Polen­böl­ler Ursa­che für Explo­si­on in Stein­hu­de

Bei einer Explo­si­on in einem Stein­hu­der Wohn­haus am Sonn­abend war deut­li­cher Sach­scha­den ent­stan­den. Die Poli­zei gab nun die Ursa­che bekannt.

Feu­er­wehr im Ein­satz am betrof­fe­nen Haus | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Wunstorf (red). Wie die Poli­zei am heu­ti­gen Mon­tag mit­teil­te, war die Explo­si­on am Sonn­abend in Stein­hu­de auf das Anzün­den eines ille­ga­len Feu­er­werks­kör­pers zurück­zu­füh­ren. Offen­bar hat­ten ein 35-Jäh­ri­ger und ein 54-Jäh­ri­ger einen soge­nann­ten Polen­böl­ler auf dem Wohn­zim­mer­tisch ange­zün­det, da sie nicht dach­ten, dass die Lun­te tat­säch­lich anfan­gen wür­de zu bren­nen. Als es doch pas­sier­te, brann­te sie zunächst teil­wei­se her­un­ter.

Lösch­ver­su­che miss­lin­gen

Meh­re­re Ver­su­che, die Schnur abzu­lö­schen, miss­lan­gen, sodass es schließ­lich zur Explo­si­on in der Woh­nung kam. Dabei wur­de dann die Innen­ein­rich­tung sowie eine Wand beschä­digt, Dach­fens­ter bars­ten und Dach­zie­gel flo­gen auf die Stra­ße, wo sie u. a. zwei gepark­te Autos tra­fen.

Ver­fah­ren wegen Spreng­stoff­ex­plo­si­on

Ent­ge­gen der ers­ten Mel­dun­gen tru­gen die bei­den Män­ner durch die Explo­si­on leich­te Ver­let­zun­gen davon, die in einer Kli­nik ambu­lant behan­delt wur­den. Die Poli­zei ermit­telt nun wegen fahr­läs­si­gen Her­bei­füh­rens einer Spreng­stoff­ex­plo­si­on. Zur Höhe des Scha­dens konn­te die Poli­zei noch kei­ne Anga­ben machen.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Wie blöd kann man denn nur sein!“

    Ent­schul­di­gung, falls die­ser Gedan­ke in den Augen und Ohren man­cher Men­schen „ein­fach gestrickt“ daher kommt.

    Den­noch:
    ein jeder kennt die Bri­sanz der­ar­ti­ger Spreng­kör­per aus Ost­eu­ro­pa und hier vor allem aus Polen.
    Das Zün­den sol­cher Böl­ler ist nicht nur extrem leicht­sin­nig, son­dern im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes brand­ge­fähr­lich.

    Das muss­ten die bei­den ledig­lich vom Alter her erwach­se­nen Män­ner nun erle­ben.

    Das Auf­kom­men für die Schä­den durch die her­bei­ge­führ­te Explo­si­on ist selbst­ver­ständ­lich.
    An den Kos­ten wer­den die bei­den lan­ge, wenn nicht gar sehr lan­ge zu tra­gen haben.
    Ich hof­fe, dass ihnen die­ses ein Lehr­geld sein wird und sie sol­chen Schwach­sinn nicht wie­der­ho­len wer­den.

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