
Kolenfeld (red). Am Dienstagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall an der Autobahnanschlussstelle Kolenfeld. An der Auffahrt Richtung Hannover waren zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert.
Ein Fahrzeug stand stark beschädigt in der Auffahrt und blockierte damit die Abbiegespur zur Autobahnauffahrt aus Richtung Kernstadt Wunstorf. Das zweite Fahrzeuge stand mit zerstörter Front in Fahrtrichtung Wunstorf an der Leitplanke. Trümmerteile von den Fahrzeugen lagen an der Straße. Vor Ort waren Polizei und Rettungsdienst, die Feuerwehr war nicht involviert. Eine Leichtverletzte wurde von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt.
Die Polizei, die auch den Unfall dokumentierte, sperrte einen Teilbereich der Einmündung. Aus Richtung Groß Munzel konnte weiterhin auf die A2 aufgefahren werden, der in Kolenfeld aus Richtung Bad Nenndorf fließende Verkehr konnte die Autobahn ebenfalls weiterhin verlassen.

Beide am Unfall beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während des Einsatzes eines Abschleppfahrzeuges musste die Autobahnauffahrt von der Polizei kurzzeitig voll gesperrt werden. Gegen 8.30 Uhr war die Auffahrt wieder passierbar.
Andere Autofahrer, die beabsichtigt hatten, auf dem üblichen Wege auf die A2 aufzufahren, kamen mit der Situation teilweise nicht zurecht. Einige Wagen versuchten mitten auf der Landstraße im fließenden Verkehr zu wenden, um Richtung Wunstorf zurückzukehren, als sie mit der gesperrten Abbiegespur zur Anschlussstelle konfrontiert waren.

Wiederum andere missachteten die mittels Polizei-Warnleuchten abgesperrte Spur: Die Fahrer versuchten, trotzdem auf diesem Wege in die Anschlussstelle einzufahren – oder mit einem Schwenk in den Gegenverkehr zu ziehen, der auf der gegenüberliegenden Spur weiterhin in die Auffahrt abbiegen konnte. Die Beamten vor Ort mussten einschreiten und erklärten den entsprechenden Verkehrsteilnehmern die angemessene Fahrweise: Zunächst Richtung Groß Munzel weiterfahren, und dann an geeigneter Stelle wenden.
Der Unfall geschah unmittelbar vor der Auffahrt/Abfahrt der Anschlussstelle und nicht am bekannten Unfallschwerpunkt in der Nähe. Die betroffene Anschlussstelle liegt südlich der dortigen Autobahnbrücke – auf der nördlichen Seite befindet sich der bekannte Unfallschwerpunkt. Dort hatte es zuletzt im Dezember einen schweren Abbiegeunfall gegeben.
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