
Das angesprochene Mädchen reagierte richtig (Symbolbild)
Wunstorf (red). Die Schulleiterin der Oststadtschule informierte vergangene Woche die Elternschaft, dass es in der ersten Märzwoche zu einem Zwischenfall gekommen war, als eine Schülerin nach dem Unterricht auf dem Nachhauseweg war.
Ein Mann habe demnach die Schülerin angesprochen und vorgegeben, dem Kind Hundewelpen zeigen zu wollen, und das Mädchen aufgefordert, mit ihm mitzugehen. Das Kind ließ sich jedoch nicht darauf ein, ging unverzüglich einfach weiter und berichtete seinen Eltern von dem Geschehenen. Diese verständigten die Polizei.
In der Oststadtschule werden nun Gespräche in den Klassen geführt, Lehrer sollen ihre Schüler für eine solche Situation sensibilisieren. Auch die Eltern wurden aufgefordert, mit ihren Kindern darüber zu sprechen, ohne sie jedoch zu verunsichern, damit sich die Kinder im Fall der Fälle sofort einem Lehrer oder den Eltern anvertrauen. Die Polizei hat angekündigt, im Umfeld der Schule verstärkt Präsenz zu zeigen.
[box type=“info“ align=““ class=““ width=““]In den Wunstorfer Grundschulen findet derzeit Präsenzunterricht im Szenario B, dem sogenannten Wechselmodell, statt, bei dem die Klassengrößen um die Hälfte reduziert sind.[/box]
Ein vergleichbarer Fall war zuletzt Ende 2018 im Umfeld der IGS bekannt geworden, die Vorkommnisse unterscheiden sich jedoch: Damals war eine ältere Schülerin, eine Siebtklässlerin, körperlich attackiert worden, als sie von der Oststadt in Richtung des IGS-Hauptgebäudes unterwegs war. Am Fußweg an den Auewiesen war sie von einem Mann angesprochen und festgehalten worden, konnte sich jedoch losreißen.
Ein „richtiger Wunstorfer“ kann es doch nicht gewesen sein, oder?
Normal nicht ! Früher gab es hier so etwas nicht
„Früher gab es hier so etwas nicht“?
Früher hatten wir auch ’nen Kaiser…
Mag sein, dass ihr alter ego in Zeiten von annodazumal lebte, doch auch bereits zu Kaisers Zeiten gab’s Übergriffigkeiten en masse.
By the way:
Ihr falsch verstandener Nationalstolz hat sich ja inzwischen rumgesprochen, doch auch unter den Bürgerinnen und Bürgern Wunstorfs leben tatsächlich welche, die ès mit Recht und Gesetz nicht ganz so genau nehmen!
Ist das eine druckversion ? grit d. Grinsesmiley dafür geb ich nach der Pandemie einen Kaffee aus
Kommt drauf an, was Sie unter „früher“ verstehen! Im Jahr 1987 wurde unsere Tochter auf dem Rückweg von der Schule auf der Lesebergstraße von einem Autofahrer aufgefordert, in seinen Mercedes einzusteigen. Einige Zeit zuvor wurde die Tochter einer Freundin auf dem Barnemarkt von einem Mann zum Mitkommen aufgefordert. Beide Kinder beschrieben den Mann als mittelalt und sehr gut deutsch sprechend. Ist Ihre Aussage damit widerlegt?
Denke ich auch nicht ! Unterstützen Sie solche Menschen? Oder warum fragen Sie nicht mal nach einer personenbeschreibung
Personenbeschreibung wäre gut