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Wandel im Handel 06/2022

13.06.2022 • Redaktion • Aufrufe: 1670

Viel Bewegung in der Wunstorfer und Steinhuder Gastronomie, viel Neues im Bereich Südstraße und viel Schuhauswahl – die Wunstorfer Wirtschaftsnachrichten im Juni 2022.

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13.06.2022
Redaktion
Aufrufe: 1670

Mode I: Schuh Rieker ist nun in der Wunstorfer Fußgängerzone in der Langen Straße vertreten. Er ist damit neben Deichmann, Kienast Schuhe und Schuh Eggers der aktuell vierte Filialist in der Wunstorfer Innenstadt. Der letzte inhabergeführte Schuhladen – Schuh Elsner – hatte im Jahr 2016 geschlossen.

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Gastronomie I: In dem ehemaligen „Eis-Pavillion“ am Eingang zur Fußgängerzone Südstraße hat Mitte Mai ein neues Restaurant eröffnet, die „Mizu Sushi & Bar Lounge“. Interieur und Außenbereich wurden umfassend verändert, im Objekt wurde eine dezente Lounge-Atmosphäre geschaffen. Statt italienischer Gerichte steht hier nun japanische, aber auch thailändische und vietnamesische Küche auf der Speisekarte.

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Mode II: Im großen Fachwerkhaus in der Südstraße ist „HOCHzeit by Bea“ eingezogen: Das Brautmodengeschäft bietet Kleider, Schuhe und Accessoires für „moderne und selbstbewusste Bräute“.

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Gastronomie II: Die „Gaststätte Unglaublich“ in der Großenheidorner Straße 2 wird seit Ende vergangenen Jahres von Simone und Stefan Edler allein betrieben, knüpft an die gute Steinhuder Tradition an und bietet einen Anlaufpunkt für Einheimische und Gäste. Der Leuchtturm über dem Eingang begrüßt weiterhin die Besucher, und auch der Bartresen in Form eines Bootes bildet weiterhin den Mittelpunkt des Lokals. Von der übergangsweise auch bayerischen Ausrichtung hat man sich verabschiedet und setzt nun eher auf mediterranes Flair. In der „urigen Sportsbar“ finden sich auch weiterhin Bundeskegelbahnen, Darts – und natürlich Fußballübertragungen. Stolz ist man auf die Cocktails und die angebotene Whiskyauswahl.

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Einzelhandel: „Fräulein Fröhlich“ bleibt in der Südstraße: Trotz der Pläne für einen Neubau des aktuell genutzten Ladenlokals wird der Konzept-Store am Standort bleiben können.

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Netzwerk: Thomas Rätzke, Geschäftsführer des UmweltDruckhaus Hannover, hat als Gebietsdirektor die Führung des Business Network International (BNI) in der Region Hannover übernommen und strebt in den kommenden Monaten die Verdoppelung der Mitgliederzahlen an. Neben dem Wunstorfer Team gehören dazu zwei Chapter in Hannover, ein weiteres befindet sich in Langenhagen im Aufbau.

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Gastronomie III: Die „Sunset Lounge“ in Steinhude hat ihre Eröffnungsfeier nachgeholt, am 30. Mai hatte Gastronom Peter Dombrowski dazu eingeladen. Die Lounge war vor einem Jahr mitten im Corona-Lockdown an den Start gegangen und hatte trotz fortdauernder Einschränkungen Kurs gehalten: Mittlerweile hat sie sich bereits zu einem bekannten Anlaufpunkt in Steinhude entwickelt. Dies wurde nun am ersten Jahrestag gefeiert – und der damals entfallene Einstand konnte endlich mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik stattfinden.

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Marketing: Die Agentur Vollgerne.team hat den Standort Wunstorf aufgegeben und bietet ihre Dienste nun weiter vom Hauptstandort Wedemark an. Vollgerne betreut als E-Commerce-Partner seine Kunden regional wie überregional in Sachen Markenbildung, Marktpositionierung und Webentwicklung. Die bisher genutzten Räumlichkeiten in der Nordstraße werden von Rudnick Immobilien übernommen.

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Immobilien: Der durch die Innenstadtförderung möglich gewordene „Werkraum Wunstorf“, der vor allem Start-ups die Möglichkeit verschaffen soll, sich in Wunstorf auszuprobieren, wurde im Mai eröffnet.

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Gastronomie IV: Der Ratskeller hat seine Bestuhlung erneuert: Schicke Holzbänke ergänzen den bisherigen Gästebereich an der Ecke zum Marktplatz und bieten weiteren Gästen Platz.

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Industrie: Autoteilezulieferer Valeo hat ein neues Werk in Wunstorf in Betrieb genommen. Im Industriegebiet Süd werden seit Anfang des Jahres Fahrzeugfronten für ein in Hannover produziertes Fahrzeugmodell von VW produziert.

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Gastronomie V: Die Ladenfronten der Verkaufsbuden am Strandterrassengebäude wurden gemeinsam mit dem Platz selbst modernisiert: In diesem Zuge wurde auch die bisherige „Burgermeisterei“ von Peter Hoedt umbenannt und firmiert nun als „Grillbude“ – direkt neben „Crêpes und mee(hr)“, dem „kleinen Laden am Meer“ und der „Fischbude“.

Neueröffnung, Sortimentsänderungen, Umstrukturierung, besondere Aktionen? Bescheid sagen unter info@auepost.de!
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Kommentare


  • Wolfgang Stemme sagt:

    Vermisse den Eis Pavillon, sie hatten ein gutes und schmackhaftes Angebot. Nun ist halt ein, ja was dort eingezogen? Thailänder, Japaner, Vietnamese? Wer mal in die Preisliste geschaut hat, weiß, Schnäppchen gibt es dort keine. Hat die Auepost bemerkt, dass es weitere Veränderungen gab? Wie den Wegzug vom Vodafone Geschäft im Barmerhaus, wo auch die beiden Frisöre dicht machten. Es stehen drei Läden in einem Gebäude leer. Überhaupt haben sich die Ladenzeilen in der Fußgängerzone gelichtet. Hoffentlich hat das nicht an mir gelegen, meide ich sie doch seit der Maskenpflicht, wobei beim Schuster, ohne Diskussion sie weiterhin getragen werden soll, da bleibt man doch gern fern. Na gut, am Pavillon wurde schon mal ein Eis gegessen, so bekam die schönste Innenstadt der Region doch noch knappe 12 Euro in die Tasche in drei Jahren. Okay, ein paar Döner wurden auch verdrückt, doch alles andere bekam keinen Cent. Bald werde ich 66 und denke an das Lied von Udo Jürgens. Krasser Übergang, jedoch gewollt. Fast wäre es vergessen worden, Parkgbeühren in Wunstorf, zahlte ich nie, bin noch heute gut zu Fuß/Rad unterwegs, allerdings um die Zonen, machte der Herr einen Bogen. Sie ist in die Jahre gekommen und alt geworden, die Fußgängerzone, wie mein Körper. Die Parkscheinautomaten hingegen sind der Hingucker in ihrem tristen Grauschwarz, wenigstens etwas als Grund, nach Wustorf zu kommen. An den Einnahmen, soll die Stadt genesen. Obwohl nicht jeder diese Automaten füttern möchte.

  • J sagt:

    Hallo,

    leider alles sehr traurig.Immer mehr Geschäfte verlassen die Innenstadt. Bald gibt es nur noch Restaurants, Immobilienhändler und große Ketten in der Innenstadt. Meine Vermutung ist, dass sich bald nur noch Rossman und DM halten. Ich bin mal gespannt, ob C&A weiterhin in der Stadt bleibt.
    Vielleicht ist die Innenstadt bald so öde wie die in Gerden, hoffentlich nicht.
    Leider wird Wunstorf immer unattraktiver.Oder die Welt wird nur anders? Amazon, Google, ökologisches Wohnen, Cannabis Legalisierung und Life work balance. Dort fehlt einfach ein frischer Wind, der sich gegen das alte CDU-Denken durchsetzt und mal mit guten, alternativen Ideen kommt. Ich hätte da einige Ideen ;-), da ich denke, dass man aus Wunstorf ein schmuckes Städtchen, mit einem tollen Image machen könnte, in der Nähe von Hannover. Dann würde ich auch gerne dort wohnen!!!

    • Best sagt:

      Ich vermisse absolut nichts in Wunstorf. Tolle Geschäfte mit großem Sortiment. Wirklich gute Restaurants. Eine lebendige Fußgängerzone mit Wochenmarkt. Häufige Besuche mit Einkäufen in den zahlreichen Geschäften verschaffen den Ladenbesitzern auch den nötigen Umsatz. Dann kommen auch neue Läden hinzu. Aber nur gucken und nicht kaufen und sich dann über sterbende Innenstädte beschweren bringt keine Änderung.

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