
Wunstorf (red). Heute wird es merklich lauter auf dem Fliegerhorst Wunstorf: Mit einen feierlichen Appell wird Luftwaffen-Chef Generalleutnant Ingo Gerhartz verabschiedet, der zur NATO wechselt und das Kommando an seinen Nachfolger übergibt.
Zur Übergabe werden unter anderem der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, und Verteidigungsminister Boris Pistorius erwartet.
Bereits am gestrigen Montag war deswegen erhöhter Flugbetrieb rund um die Militärbasis des LTG 62 zu bemerken, am heutigen Dienstag werden ebenfalls deutlich mehr Flüge stattfinden als üblich.
Die Verantwortlichen achten darauf, dass die Flüge sich auf den Vormittag bis zum späten Nachmittag konzentrieren – darüber hinaus sind keine Lärmemissionen zu erwarten.
Bundeswehrgegner werden anlässlich des Termins ebenfalls in Erscheinung treten: Die Friedensinitiative Neustadt/Wunstorf hat eine Mahnwache am Haupttor des Fliegerhorstes zwischen 11 und 13 Uhr angekündigt.
Am Montag flog bereits unter anderem ein A400M in Begleitung von Eurofightern über das Steinhuder Meer – offensichtlich eine Generalprobe für einen Formationsflug anlässlich des großen Termins am Dienstag.
Planespotter an den Zäunen rund um den Fliegerhorst dürften den Anlass ebenfalls nutzen, um zahlreiche Maschinen vor die Kameralinsen zu bekommen – Flugzeuge, die sonst normalerweise nicht auf dem Wunstorfer Militärflughafen zu sehen sind.
Gerhartz war zuletzt bundesweit in die Schlagzeilen geraten in Zusammenhang mit der Taurus-Abhöraffäre.
Den Wunstorfern war Gerhartz jedoch vor allem im Zusammenhang mit der Luftwaffen-Großübung „Air Defender 23“ in den Blick geraten. Als Generalinspekteur der Luftwaffe war der Generalleutnant damals dabei gewesen und hatte den Wunstorfer Standort besonders gelobt, der als logistische Drehscheibe diente, ohne die die damalige Übung in dieser Form nicht möglich gewesen sei.
Auch wenn ich nicht eine große Freundin des Militärischen bin, in der aktuellen Situation rund um Putins unsäglichen Angriffskriegs gegen die Ukraine, möchte ich mich dem Kommentar von #Harald Eckmann anschließen.
Die Auswirkungen von Putins Vorgehen wirken sich bis zu uns im Deutschland aus.
Zwar rechne ich nicht damit, dass sich das Kriegsgeschehen in kämpferischen Handlungen in unserem Land zeigen wird, doch dieser Despot ist unberechenbar.
Mit Sicherheit von Vorteil, dass wir die Bundeswehr haben- ohne die in den Himmel heben zu wollen.
Bundeswehrgegner, raus aus dem Staat.
Ich bin sehr erfreut, dass die Bundeswehr endlich wieder die Unterstützung und Anerkennung erfährt die sie verdient. Sie ist ein Garant für unsere Sicherheit. Mein Mann hat 8 Jahre (1969-1976) beim Geschwader AG 51 „Immelmann“ gedient.
Die Soldaten gehören in die Mitte der Gesellschaft.
Leider ist die Bundeswehr über einen (zu) langen Zeitraum nicht als Teil der freiheitlichen Gesellschaft wahr genommen worden.
Soldaten wurden schräg angesehen, gar belächelt.
Ich selbst war 1966 bis 1969 Zeitsoldat und blieb der Bw auch während und nach dem Studium eng verbunden, in etlichen Verwendungen als aktiver Reservist bis zu meiner Pensionierung. In dieser 41jährigen Zeit erlebte ich viele (berufliche) Nachteile, Zurücksetzungen und Häme.
Ich freue mich, dass sich das nun endlich ändert….es wurde auch Zeit.
Bundeswehr ist ein Muss, die Bundeswehrgegner leben nicht in der realen Welt,