Umbau des Strandterrassen-Platzes

Eine neue Was­ser­kan­te für Stein­hu­de

Das Ufer an den Strand­ter­ras­sen in Stein­hu­de wird umge­baut. Der Regi­ons­aus­schuss hat heu­te beschlos­sen, ein knap­pes Vier­tel der Umbau­kos­ten zu über­neh­men.

Der Bereich vor den Strand­ter­ras­sen wird neu gestal­tet | Foto: Dani­el Schnei­der

Stein­hu­de (red). Eine Fuß­gän­ger­zo­ne in Stein­hu­de wird es nicht geben. Der Orts­rat sprach sich gegen die Auf­nah­me des Test­be­triebs aus, den die Stadt­ver­wal­tung schon in die­sem Som­mer star­ten woll­te. Statt­des­sen rückt die Umge­stal­tung des Strand­ter­as­sen­plat­zes ein gro­ßes Stück näher. Der zustän­di­ge Fach­aus­schuss für Regio­nal­pla­nung und Nah­erho­lung der Regi­on Han­no­ver stimm­te heu­te in sei­ner Sit­zung dafür, Wunstorf bei der Umge­stal­tung des Ufer­ab­schnitts mit bis zu 29.750 Euro zu unter­stüt­zen.

So soll sich das Ufer künf­tig zei­gen | Bild: Regi­on Han­no­ver
Spund­wän­de wie die­se bil­den der­zeit auch an den Strand­ter­ras­sen noch die Ufer­kan­te | Foto: Dani­el Schnei­der

Strand­ter­ras­sen­platz ist in die Jah­re gekom­men

Mit der Bau­maß­nah­me sol­len Platz und Ufer tech­nisch und gestal­te­risch auf einen moder­nen Stand gebracht wer­den. Der Platz vor den Strand­ter­ras­sen in Stein­hu­de und die anschlie­ßen­de Pro­me­na­de wur­den ab 1937 ange­legt und sind inzwi­schen erneue­rungs­be­dürf­tig.

Um den Bereich heu­ti­gen Stan­dards anzu­pas­sen, ist ein Umbau in drei Bau­ab­schnit­ten vor­ge­se­hen. Zuerst soll die Ufer­kan­te auf einer Län­ge von etwa 140 Metern abge­senkt und erneu­ert wer­den. Dazu muss die vor­han­de­ne Eisen­spund­wand ver­kürzt und Boden abge­tra­gen wer­den. Direkt am Was­ser ist ein 1,2 Meter brei­ter Steg aus glas­fa­ser­ver­stärk­tem Kunst­stoff vor­ge­se­hen. Dahin­ter sol­len auf 130 Metern Län­ge hel­le Beton­blö­cke mit Holz­auf­la­ge gesetzt wer­den. Dadurch wer­den sich die Besu­cher direkt ans Was­ser set­zen kön­nen. Dazu kommt ein bar­rie­re­frei­er Zugang über eine Ram­pe. Die Gesamt­kos­ten der Bau­maß­nah­me betra­gen rund 112.500 Euro. Neben der Zuwen­dung durch die Regi­on Han­no­ver sol­len auch EU-För­der­mit­tel aus dem LEA­DER-Pro­gramm in das Pro­jekt flie­ßen.

Auf einer Län­ge von 130 Metern wird der Steg aus Kunst­stoff gebaut | Bild: Regi­on Han­no­ver

Büh­ne und Was­ser­spiel für den Platz

Als zwei­ter Bau­ab­schnitt soll die Neu­ge­stal­tung des Strand­ter­ras­sen­vor­plat­zes mit frei­er Sicht auf das Meer und Instal­la­ti­on eines Was­ser­spiels rea­li­siert wer­den. Abschlie­ßend ist der Bau einer sta­tio­nä­ren Büh­nen­flä­che geplant. Auch für die kom­men­den Maß­nah­men wer­den eine För­de­rung aus EU-Gel­dern und Zuwen­dun­gen aus Mit­teln der Regi­on ange­strebt.

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Andreas Balleier Fotografie
8 Kommentare
  1. Ral Wil
    Ral Wil meint

    Kunst­stoff-Steg? Oh ha! Schon schick so ne plas­tik­kan­te. Bestimmt …

  2. Jacky Stachan
    Jacky Stachan meint

    Kunst­stoff? Ernsthaft???wtf.…

  3. Biggi Selli
    Biggi Selli meint

    Wir wol­len Spund­wand behal­ten

  4. Biggi Selli
    Biggi Selli meint

    Plas­tik­freie Zone

  5. Birgit Meier
    Birgit Meier meint

    Echt jetzt? Wir wol­len alle zurück zum Ursprung und dann sowas? Plas­tik?

  6. Schulz Stefan
    Schulz Stefan meint

    Ist das am Hafen nicht auch aus Plas­te? Find ich jetzt nicht soo schlecht.

  7. Nicole Rump
    Nicole Rump meint

    Ist das nicht am Hafen auch so? Da ist es doch sehr schick

  8. Chris Toph Relhcie
    Chris Toph Relhcie meint

    Neh­men wir mal an.…das Plas­tik bricht, aus irgend­ei­nem Grund.…die Fische fres­sen es, wie den gan­zen ande­ren Dreck in die­sem Tüm­pel.… wir angeln sie und essen den Dreck dann auch.…also wozu?.…rostieges Metall ist viel gei­ler und es passt mehr zu frü­her…

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