
Bad Nenndorf (red). Am gestrigen Samstag wurde die Bad Nenndorfer Bahnhofstraße zum Schauplatz eines Feuerwehreinsatzes – doch es handelte sich um eine Übung. Die Feuerwehren aus Bad Nenndorf und Wunstorf probten gemeinsam mit ihren Drehleitern das taktische Vorgehen bei Menschenrettungen aus Gebäuden sowie die Brandbekämpfung.
Die vergangenen Jahre hatten gezeigt, dass beiden Feuerwehren mit ihren Sonderfahrzeugen, wie sie nicht jede Feuerwehr besitzt, auch gemeinsam zu Einsätzen alarmiert werden, um Brände zu bekämpfen und Menschen aus höheren Gebäuden zu retten. „Zuletzt forderten uns die Kameraden aus der Samtgemeinde Nenndorf mit einem Löschzug und der Drehleiter bei einem Dachstuhlbrand in Haste nach“, sagt Wunstorfs stellvertretender Ortsbrandmeister Dennis Heidorn. „Vor diesem Hintergrund – und der geringen Entfernung unserer beiden Städte zueinander – arbeiten wir nun noch enger zusammen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.“


In Bad Nenndorf hatten die Feuerwehrleute die Möglichkeit, unter der Leitung von Jörg Thöne einsatzrealistische Szenarien mit ihren Drehleitern zu üben und Erfahrungen auszutauschen. Losgelöst von jeglichen Ortsschildern und Gebietsgrenzen soll die Zusammenarbeit noch weiter intensiviert werden, da man sich in vielen Bereichen wie z. B. auf der nahegelegenen Autobahn und bei größeren Bränden ergänzen kann und will.
Die gemeinsame Ausbildung begann bereits 2019, habe aber zunächst in den vergangenen zwei Jahren aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden müssen, so Heidorn. Mit dem gestrigen Übungseinsatz wurde die Zusammenarbeit nun wiederaufgenommen.
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