds). Selbst bei den Wunstor­fer Bäder­be­trie­ben konn­te man am Mitt­woch gegen­über der Auepost kei­ne kon­kre­ten Aus­künf­te zu den Details der Nicht­er­öff­nung machen. Mehr als dass die Betriebs­si­cher­heit gefähr­det sei, kön­ne man zum jet­zi­gen Zeit­punkt nicht sagen, hieß es. Dies war auch der Tenor der Aus­sa­gen von Bür­ger­meis­ter Eber­hardt und Mehr­heits­grup­pen-Frak­ti­ons­che­fin Kirs­ten Rie­del – auch Auf­sichts­rats­mit­glie­der bei den Bäder­be­trie­ben – am Mitt­woch­abend auf der Sit­zung des Wunstor­fer Stadt­ra­tes. Die Fir­ma Purena, die bereits vor zwei Jah­ren den Wei­ter­be­trieb des Frei­bads mög­lich gemacht hat­te, habe bereits mit der Inspek­ti­on begon­nen, Genaue­res wis­se man aber erst Ende die­ser oder Anfang kom­men­der Woche. Am Frei­tag soll die Stel­lung­nah­me von Purena vor­lie­gen.

Klar ist jedoch: Im Frei­bad liegt der­zeit mehr im Argen, als die am Diens­tag ange­peil­te und dann doch abge­sag­te Eröff­nung bis­lang ver­mu­ten ließ. Bekannt war ledig­lich, dass das Plansch­be­cken nicht betriebs­fä­hig sein wür­de: es hat sich der­art gesenkt, dass es nicht mehr repa­riert wer­den kann.

Kari­ka­tur: Seast­re

Teil­wei­se betriebs­fä­hig

Mit den wesent­li­chen Arbei­ten am Rest der Anla­ge woll­te man eigent­lich bis zum 15. Mai fer­tig sein. Wei­te­re Repa­ra­tu­ren soll­ten wäh­rend des lau­fen­den Betriebs erfol­gen. Noch am 9. Mai war man zuver­sicht­lich, am 15. pünkt­lich um 10 Uhr öff­nen zu kön­nen. Abge­platz­te Flie­sen waren erneu­ert, ein Rohr­bruch am Nicht­schwim­mer­be­cken­zu­lauf besei­tigt wor­den. Das Nicht­schwim­mer­be­cken hat­te sich zwar eben­falls leicht gesenkt, konn­te aber pro­blem­los befüllt wer­den. Nicht instand set­zen konn­te man bis­lang die Druck­erhö­hungs­an­la­ge, bei der die Ersatz­teil­be­stel­lung um die 3 Mona­te dau­ern kann, und noch wei­te­re Tech­nik. Dies hät­te der Eröff­nung aber nicht ent­ge­gen­ge­stan­den. Das Schwim­mer­be­cken ist zudem nun ein­wand­frei.

Aller­dings war nun bemerkt wor­den, dass das Nicht­schwim­mer­be­cken Was­ser ver­liert – und unklar ist, wohin es gelangt. Es könn­te daher zu Absa­ckun­gen durch Unter­spü­lun­gen kom­men, wie sie bereits im Plansch­be­cken­be­reich sicht­bar gewor­den sind. Dass der­ar­ti­ge Befürch­tun­gen nicht nur theo­re­ti­scher Natur sind, zeig­te sich vor zwei Jah­ren, als ein Bade­meis­ter einen gan­zen Meter tief ein­sack­te.

Doch nicht betriebs­fä­hig

Der Betriebs­lei­ter warn­te daher am Mon­tag, einen Tag vor der Eröff­nung, vor der mög­li­cher­wei­se dro­hen­den Gefahr und lehn­te jede ent­spre­chen­de Haf­tung ab. Die Betriebs­si­cher­heit war damit nicht mehr gege­ben, die Geschäfts­lei­tung infor­mier­te den Auf­sichts­rat, und die Eröff­nung wur­de abge­sagt, um die Lage klä­ren zu kön­nen. Auch der Betriebs­lei­ter von K+S unter­stütz­te die­ses Vor­ge­hen.

Der Auf­sichts­rat hät­te zwar die Anwei­sung geben kön­nen, trotz der Beden­ken des Betriebs­lei­ters zu öff­nen, doch die­se Ver­ant­wor­tung kann und will nie­mand über­neh­men. Ver­wal­tung, Auf­sichts­rat und Geschäfts­lei­tung gehen hier kein Risi­ko ein, sich womög­lich straf­bar zu machen. Man stel­le sich vor, ein Besu­cher wür­de tat­säch­lich plötz­lich neben dem Becken in einen Hohl­raum stür­zen.

Wüten­de ver­hin­der­te Schwimm­bad­nut­zer

Obwohl Bür­ger­meis­ter Eber­hard gleich zu Beginn der Stadt­rats­sit­zung aus­führ­lich über den aktu­el­len Stand zum Frei­bad infor­mier­te, blie­ben die Nach­fra­gen aus der Bür­ger­schaft nicht aus. Es war nicht viel Platz geblie­ben in den Zuhö­rerrei­hen, und auf­fal­lend vie­le Bokel­o­her waren gekom­men, um die Gele­gen­heit zu nut­zen, in der Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de Rat und Ver­wal­tung mit den Vor­gän­gen rund ums Frei­bad zu kon­fron­tie­ren.

Bür­ger­meis­ter Eber­hardt (li.) beant­wor­tet Fra­gen | Foto: Dani­el Schnei­der

Die Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de dau­er­te dann tat­säch­lich auch fast eine Stun­de, die Rats­leu­te hat­ten sich vie­le Vor­wür­fe anzu­hö­ren. Vie­le Wort­mel­dun­gen bezo­gen sich dabei auf die über­ra­schen­de Ankün­di­gung, das Bad nicht zu öff­nen. Denn bereits am Diens­tag­mor­gen hat­ten um die 50 Bade­wil­li­ge auf Ein­lass gewar­tet – und stan­den dann nicht nur vor ver­schlos­se­nen Türen, son­dern ver­miss­ten auch eine adäqua­te Erklä­rung der Situa­ti­on. Auch im wei­te­ren Tages­ver­lauf kamen wei­te­re Stamm­gäs­te oder Urlau­ber ver­geb­lich zum Frei­bad. Mari­on Nowak, Mit­glied der Frei­bad­in­itia­ti­ve, mahn­te eine bes­se­re Infor­ma­ti­ons­po­li­tik und einen respekt­vol­le­ren Umgang mit den Gäs­ten an.

Zuhö­rer wäh­rend der Rats­sit­zung | Foto: Dani­el Schnei­der

Wie es sein kön­ne, dass man erst so kurz vor der Eröff­nung auf die feh­len­de Betriebs­si­cher­heit gekom­men sei, dass seit den letz­ten posi­ti­ven Pres­se­mel­dun­gen nun auf ein­mal so viel Was­ser ver­si­cke­re, wur­de gefragt, oder war­um nicht bereits im April die Becken getes­tet wur­den. Dass man sich „ziem­lich ver­äp­pelt“ von der Bäder­be­triebs­ge­sell­schaft füh­le, wur­de gleich mehr­mals geäu­ßert und mit Applaus der Zuhö­rer bedacht. Eine vor kur­zem statt­ge­fun­de­ne Bege­hung hät­te dem Bad schließ­lich einen guten Zustand attes­tiert. Man­che zwei­fel­ten auch an der Kom­pe­tenz des Betriebs­lei­ters zur Fest­stel­lung der Betriebs­si­cher­heit oder äußer­ten den Ein­druck, dass das Frei­bad absicht­lich ins Abseits gestellt wür­de – ins Hal­len­bad „Wunstorf Ele­ments“ flös­sen die Inves­ti­tio­nen, das Frei­bad Bokel­oh wür­de man auf Ver­schleiß betrei­ben. Von Sabo­ta­ge war gar die Rede und es wur­de die Fra­ge gestellt, „ob das so mit rech­ten Din­gen zugeht“. Auf den Ein­wurf, ob als Aus­gleich für die ver­lo­re­nen Tage nun wenigs­tens das Früh­schwim­men wie­der­kä­me, ging ein generv­tes Rau­nen durch den Saal.

Frei­bä­der sind der Wit­te­rung aus­ge­setzt, das haben Frei­bä­der so an sich.“Kirs­ten Rie­del

Mit­glie­der des TSV Bokel­oh, die für ihren Tri­ath­lon auf das Frei­bad ange­wie­sen sind, schil­der­ten teils sehr emo­tio­nal die Bedeu­tung der Ver­an­stal­tung für ihren Ver­ein und wünsch­ten sich eine als­bal­di­ge Zusa­ge.

Auch die Erläu­te­run­gen von Kirs­ten Rie­del, dass in das Bad selbst­ver­ständ­lich regel­mä­ßig inves­tiert wür­de oder dass aktu­ell allein 80 Arbeits­stun­den in die Flie­sen­ar­bei­ten geflos­sen sei­en und man bei Frost kei­ne Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten durch­füh­ren kön­ne, ver­moch­ten da nicht wirk­lich zu beschwich­ti­gen. Bür­ger­meis­ter Eber­hardt kün­dig­te an, die Inves­ti­ti­ons­kos­ten offen­zu­le­gen, die in das Frei­bad Bokel­oh flie­ßen, damit sich jeder über­zeu­gen kön­ne, dass es nicht kaputt­ge­spart wer­de. Der Auf­sichts­rat gin­ge zudem allen offe­nen Fra­gen nach.

Wir wer­den alles Mög­li­che machen, das Bad für die­se Sai­son noch in Betrieb zu neh­men.“Rolf-Axel Eber­hardt

Nico­lai Bal­zer von der CDU-Frak­ti­on tricks­te sich zu einer aus­führ­li­chen Wort­mel­dung, als er die Zuhö­rer auf­for­der­te, ihm eine Fra­ge zu stel­len – denn in der Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de hät­te er eigent­lich kein initia­ti­ves Rede­recht gehabt. Bal­zer ver­such­te, mode­rie­rend ein­zu­grei­fen und stell­te aus­führ­lich sei­ne Posi­ti­on dar – und mach­te deut­lich, war­um Ver­däch­ti­gun­gen, es wür­de dar­an gear­bei­tet, dass Bokel­oh sein Schwimm­bad ver­liert, absurd sei­en. Den Unmut, den eine gewoll­te Schlie­ßung des Frei­bads Bokel­oh mit sich bräch­te, wür­de sich kein Hob­by­po­li­ti­ker und kein Ver­wal­tungs­an­ge­stell­ter je frei­wil­lig zuzie­hen wol­len. Er ver­stün­de es aller­dings selbst nicht, war­um so kurz­fris­tig nicht geöff­net wer­den konn­te.

Nico­lai Bal­zer rich­tet sich direkt an die Zuhö­rer | Foto: Dani­el Schnei­der

Dies wur­de trotz vie­ler Erklä­run­gen letzt­end­lich auch nicht erhel­lend beant­wor­tet – offen­bar lag es vor allem dar­an, dass der Betriebs­lei­ter erst am Tag vor der Eröff­nung aus dem Urlaub zurück­ge­kehrt war.

Aktu­el­ler Stand

Das Bad bleibt solan­ge geschlos­sen, bis fest­steht, dass Gefah­ren für Besu­cher aus­ge­schlos­sen sind. Das Kali­werk hat unter­des­sen die Was­ser­zu­fuhr gestoppt, Purena unter­sucht den Zustand des Bades hin­sicht­lich des Was­ser­ver­lusts beim Nicht­schwim­mer­be­cken. Absa­ckun­gen gibt es um das Plansch­be­cken, um das Nicht­schwim­mer­be­cken kön­nen sie der­zeit nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Soll­te sich die Befürch­tung bestä­ti­gen, dass Gefah­ren durch Absa­ckun­gen rund um das Nicht­schwim­mer­be­cken bestehen, wür­den wei­te­re – teu­re – Son­die­run­gen erfor­der­lich, mit einer Öff­nung des Bades ist dann so schnell nicht zu rech­nen. Trägt der Unter­grund, könn­te zumin­dest der Schwim­mer­be­reich zugäng­lich gemacht wer­den.

Doch noch ist man bei der Stadt zuver­sicht­lich, dass das Frei­bad dem­nächst öff­nen kann. Der anste­hen­de Tri­ath­lon des TSV Bokel­oh ist noch nicht abge­sagt, not­falls könn­te man viel­leicht ein Pro­vi­so­ri­um ein­rich­ten, das Schwim­mer­be­cken iso­liert in Betrieb neh­men, ließ man durch­bli­cken.

Worst Case

Soll­te sich der Scha­den als gra­vie­rend her­aus­stel­len, dann könn­te dies aller­dings
nicht nur das Ende der Sai­son, son­dern womög­lich auch das Ende des Bades bedeu­ten. Eine Grund­sa­nie­rung wäre ange­sichts des unsi­che­ren Unter­grun­des und der lang­fris­tig unge­klär­ten Was­ser­zu­fuhr wirt­schaft­lich wohl kaum trag­bar.

Doch auch wenn eini­ge genau das ver­mu­ten – die­ses Sze­na­rio wäre nicht im Sin­ne der Stadt. Denn dann käme der Rats­be­schluss aus dem Jahr 2012 zum Tra­gen, nach wel­chem das Hal­len­bad erwei­tert wird, wenn das Frei­bad Bokel­oh nicht mehr tech­nisch oder wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den kann. Das käme dann noch teu­rer als eine Instand­set­zung. Ob eine Instand­set­zung nun nötig und – falls ja – mög­lich ist, wird sich in eini­gen Tagen zei­gen.

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Andreas Balleier Fotografie
12 Kommentare
  1. Gage Alexander
    Gage Alexander meint

    @Eike Kunt­ze „…als ein Bade­meis­ter einen gan­zen Meter tief ein­sack­te“ Das war doch dei­ner Mas­se­pha­se geschul­det, oder?

  2. Andrea Ehrke Grupe
    Andrea Ehrke Grupe meint

    Oh man hof­fent­lich macht das Bad wie­der auf. Lute ist über­füllt und seit das alles natur­bad ist ein­fach nur eke­lig.

  3. Berndt Günther
    Berndt Günther meint

    Das Back­up Frei­bad ist in Wunstorf. Seit 5 Jah­ren geschlos­sen. Der 85. Geburts­tag ist im Juni 2018. Saniert in 199495, also das neu­es­te und soli­des­te Frei­bad Wunstorfs!!!
    Die Wunstor­fer baden jetzt an hei­ßen Tag wie­der Jahr für Jahr in der Aue an der Klein­bahn­brü­cke. Annä­hernd an der Stel­le, wo sich die alte städ­ti­sche Bade­stel­le von vor ca. 150 Jah­ren befand. Das Bokel­o­her Frei­bad wur­de auf labi­len Unter­grund gebaut. Damit muss man kein Pro­phet sein, was in Zukunft pas­sie­ren wird. Geld für das stän­di­ge Ret­ten des Bokel­o­her Frei­bad wird es nicht unend­lich geben! Ein Außen­be­cken am Hal­len­bad ist nicht in Sicht. Das Pro­blem mit dem Pro­blem wird zum Pro­blem wer­den.

  4. Marion Nowak meint

    Ges­tern in der Ein­wo­her­fra­ge­stun­de der Stadt­rats­sit­zung ging es mun­ter zu. Vie­le Frei­bad­in­ter­es­sen­ten stell­ten Fra­gen an die Ver­wal­tung und die Rats­mit­glie­der. Es stell­te sich her­aus, dass kein Gre­mi­um die Nicht­öff­nung des Frei­ba­des in Bokel­oh beschlos­sen hat­te. Und die Ver­ant­wort­li­chen konn­ten nicht erklä­ren, wo nun genau die Betriebs­un­si­cher­hei­ten lie­gen. Ich rech­ne damit, dass das Frei­bad in Bokel­oh in der nächs­ten Woche die Türen für uns öff­net. Das Was­ser sieht so ein­la­dend aus. Die CDU sagt zu, dass für Kin­der und Jugend­li­che auch noch wei­te­re Spiel­mög­lich­kei­ten ange­bo­ten wer­den sol­len. Fein! Dan­ke an alle, die sich für „unser“ Frei­bad ein­set­zen.

  5. Petra Schroeder
    Petra Schroeder meint

    Wer hat denn so kurz vor der Eröff­nung die Män­gel ent­deckt??

    1. Marion Nowak
      Marion Nowak meint

      Der lei­te de Schwimmmekster,der gera­de aus dem Urlaub kam. Aber !_Mängel gab es kei­ne kon­kret ‚son­dern Befu­erch­tun­gen.

    2. Petra Schroeder
      Petra Schroeder meint

      So, so ..der lei­ten­de Schwimm­meis­ter

    3. Petra Schroeder
      Petra Schroeder meint

      Mari­on Nowak ‚wer ist das ??.

      1. Georg Braunroth meint

        Wer Mari­on Nowak ist, das wis­sen alle – aber wer ist Petra Schro­eder
        MfG
        georg-braunroth@t-online.de

  6. […] Wie schlimm steht es wirk­lich um das Frei­bad Bokel­oh? […]

  7. […] Wie schlimm steht es wirk­lich um das Frei­bad Bokel­oh? […]

  8. Georg Braunroth meint

    Das Bokel­o­her Bad ist nun mal in die Jah­re gekom­men , sie­he auch mei­nen Kom­men­tar zu :: Jetzt hat auch Wunstorf einen BER– von Horst Grantel(t) .
    Es wird also Zeit fest­zu­stel­len . ob eine Gene­ral­sa­nie­rung sich lohnt . Mei­ner Mei­nung nach auf jeden Fall. Ein 40 bis 50 Jah­re altes Wohn­haus bekommt auch eine Gene­ral­sa­nie­rung – war­um ist es bei dem Bokel­o­her Bad so ver­wun­der­lich , das immer wie­der Schä­den auf­tre­ten ?? Der Unter­grund kann es nicht sein ‚sonst wären schon frü­her Schä­den ent­stan­den. Wenn aber durch Rohr­brü­che in den ver­al­te­ten Rohr­lei­tun­gen immer wie­der m e h r oder weni­ger Was­ser aus­tritt ist das für jedes Bad gefähr­lich.
    Zum The­ma WIRT­SCHAFT­LICH­KEIT ist fest­zu­stel­len , das die Fa. K + S noch für min­des­tens 35 Jah­re das war­me Was­ser lie­fern will und kann . Wenn die­se Lie­fer­fä­hig­keit für den Zeit­raum, von K + S schrift­lich zuge­sagt und bestä­tigt wer­den kann , besteht ja wohl kei­ne Fra­ge , ob sich eine Gene­ral­sa­nie­rung lohnt .
    In den Betriebs­kos­ten ist das Bokel­o­her Bad eines der güns­tigs­ten – wenn nicht das güns­tigs­te in Deutsch­land .
    Auch ein even­tu­el­ler Neu­bau des Frei­ba­des kann aus die­sen Grün­den nur in Bokel­oh erfol­gen .
    Auch der anste­hen­de Neu­bau des Wunstor­fer Hal­len­ba­des , wel­ches auch maro­de ist , und wie das Neu­städ­ter Hal­len­bad zum Neu­bau ansteht — soll­te aus die­sem Grün­den nur im Orts­teil Bokel­oh erfol­gen. Auch bei einem Hal­len­bad spielt die Behei­zung und Ver­sor­gung mit war­men Was­ser eine ent­schei­den­de Rol­le . – also Bokel­oh ‚weil es am güns­tigs­ten (bil­ligs­ten) ist.
    Wenn ein (Stadt)-Wunstorfer ans Stein­hu­der Meer will , kann man das Meer auch nicht in die Bar­ne holen ‚er muss nach Stein­hu­de fah­ren . Also kön­nen auch alle nach Bokel­oh zum schwim­men fah­ren – die Schü­ler fah­ren sowie­so in jedem Fal­le mit dem Bus ins Schwimm­bad.

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