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„Gemeinsam gegen Corona“

Wunstorfer Parteien rufen zu gemeinsamer Anstrengung auf

Vier Wunstorfer Parteien richten sich in einem gemeinschaftlichen Appell an alle Bürger der Auestadt und rufen dazu auf, achtsam zu bleiben im Kampf gegen das Infektionsgeschehen.

Gemeinsam gegen Corona
Kampagnenmotiv der gemeinsamen Initiative von Wunstorfer Grünen, CDU, SPD und FDP | Foto: privat

Wunstorf (red). Angesichts der Tatsache, dass die Region Hannover den 7-Tage-Inzidenz-Warnwert überschritten hat und kürzlich zum Risikogebiet erklärt worden ist, rufen die Grünen, die CDU, die FDP und die SPD Wunstorf dazu auf, zu Hause und achtsam zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Die pandemische Lage ist aktuell noch schwieriger als im FrühjahrMartin Pavel

„Seit Wochen steigen die Zahlen. Täglich gibt es neue Rekordwerte. Diese ernste Situation wird sich nicht von alleine beruhigen. Deswegen rufen wir gemeinsam dazu auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Die Gesundheitsämter arbeiten am Limit, und wir alle müssen ihnen Zeit verschaffen, die Kontakte nachzuverfolgen. Wir haben es schon einmal geschafft, das Virus in die Knie zu zwingen, und wir werden es noch einmal schaffen, wenn wir jetzt alle an einem Strang ziehen!“, erklärt Dustin Meschenmoser​, Vorsitzender der ​Grünen Wunstorf​. Dazu ergänzt ​Martin Pavel von der ​CDU Wunstorf​: ​„Die pandemische Lage ist aktuell noch schwieriger als im Frühjahr, weil wir nun das Winterhalbjahr vor uns haben. Trotzdem müssen wir zusammenstehen und uns alle an die sogenannten AHA-Regeln halten und möglichst auf soziale Kontakte verzichten – auch wenn uns allen gerade das extrem schwerfällt. Aber nur so können wir die Infektionswelle brechen und die Infektionszahlen signifikant senken – das haben wir im Frühjahr durch ungeheure Disziplin auch geschafft. Wir Wunstorfer halten zusammen, beißen auf die Zähne und kommen gemeinsam durch diese schwere Zeit. Allerdings wird das noch etwas Geduld von uns abverlangen. Die Pandemie ist erst vorbei, wenn es einen wirksamen Impfstoff gibt.“

Ich trage auch dann einen Mund-Nasen-Schutz, wenn es nicht explizit vorgeschrieben ist Torben Klant

„Es kommt vor allem auf die Eigenverantwortung von uns allen an, also Abstand halten und Maske tragen. Das bedeutet, im öffentlichen Raum trage ich eben auch dann einen Mund-Nasen-Schutz, wenn es nicht explizit vorgeschrieben ist. Auf der anderen Seite müssen alle neuen Maßnahmen verhältnismäßig und möglichst widerspruchsfrei sein. Andernfalls ist die Akzeptanz auch aller bisher befolgten Regeln gefährdet. Das macht mir die größten Sorgen​“, betont ​Torben Klant von der SPD Wunstorf. Daniel Farnung von der FDP Wunstorf fügt hinzu: „Wir appellieren an alle Wunstorferinnen und Wunstorfer: Seien Sie einsichtig, handeln Sie vernünftig. Nur mit konsequenter Einhaltung der Regeln und Verhaltensmaßnahmen können tiefgreifendere Eingriffe in unsere Freiheitsrechte verhindert werden. Wir alle haben es selbst in der Hand!“

2 Kommentare

  1. Das klingt alles gut und schön.
    Wenn ich mir ansehen muss, dass an einer Wunstorfer Schule bereits 7 Kinder innerhalb von ein paar Tagen positiv getestet sind und tatsächlich noch kein Szenario B eingeleitet ist, dann empfinde ich die Aussagen aller Politiker als Schwachsinn! Unsere Kinder sollten keine Versuchskaninchen sein!

  2. Aufgrund der steigenden Fallzahlen gehören alle Schulen und Kitas sofort geschlossen. Und wenn sich die Bürger endlich alle andie maskernpflicht halten, werden wir gemeinsam die Epedemie irgendwann überwinden. Die Kultusminister gefährden unsere Kinder und damit uns alle.

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