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Katalysatordiebe flüchten vor der Polizei

19.03.2023 • Redaktion • Aufrufe: 958

Pech für Metalldiebe: Statt erbeutetes Metall mitnehmen zu können, ließen sie ihr Tatfahrzeug samt Diebesgut auf dem Gelände eines Autohändlers zurück, als die Poilzei anrückte.

19.03.2023
Redaktion
Aufrufe: 958
Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Wunstorfer Autohändler werden weiterhin zum Ziel von Katalysatordieben. Bereits im Januar hatten Edelmetalldiebe unter anderem einen Autohandel in der Straße An der Nonnenwiese heimgesucht und zahlreiche Katalysatoren von den Fahrzeugen abgeflext.

Auch in der Nacht von Freitag auf Samstag, am frühen Samstagmorgen gegen 2 Uhr, waren Täter wieder auf Raubzug nach den wertvollen Metallen in der Abgasfiltertechnik von Fahrzeugen. Und wieder traf es denselben Autohändler, wieder gingen die Täter An der Nonnenwiese zu Werke.

Fluchtfahrzeug bleibt zurück

Bevor reihenweise Schaden entstand, wurden die Täter jedoch offenbar von der anrückenden Polizei gestört: Sie flüchteten mit nur einem Katalysator vom Gelände, noch bevor die Beamten den Tatort erreichten.

Die Täter ließen den Rest stehen und liegen – und dabei handelte es sich offensichtlich um ihr eigentliches Fluchtfahrzeug: Auf dem Gelände des Autohändlers blieb ein ganzes Wohnmobil voller Katalysatoren zurück, das die Polizisten nun entdeckten. Das Wohnmobil selbst war zuvor auch gestohlen worden.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, sich unter Telefon (05031) 9694-115 beim Kommissariat Wunstorf zu melden. 
Hier werden keine Ersatzteile beschafft: In Katalysatoren sind verschiedene Edelmetalle verbaut – sie enthalten geringe Mengen von Palladium, Platin oder Rhodium. Obwohl nur wenige Gramm davon in einem Katalysator stecken, lohnt sich für die Diebe der Altmetallwert: Bis zu mehrere hundert Euro kann ihnen ein gestohlener Katalysator einbringen. 
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Kommentare


  • Lydia Bertani sagt:

    Und? Wurden Ausweisdokumente gefunden?

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