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SPD und CDU wollen Wiebke Schaffert-Weiland ins Rathaus holen

17.12.2021 • Achim Süß • Aufrufe: 1174

Wunstorf bekommt eine Erste Stadträtin: Wiebke Schaffert-Weiland aus Pattensen hat die Unterstützung der Koalition.

17.12.2021
Achim Süß
Aufrufe: 1174
Rathaus
Wunstorfer Rathaus | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (as). Die ersten Würfel sind gefallen: Die Ratsfraktionen von SPD und CDU haben sich bei der Suche nach einem neuen Ersten Stadtrat oder einer neuen Ersten Stadträtin für die 56-jährige Wiebke Schaffert-Weiland entschieden. Die Juristin ist zur Zeit bei der Stadt Hannover tätig und verfügt über jahrelange Erfahrungen aus dem Fachbereich kommunale Ordnung.

Auswahlkriterium: Qualifikation

Die neue Führungskraft soll die Stelle im Wunstorfer Rathaus besetzen, die Carsten Piellusch freigemacht hat, als er zum Bürgermeister und Nachfolger von Rolf-Axel Eberhardt gewählt worden ist. Schaffert-Weiland ist aufgrund ihrer Qualifikation in die engere Wahl gekommen und hat sich in den Fraktionen persönlich vorgestellt. Sowohl die SPD als auch die CDU haben sich nach Informationen der Auepost einstimmig für Schaffert-Weiland entschieden. Ihre Wahl kann damit als gesichert angesehen werden.

Schaffert-Weiland ist parteilos, hat drei Kinder und lebt in Pattensen. Dort ist sie auch Organistin der St. Lucas-Gemeinde. Im Jahr 2013 hat sie in Barsinghausen Schlagzeilen geliefert, weil sie ihre öffentlich bekannte Kandidatur für das Amt der Ersten Stadträtin zurückzog. Sie fühlte sich damals von Äußerungen aus der rot-grünen Ratsmehrheit
diffamiert. Sprecher der beiden Fraktionen hatten ihre Qualifikation in Zweifel gezogen.

von Achim Süß
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Kommentare


  • Dieter Bückmann sagt:

    Kommunale Ordung.

    Zitat: „Die Juristin ist zur Zeit bei der Stadt Hannover tätig und verfügt über jahrelange Erfahrungen aus dem Fachbereich kommunale Ordnung.“

    Schön. Davon ausgehend, das diese „kommunale Ordnung“ die Bürger betrifft, nicht aber die „Helden“ unserer Verwaltung, bin allein ich schon ein wenig irritiert.

    Frau Schaffert-Weiland, können sie mich eines besseren Belehren?

    Sie haben die Chance.

  • Gilbert sagt:

    „Sowohl die SPD als auch die CDU haben sich nach Informationen der Auepost einstimmig für Schaffert-Weiland entschieden. Ihre Wahl kann damit als gesichert angesehen werden.“ DAS ist gelebte Demokratie ?! Was meinen die andren Parteien (ja, die gibt es tatsächlich noch) dazu?

  • Steinhuder sagt:

    Ja, in einer Demokratie gehts es überraschenderweise häufig um Mehrheiten.

    Schon erstaunlich, was hier einige kognitiv zum Besten geben

  • Gilbert sagt:

    Prozentrechnung zu beherrschen kann von Vorteil sein; -) Aber es hat ja keinen Zweck, hier auch noch die letzte Änderung des NKomVG aus dem November auszudiskutieren.

    • Begerow, Joachim sagt:

      Werter Herr Gilbert,
      ad 1.): Nicht jede(r) Leser*in Ihres Kommentars weiß bzw. kann wissen, was sich hinter der Abkürzung „NKomVG“ verbirgt. Für all diejenigen: Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz, also quasi eine Art „Grundgesetz im Miniaturformat“ für die niedersächsischen Gemeinden, Landkreise und die Region Hannover
      ad 2.): Ausweislich VORIS (ich hoffe, Sie wissen mit dieser Abkürzung etwas anzufangen)datiert die letzte Änderung des NKomVG nicht vom November 2021, sondern vom 07.12.2021.
      ad 3.): Es wurden zuletzt diverse Vorschriften geändert. Ich vermag anhand Ihrer sehr allgemein gehaltenen Aussage leider nicht ansatzweise nachzuvollziehen, welche Änderung Sie ganz konkret im Auge haben und erst recht nicht, worauf Sie hinaus wollen.

      Um Eines klar zu stellen: Ich habe heute Abend den Namen der Kandidatin zum ersten Mal überhaupt gelesen. Sie ist mir weder „vom Hören sagen“ noch persönlich bekannt, und ich denke, Ihnen vermutlich ebenso wenig! Umso mehr finde ich es befremdlich, dass Sie ihre Qualifikation offenbar ohne jedwede Kenntnis in Zweifel ziehen.

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