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Baustellensicherungs-Mitarbeiter stirbt an der Unfallstelle

27.04.2026 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Beim Unfall in der vergangenen Nacht auf der A2 bei Luthe wurde der Baustellensicherungs-Arbeiter mit Wucht von einem Auto getroffen und an seinem Firmenfahrzeug eingeklemmt. Die Retter konnten ihm nicht mehr helfen.

27.04.2026
Redaktion
2 Min.
Direkt neben dem Baustellenfahrzeug stand der 29-Jährige, als ihn das Auto traf | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Wunstorf/Luthe/Kolenfeld (red). Die Polizei Hannover hat nach Ermittlungen zu dem tragischen Unfall auf der A2 in der vergangenen Nacht neue Erkenntnisse. Bei dem Unfall war ein 29-Jähriger getötet worden. Er war Mitarbeiter einer Baustellenabsicherungs-Firma.

Der 29-Jährige war gegen 23.05 Uhr am gestrigen Sonntag gerade dabei, eine Baustellensicherung abzubauen, als er vom Auto einer 23-Jährigen erfasst wurde. Die Fahrerin aus Lehrte war mit ihrem VW Passat ins Schleudern geraten, als sie auf dem äußerst linken Fahrstreifen in Richtung Berlin fuhr. Als Beifahrer befand sich ein 24-Jähriger im Auto, der ebenfalls aus Lehrte kommt.

Auto schleudert über die Fahrbahn

Genau dort, wo das Fahrzeug der 23-Jährigen ins Schleudern geriet, stand auf dem Standstreifen der Fiat Ducato der Baustellensicherung. Der 29-jährige Mitarbeiter, ebenfalls aus Lehrte, befand sich direkt neben dem Ducato-Pritschenwagen, als der Passat nach rechts über sämtliche Fahrstreifen schleuderte und mit großer Wucht gegen das stehende Firmenfahrzeug prallte.

Der 29-Jährige wurde erst zwischen beiden Fahrzeugen eingeklemmt und dann von der Aufprallgeschwindigkeit der Fahrzeuge mitgerissen, so dass er auf dem rechten Fahrstreifen liegen blieb.

Unfallspuren am Passat, der über die Fahrbahn zum Standstreifen schleuderte | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen unter Notarztversorgung konnten nichts mehr bewirken, der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin des Passats und ihr Beifahrer wurden in eine Klinik gebracht, hatten aber nur leichte Verletzungen erlitten.

Unfallursache weiter unklar

Aus Wunstorf waren mehrere Ortswehren der Stadtfeuerwehr zur Rettung ausgerückt und unterstützten unter anderem den Rettungsdienst, dazu kamen Rettungswagen und Notarzfahrzeuge. Ein Rettungshubschrauber war dabei direkt an der Unfallstelle auf der Autobahn gelandet. Die Polizei war mit diversen Streifenwagen im Einsatz, die Autobahnmeisterei schickte Absicherungsfahrzeuge.

Wieso der Passat ins Schleudern geriet, ist weiterhin noch unklar. Die Polizei ermittelt gegen die Passatfahrerin wegen fahrlässiger Tötung. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, den die Polizei auf circa 35.000 Euro schätzt. Die Autobahn blieb bis 6.50 Uhr voll gesperrt.

Siehe auch: Vollsperrung nach schwerem Unfall auf der A2: Rettungshubschrauber landet auf Autobahn
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