
Es ist das jährliche Ereignis im Ort: Das Luther Schützen-, Volks- und Erntefest. Drei Veranstaltungen in einem, und immer wieder wird vor allem der große Festumzug zu einer großen Schau. Eine Schau, die zeigt, was im Ort steckt und was er auf die Beine zu stellen vermag. Beim großen Schützenumzug feiert sich Luthe selbst, und das zu Recht.
Die Mottowagen und kreativen Einfälle beim Luther Umzug sind legendär, und es gelingt irgendwie jedes Jahr erneut, sich nochmals zu übertreffen.
So war es auch jetzt wieder, am Sonntag, den 30. August 2026. Die Zaungäste standen teils schon bis zu einer Stunde an der Straße, bevor sich der Festumzug näherte. Startpunkt ist der örtliche Schützenplatz, aber bis man zur Hauptstrecke, der Luther Hauptstraße, gekommen ist, an der die meisten Menschen stehen, vergeht in der Regel noch einige Zeit. An der Sternkreuzung, wo mit am meisten Zuschauer darauf warten, das Spektakel mitzuverfolgen, traf der Umzug gegen 16 Uhr ein – und dauerte gut 20 Minuten. Dann war der komplette Zug einmal vorbeimarschiert und vorbeigerollt.
Mit ordentlich Wumms aus den Lautsprechern der Mottowagen zeigen sich Vereine und Institutionen des Ortes dem Publikum, das das Eintreffen der Ortsparade begeistert begrüßte. Die Jüngeren an den Straßenrändern waren teils ausgestattet mit Beuteln, Taschen und Körben, um ebenfalls traditionell Bonbons & Co. abzustauben.
Typisch für den Luther Schützenfestumzug ist auch, dass es jedes Mal ein Jahresmotto gibt. Dieses Mal lautete es: „Luthe schwimmt sich frei.“ Das Jubiläumsjahr des Naturerlebnisbades Luthe wurde zum Taktgeber auch für das Luther Schützenfest. Nahezu jedes Element des Festumzugs griff dieses Motto in irgendeiner Form auf. Ganz vorn mit dabei bei den schrägsten Ideen: Die Feuerwehr Luthe und die Sportler des TSV Luthe.
Und obwohl alles sehr modern anmutet, althergebrachte Schützenfesttraditionen sich mit dem übrigen Ortsleben mischen, spielt die Historie dabei immer eine große Rolle. So auch dieses Jahr wieder beim entsprechenden Motto: Der Heimatverein Luthe nutzte die Vorlage, um zu demonstrieren, wie das „Naturerlebnisbaden“ in früheren Zeiten ausgesehen hätte.
Für Abkühlung sorgten diesmal gleich mehrere Akteure, man war auf heißes Sommerwetter bestens vorbereitet. Von mehreren Mottowagen herunter wurde die wartende Menge mit Wasser bedacht.

















































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