Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Plötzlich Lesefestivalausrichter – zwei Lutherinnen bringen bekannte Autoren in die Stadt

23.06.2022 • Redaktion • Aufrufe: 437

Luthe entwickelt sich zur angesagten Adresse für namhafte Autoren aus allen Himmelsrichtungen – das Wunstorfer Lesefestival wird am Wochenende Kinderbuch- und Krimiautoren im Naturerlebnisbad begrüßen.

23.06.2022
Redaktion
Aufrufe: 437
Ankündigungen fürs Lesefestival | Foto: Daniel Schneider

Luthe (ms/ds). Auf der einen Seite finden große Musiker ihren Weg nach Wunstorf, und auf der anderen Seite große Autoren: Was an diesem Wochenende beim Lesefestival in Luthe stattfinden wird, dürfte auch den Rahmen des bisher Bekannten sprengen. Nicole Watermann-Ulrich und Florentine Pichon bringen Festivalstimmung ins Naturerlebnisbad.

Das Telefon steht nicht mehr still, und selbst auf der Straße werden Nicole Watermann-Ulrich und Florentine Pichon auf ihre Veranstaltung angesprochen: „Wir sind überwältigt von der hohen Nachfrage“, so Nicole Watermann-Ulrich zur Auepost. Unter anderem Eltern, die mit ihren Kindern zu den Kinderbuch-Lesungen gehen möchten, erkundigen sich zu den Einzelheiten des Ablaufs. Watermann-Ulrich klärt auf: Gerne kann eine Picknickdecke mitgebracht werden. Der Eintritt kostet für die Kinder 5 Euro, in Form eines Stickers, der als Wiedereintrittskarte dient. Dafür kann an allen Lesungen an diesem Tag teilgenommen werden. Begleitende Erwachsene müssen nicht extra zahlen, es wird aber eine kleine Spende erbeten.

Bekannte Autoren kommen aus halb Deutschland

Aus halb Deutschland kommen 8 Autoren ins Naturerlebnisbad, das übrigens regulär geöffnet ist und nicht für das Festival geschlossen wird. Schon am Freitagabend geht es los mit den Lesungen. Für den Samstag – für die Kinderbuchlesungen am Nachmittag – konnten mit Sarah M. Kempen, Meike Wehlitz, Alena Alteheid, Nicole Kraus und Kaja Paulan fünf Kinderbuchautorinnen gewonnen werden. Die Lesungen finden am Samstag den 25. Juni von 12 bis 17 Uhr statt. Dazu wird es ein Vorprogramm mit zwei Poetry-Slammern geben, ebenfalls eine Malaktion für Kinder. Eine weitere Attraktion sind die „Schrägen Vögel“.

Die Organisatorinnen Nicole Watermann-Ulrich und Florentine Pichon | Foto: privat

„Unglaublich“ findet Nicole Watermann-Ulrich, was gerade rund um das Festival passiert. Unversehens ist sie mit ihrer Freundin zur Festival-Veranstalterin avanciert. Als man im Vorjahr begonnen hatte, war die Idee gewesen, den Kindern nach dem Lockdown etwas zu bieten – doch die Nachfrage auch der Erwachsenen verselbstständigte sich und ließ das Ganze nun zu etwas Größerem werden. Monatelang waren Pichon und Watermann-Ullrich damit beschäftigt, Autoren für das Festival einzuladen – und hatten Erfolg.

Schwerpunkt Kriminalliteratur

Jeweils abends wird es dann für das erwachsene Publikum spannend. Etwas mehr zahlen müssen die „Großen“, bekommen aber nicht weniger Hochkarätiges geboten:

Am Freitagabend ab 17 Uhr lesen Sibylle Narberhaus und Jacob Walden unter dem Oberthema „Mörderisches Sylt“ aus ihren aktuellen Kriminalromanen. Am Samstagabend um 19.30 Uhr trägt Carsten Schütte aus seinem Roman „Opferbucht“ vor – womit selbstverständlich nicht auf den hiesigen Veranstaltungsort angespielt wird. „Reiner Zufall“, sagt Watermann-Ulrich zu dieser Assoziation.

Perspektivisch gesehen dürfte sich das Lesefestival zu einer festen Veranstaltung in der Stadt entwickeln – schon jetzt planen die Organisatoren mit Autoren auch für das kommende Jahr.

[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kontakt zur Redaktion

Tel. +49 (0)5031 9779946
info@auepost.de

[Anzeigen]

Artikelarchiv

Auepost auf …