
Wunstorf/Kolenfeld/Luthe (red). Am späten Sonntagabend hat sich auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe ein schwerer Unfall ereignet. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst gingen in den Großeinsatz. Kurz nach 23 Uhr rückten die Rettungskräfte aus.
Ein Auto hatte einen Baustellenarbeiter erfasst, der mit Absicherungsmaßnahmen am Fahrbahnrand beschäftigt war. Der 29-Jährige wurde tödlich verletzt. Die Insassen des Autos, eine 23-Jährige und ihr Beifahrer, wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Die Autobahn wurde im Abschnitt zwischen Kolenfeld und Luthe voll gesperrt, in Kolenfeld konnte nicht mehr Richtung Hannover aufgefahren werden – die Polizei sperrte die Anschlussstelle. In der Gegenrichtung nach Dortmund floss der Verkehr, wobei sich unmittelbar auf Höhe der Unfallstelle zeitweise ebenfalls ein leichter Stau bildete.
Die Unfallstelle liegt einige hundert Meter vor der Ausfahrt Luthe. Vor der Unfallstelle bildete sich ein kilometerlanger Stau. An der Unfallstelle blieben alle 3 Fahrspuren während des Rettungseinsatzes voll gesperrt. Die Polizei leitete den gesamten Verkehr ab Kolenfeld von der Autobahn herunter. Die Fahrzeuge, die schon vor Luthe im Stau standen, steckten fest. Mit abgeschalteten Motoren standen viele Autos auf allen Spuren. Die Polizei begann, auf der Fahrbahn wendende Fahrzeuge ebenfalls in Kolenfeld von der Autobahn abzuleiten. Autos und Lastwagen fuhren als „Geisterfahrer“ zurück nach Kolenfeld.


Ebenfalls im Stau standen insgesamt drei Schwertransporte, die nicht weiterkamen und vor der Unfallstelle auf der linken Spur im Bereich Kolenfeld auf die mögliche Weiterfahrt Richtung Berlin warteten.
Direkt an der Einsatzstelle landete ein Rettungshubschrauber mit Notarzt, weitere Notarztfahrzeuge fuhren zur Unfallstelle. Kurz nach Mitternacht hob der Rettungshubschrauber wieder ab. Die Autobahn blieb mehrere Stunden lang gesperrt.

Ein junger Kollege des Getöteten erlitt offenbar durch das Schockerlebnis einen Zusammenbruch. Andere Kollegen kümmerten sich um den Mann, bis ein weiterer Rettungswagen eintraf.
Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Mehr in Kürze.
siehe auch: Baustellensicherungs-Mitarbeiter stirbt an der Unfallstelle
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