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Schwerer Unfall auf der „Kolenfelder Kreuzung“

03.12.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 1

Am Mittwochmittag kollidierte ein Kleinwagen mit einem LKW auf der Kreuzung nahe der A2-Anschlussstellen in Kolenfeld. Es kam zur Vollsperrung, auf den Landstraßen stand der Verkehr.

03.12.2025
Redaktion
2 Min.
Die Unfallstelle | Foto: Schneider

Wunstorf (red). Gegen Mittag hat sich am heutigen Mittwoch ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreuzung nahe der Autobahnanschlussstellen in Kolenfeld ereignet. Ein Lastwagen und ein Auto waren kollidiert.

Ein Sattelschlepper stand schräg auf der Kreuzung, dahinter an die Leitplanke gedrückt ein schwarzer VW Polo. Trümmerteile von den Fahrzeugen verteilten sich über der Fahrbahn. Die Zugmaschine war im vorderen rechten Bereich stark beschädigt, das Auto am linken Kotflügel. Zum genauen Unfallgeschehen gab es zunächst noch keine Informationen.

Rettungshubschrauber landet

Die Feuerwehr Kolenfeld war ausgerückt, auch die Feuerwehr Wunstorf und der Stadtbrandmeister fuhren zur Einsatzstelle, dazu Rettungsdienst und Polizei. Die Landstraße zwischen Wunstorf und Groß Munzel blieb in diesem Bereich für rund eine Stunde während des Einsatzes von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei voll gesperrt. Auch Rettungshubschrauber Christoph 4 war involviert und landete direkt neben der Unfallstelle auf dem angrenzenden Feld.

Im PKW war der Beifahrer eingeschlossen gewesen. Der Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber gekommen war, führte die medizinische Erstversorgung durch und bestimmte die weiteren Maßnahmen. Nach seinen Vorgaben befreite die Feuerwehr den Beifahrer schonend aus dem Fahrzeug, anschließend wurde die verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die Feuerwehr kümmerte sich ebenso um den LKW-Fahrer und hatte auch den eingeschlossenen Autobeifahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.

Im Frontbereich beschädigter LKW | Foto: Schneider
Ein Fahrzeug steht demoliert hinter dem LKW an der Leitplanke | Foto: Schneider

Die Kreuzung am Schnittpunkt von L392 und L403 gilt als Unfallschwerpunkt in Wunstorf, in der Vergangenheit oft auch in Zusammenhang mit Radfahrern. Mehrmals wurden deshalb bereits Umbauten vorgenommen: Radwege wurden auffälliger markiert, Sperrflächen verändert, um abbiegende Fahrzeuge zu einem anderen Sichtwinkel zu zwingen und zu flüssiges Abbiegen zu verhindern, sowie Stoppschilder gesetzt.

Staubildung

In alle Richtungen bildeten sich um die Unfallstelle herum Staus. Viele Autos wendeten, um sich andere Wege zu suchen. Die Polizei sperrte schließlich am Abzweig nach Kolenfeld hinter dem Mittellandkanal die Fahrbahn und leitete den Verkehr aus Wunstorf in Richtung Kolenfeld um. An der Autobahnabfahrt an der Fahrtrichtung Dortmund wurde ebenfalls in Richtung Kolenfeld umgeleitet. Erst kurz nach 13 Uhr konnte der Verkehr unmittelbar vor der Unfallstelle teilweise wieder abfließen, die Kreuzung selbst blieb für die Ermittlungen des polizeilichen Verkehrsunfalldienstes aber weiter gesperrt.

Fahrzeuge wenden im Stau | Foto: Schneider
Polizeisperrung an der Autobahnabfahrt | Foto: Schneider

Der heutige Unfall ist der vierte schwere Verkehrsunfall in Zusammenhang mit einer Stoppschild-Kreuzung in Wunstorf während der vergangenen Wochen. Zuvor war es etwa bereits zweimal am Frachtweg zu Karambolagen gekommen, auch an der jetztigen Unfallstelle hatte es Ende September einen ähnlichen Unfall gegeben.

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Kommentare


  • Der Unbekannte sagt:

    Welche Kreuzung?? Dachte da stehen doch Ampeln

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