Zugunsten von Einsatzkräften

Aktion „Wunstorf sagt Danke“ ist angelaufen

Kaum ist die Wichtelaktion von Dezember vorbei, steht die Facebookgruppe „Mein Wunstorf“ mit der nächsten Schenk-Aktion in den Startlöchern. Seit vergangener Woche kann man den Wunstorfer Rettungskräften einfach mal Danke sagen.

Wunstorf sagt Danke schön
Logo der Aktion | Graphik: privat

Wunstorf (ds). Die Facebookgruppe „Mein Wunstorf“ war bislang auch für ihre jährliche Wichtelaktion zu Weihnachten bekannt. Diese ist gerade erst zu Ende, da startet nun schon die nächste Aktion. Doch dieses Mal will man nicht einsamen Menschen in der Weihnachtszeit eine Freude machen, sondern einfach mal Danke sagen bei Einsatzkräften. Dazu werden nun bei zwei Supermärkten Lebensmittel entgegengenommen.

Ein Zeichen des Respekts

Die Idee, sich einmal kollektiv bei den Rettungskräften der Stadt zu bedanken, entstand in Folge der Berichterstattung über Attacken auf Beamte oder Gefährdungen von Einsatzkräften, die sich auch in Wunstorf ereignen.

Mit Lebensmitteln gefüllter Einkaufswagen1
Der Einkaufswagen bei Edeka füllt sich | Foto: privat

Erst vor einer Woche hatte ein Autofahrer eine Feuerwehrabsperrung ignoriert und dabei die Helfer gefährdet. Warum also nicht einfach einmal denen eine kleine Freude machen, die tagtäglich in der Stadt für die Bürger im Einsatz sind und dabei auch immer öfter Respektlosigkeit und Anfeindungen aushalten müssen? So lautete der Grundgedanke, und nach einer kurzen Umfrage in der Facebookgruppe erklärten sich schnell viele bereit, mitzumachen. So wurde die Aktion gestartet und gibt nun allen Wunstorfern Gelegenheit, eine kleine Geste der Anerkennung für die Einsatzkräfte der Stadt mit umzusetzen.

Für Polizei, Feuerwehr und Johanniter

Beteiligen an der Dankeschön-Aktion kann sich jeder, nicht nur die Gruppenmitglieder: Dazu sollen an den Sammelstellen (aktuell Marktkauf und Edeka Kappe) zusätzlich gekaufte Lebensmittel abgegeben werden. Zum Beispiel Kekse, Schokolade oder Kaffee können es sein – idealerweise gleich in dreifacher Zahl, denn man will mit der jetzigen Aktion die Polizei, die Feuerwehr und die Johanniter gleichermaßen beschenken. Die Organisatoren hoffen, dass sich möglichst viele Wunstorfer beteiligen.

Einkaufswagen als Sammelstation

In der Praxis soll es so funktionieren: Man kauft beim nächsten Einkauf einfach ein paar Lebensmittel mehr ein – und legt diese dann hinter der Kasse in einen Einkaufswagen, der mit Motto der Aktion beschriftet ist. Mitglieder der Mein-Wunstorf-Gruppe übernehmen dann am Ende der Aktion die Verteilung an die Organisationen. Seit vergangenem Freitag kann auf diese Weise mitgemacht werden – bei Marktkauf und Edeka steht dazu jeweils ein Einkaufswagen bereit, der jedoch nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Man muss sich ggf. an den Kassen oder der Information erkundigen, wo der Einkaufswagen steht; eine freistehende Sammelbox oder Ähnliches gibt es nicht.

Servicetheke im Supermarkt
Zum Beispiel an der Information bei Marktkauf können die eingekauften Lebensmittel abgegeben werden | Foto: Daniel Schneider

Von Keksen bis Fischkonserven

4 Wochen soll die Aktion laufen. Wer sich beteiligen möchte, kauft die Waren seiner Wahl und legt sie anschließend in die Sammelstationen. Es sollten nur Lebensmittel verschenkt werden, die noch mindestens 2 Monate haltbar sind und nicht aus dem Kühl- und Gefrierbereich stammen. In Frage kommen z. B. Schokolade, Kekse, Chips, Nüsse, Tee, Kaffee, Marmelade, Würstchen im Glas, Fischkonserven oder alles, was im Schichtdienst eine nette Geste sein könnte.

Mittlerweile wurde an den Einkaufswagen auch ein Hinweis angebracht für diejenigen, die die Aktion noch nicht kennen. Auf einem Zettel ist zu lesen: „In diesem Korb sammeln wir Spenden der Facebookgruppe Mein Wunstorf, mit denen wir uns bei den örtlichen Rettungskräften für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken wollen. Helfen Sie mit, um diese Aktion erfolgreich zu machen.“

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1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Ich bin bei meinem nächsten Einkauf beim Edeka-Markt auf alle Fälle dabei!
    So eine Aktion war längst überfällig.

    Und wenn mit einem letzlich kleinen Geld auch wir mit dem etwas schmaleren Portemonnaie in solch sympathischer Art ein kleines Danke für die letzten Endes unbezahlbaren Dienste sagen können, ist es eine Selbstverständlichkeit das auch zu tun. Punkt.

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