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Das war der Grund für den großen Alarm am Samstag

11.03.2024 • Redaktion • Aufrufe: 3010

Im Großeinsatz rückten am Wochenende die Feuerwehren Wunstorf und Kolenfeld zu einem gemeldeten Garagenbrand in Kolenfeld aus. Erst vor Ort stellte es sich als unangekündigte Alarmübung heraus.

11.03.2024
Redaktion
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Simulierter Garagenbrand in Kolenfeld | Foto: Feuerwehr

Wunstorf/Kolenfeld (red). Am vergangenen Samstagnachmittag sprangen die Sirenen auf den Dächern in Kolenfeld an: Gegen 15 Uhr hatte die Leitstelle in Hannover, die die Sirenen auch im Wunstorfer Stadtgebiet steuert, für Kolenfeld Vollalarm ausgelöst. Die Sirenen waren auch noch in der südlichen Wunstorfer Kernstadt zu hören. Kurz darauf setzte sich auch noch die Wunstorfer Feuerwehr in Bewegung und raste mit Blaulicht in Richtung Kolenfeld – die Wunstorfer waren jedoch nur über den stillen Alarm in den Einsatz gerufen worden.

„Bestimmt wieder was auf der Autobahn“, vermuteten manche, die die Alarmierung verfolgten, doch die Feuerwehren fuhren in die Kolenfelder Bültenstraße, nicht auf die A2. Das Einsatzstichwort lautete Garagenbrand – an einem Hintergebäude der Bültenstraße sollte eine Garage in Flammen stehen. Es handelte sich um eine Übung, die für die Feuerwehren Wunstorf und Kolenfeld angesetzt war und auch die Zusammenarbeit der beiden Wehren trainieren sollte. Familie Kiel, die Besitzer des Gebäudes, hatte ihr Haus für die Übung zur Verfügung gestellt.

Unangekündigt

Für den Großteil der Feuerwehrleute kam die Übung unangekündigt und schuf damit ein möglichst realistisches Einsatzszenario. Solche Übungen werden teils aufwändig vorbereitet. Das Szenario in Kolenfeld simulierte nun eine brennende Garage, wobei das Feuer möglicherweise auf die angrenzenden Wohngebäude übergreifen sollte – und es bestand die simulierte Gefahr, dass sich noch eine Familie – zwei Erwachsene und zwei Kinder – im Haus befanden.

Im Übungseinsatz | Foto: Feuerwehr

Die Kolenfelder Feuerwehrleute begaben sich mit dem ersten Angriffstrupp über den Haupteingang ins Gebäude, während die Feuerwehr Wunstorf den hinteren Eingang nutzte, um eine weitere erwachsene Person und ein Kind zu retten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Feuerwehren sei vorbildlich gewesen, berichtet die Feuerwehr Kolenfeld. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren Kolenfeld und Wunstorf unterstreicht einmal mehr die Bedeutung einer engen Kooperation, die in Notfallsituationen äußerst wichtig ist. Diese Übung hat gezeigt, dass unsere Einsatzkräfte effektiv zusammenarbeiten können, jedoch verdeutlicht sie auch, dass regelmäßige Übungen unerlässlich sind, um an der ein oder anderen Stelle nachzubessern und unsere Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern“, sagt Ortsbrandmeister Robert Focke.

Die jüngsten echten Autobahneinsätze für die Feuerwehren waren zum Beispiel ein LKW-Brand und ein umgekippter Tanklaster gewesen.

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