Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Debatte spitzt sich zu: Initiative kündigt Klage an – Ehlerding attackiert Pavel

23.02.2026 • Achim Süß • 5 Min.Kommentare: 9

Vor den wegweisenden Sitzungen zur Sanierung der Innenstadt spitzt sich die öffentliche Debatte weiter zu. SPD-Fraktionschef Ehlerding wirft der CDU Blockadepolitik vor. Die „Freunde der Innenstadt“ fühlen sich von der Stadt getäuscht und wollen klagen. Die Grünen sehen in einem Bürgerentscheid keine Lösung im aktuellen Dissens.

23.02.2026
Achim Süß
5 Min.
Martin Pavel und Martin Ehlerding stehen im Fokus der Innenstadtdebatte | Bild: Auepost

Wunstorf (as). Zwischen SPD und CDU – bis vor kurzem im Rat in einer Großen Koalition Seite an Seite – hat das interfraktionelle Treffen von Freitag vergangener Woche einen Schlagabtausch ausgelöst. Martin Ehlerding, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat, kritisiert in einer Pressemitteilung eine Erklärung des CDU-Vorsitzenden, Ratsherrn und Bürgermeisterkandidaten Martin Pavel: „Der CDU-Bürgermeisterkandidat stellt sich seit Wochen als großer Versöhner dar, vereinnahmt gerne auch Grüne und FDP.“

In Wahrheit, so Ehlerding weiter, würden er und seine CDU mit ihrer Blockadehaltung die Spaltung der Stadtgesellschaft beim Thema Innenstadtsanierung vorantreiben. Außerdem gefährde die CDU mit ihrem Ruf nach einer Vertagung der Auftragsvergabe in der Ratssitzung am Mittwoch, dem 25. Februar, Millionen an Zuschüssen. Ehlerding: „Das verstehen viele Menschen in Wunstorf nicht mehr.“

„Es geht nicht um Stil“

Der Fraktionschef lässt sich in der Erklärung außerdem wie folgt zitieren: „Es spricht für sich, wenn sich jetzt mal wieder der nicht anwesende CDU-Bürgermeisterkandidat zu Wort meldet und nicht die anwesende CDU-Fraktionsvorsitzende.“ Konkret gehe es auch nicht um Stilfragen, mit denen Pavel argumentiere, sondern um Kompromissfähigkeit bei einem Projekt, „das angeblich alle politischen Parteien möchten“.

Was hat den Disput ausgelöst? Es war die Tatsache, dass unmittelbar nach dem Ende der interfraktionellen Runde schon bei Instagram ein Text erschien, in dem die Kompromissvorschläge von Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) erläutert wurden. Piellusch hatte einen Hilfsfonds für Geschäftsleute und Gastronomen ins Spiel gebracht, die wegen der Umgestaltung der Fußgängerzone finanzielle Verluste erleiden.

Kritik an Instagram-Post

Außerdem hatte er einen sogenannten Ratsbürgerbescheid vorgeschlagen, bei dem alle wahlberechtigten Wunstorfer nach dem Abschluss der ersten vier Planungsphasen für die neue Innenstadt darüber ihr Votum abgeben können.

In der CDU wird diese Form der Publikation kritisiert: Die Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer habe keine Möglichkeit gehabt, ihre Kolleginnen und Kollegen direkt zu informieren. Das hat Pavel zum Anlass genommen, im Gespräch mit den Lokalredaktionen grundsätzliche Kritik zu üben: „Wir sind irritiert, dass die Inhalte des interfraktionellen Gesprächs an die Ratsleute per Instagram übermittelt worden sind, das ist kein guter Stil“, kritisierte der Parteivorsitzende. Die CDU sei offen für neue Ideen und Impulse. Die richtigen Ansprechpartner seien aber die Ratsmitglieder und die städtischen Gremien.

Ehlerding konterte, die direkte Bekanntgabe von Pielluschs Ideen sei in der interfraktionellen Runde vereinbart worden – mit Zustimmung von Schweer: „Der Bürgermeister hat unmissverständlich zum Abschluss des Gesprächs die Information der Presse angesprochen, keiner der Anwesenden hat protestiert.“

CDU will Kurs halten

Pavel hatte auch betont, seine Fraktion werde sich von Pielluschs Vorschlägen nicht von ihrem Kurs abbringen lassen. Sie werde am Mittwoch zunächst den Antrag stellen, den Punkt Auftragsvergabe an ein Planungsbüro von der Tagesordnung des vertraulichen Teils der Ratssitzung abzusetzen. Sollte dieser Vorstoß keine Mehrheit finden, werde die CDU bei der Abstimmung über den Auftrag mit Nein votieren.

Nicht nur die Informationspolitik des Rathauses trennt die beiden früheren Partner. Auch über das Ergebnis des Treffens im Dienstzimmer des Bürgermeisters gibt es gegensätzliche Darstellungen: In der SPD-Fraktion heißt es, CDU-Frontfrau Schweer habe Zustimmung zu den Kompromissvorschlägen des Verwaltungschefs signalisiert. In der CDU wird das energisch dementiert.

Unterschiedliche Lesarten sind auch nach dem Treffen von Bürgermeister Piellusch mit Vertretern der Bürgerinitiative „Freunde der Innenstadt“ festzustellen. Am Donnerstag vergangener Woche, einen Tag vor dem interfraktionellen Gespräch, waren die Initiatoren des Bürgerbegehrens im Rathaus, um über den modifizierten Entwurf dazu und Details der Innenstadtsanierung zu sprechen.

Bürgerinitiative irritiert und erneut verwundert

„Wir sind irritiert über die Vorgehensweise des Bürgermeisters“, resümiert Jochen Brüning, einer der Sprecher der Initiative. Im Gespräch mit der Auepost-Redaktion schildert der promovierte Maschinenbauingenieur den Verlauf des Treffens wie folgt: Es sei „kurz über den Stand des Begehrens gesprochen“ worden. Der Bürgermeister habe mitgeteilt, „die Bewertung sei noch nicht abgeschlossen.“ Die juristische Einschätzung des Entwurfs werde „aber in dieselbe Richtung gehen“ wie beim ersten – gescheiterten – Vorschlag. Am Entwurfstext „habe sich kaum etwas geändert“. Piellusch habe angekündigt, über seine ablehnende Vorlage am heutigen Montag im Verwaltungsausschuss abstimmen zu lassen.

Die Bürgerinitiative will Klage einreichen (Archiv)

Brüning berichtet weiter, er habe sehr nachdrücklich klargestellt, „dass wir auf einem neutralen Beratungsgespräch mit der Möglichkeit der Nachbesserung bestehen“. Der Bürgermeister sei dazu gesetzlich verpflichtet. Anschließend sei über das Begehren nicht mehr gesprochen worden, sondern über Themen wie Vergabe und Projektplanung. Abends habe es bei der Initiative „die nächste Verwunderung“ gegeben: Sie sei zum Beratungsgespräch für den nächsten Morgen eingeladen worden.

Beratung überflüssig?

„Da wir das nicht wahrnehmen konnten, haben wir um alternative Terminvorschläge gebeten“, sagt Brüning: „Keine Reaktion“. Stattdessen sei am nächsten Tag mittags die Mitteilung eingetroffen, dass das Begehren unzulässig sei. Die Initiatoren seien „mehr als irritiert“. Zudem habe die Stadtverwaltung in einem Begleitschreiben erklärt, die erbetene Beratung sei „obsolet“, also überflüssig, geworden.

Dieses Schreiben liegt der Redaktion vor. Es heißt darin: „Aus unserer Sicht ist zudem der Beratungstermin aus drei Gründen obsolet geworden. Erstens haben Sie die Anträge auf Vorabentscheidung und Beratung zeitgleich gestellt. Die gesetzlich intendierte Beratung vor der schriftlichen Anzeige eines Bürgerbegehrens war damit unmöglich.“ Zweitens habe es am Tag zuvor „bereits eine rechtliche Beratung zu dem Bürgerbegehren durch den Bürgermeister gegeben“.

Piellusch habe darauf hingewiesen, dass die Fragestellung nur erweitert worden sei und „damit die rechtlichen Probleme des ersten Bürgerbegehrens fortbestehen und zweitens, dass die Begründung kongruent zur Fragestellung und inhaltlich richtig sein“ müsse. Drittens sei der erbetene Terminvorschlag für einen weiteren Austausch am Freitag „ausgeschlagen“ worden.

Bürgerbegehren scheitert bereits im Vorverfahren: Mit den Stimmen der SPD und von Bürgermeister Carsten Piellusch hat der Verwaltungsausschuss am Montagnachmittag mit Mehrheit entschieden, dass beide Versionen des Entwurfs für ein Bürgerbegehren der „Freunde der Innenstadt“ rechtswidrig und unzulässig sind. In vertraulicher Sitzung folgte das Gremium damit wie erwartet der Empfehlung der Stadtverwaltung.

Nach Brünings Angaben berät seine Gruppe das weitere Vorgehen und lässt sich juristisch beraten. Im ersten Schritt, weil es das obligatorische Beratungsgespräch mit Piellusch nicht gegeben habe, im zweiten, weil die Ablehnung inhaltlich nicht nachvollziehbar sei. Inhaltlich deute der ablehnende Bescheid der Verwaltung darauf hin, „dass der Bürgermeister diesen nicht richtig gelesen und verstanden hat beziehungsweise dies auch nicht wollte“. Am Montagabend hat die Initiative entschieden, gegen den ablehnenden Beschluss des Verwaltungsausschusses zu klagen.

Grüne lehnen Fonds ab

Gegenwind muss die Spitze der Stadtverwaltung auch in der Debatte über die Kompromissvorschläge des Bürgermeisters aushalten: Die Ratsfraktion der Grünen hat mit Skepsis reagiert. Fraktionschef Marvin Nowak erklärte am Montag zum Thema Finanzhilfe, die Idee erscheine „noch zu unkonkret“. Grundsätzlich sei eine solche Lösung vorstellbar.

Die Grünen sehen aber eine Beschränkung auf inhabergeführte Unternehmen kritisch. Zudem haben sie Zweifel, ob die Stadtverwaltung in der Lage sei, den Fonds umzusetzen. Nowak: „Bereits bei der Umsetzung der Hundesteuer hat sich gezeigt, dass es aufgrund personeller Gründe zu zeitlichen Verzögerungen gekommen ist.“ Deshalb sei zu fragen, „wie die erforderlichen – voraussichtlich umfangreichen – wirtschaftlichen Prüfungen sachgerecht und fristgerecht geleistet werden sollen“.

Zu Pielluschs Idee von einem Ratsbürgerentscheid formulieren die Grünen ebenso eindeutig: Die Idee sei „im aktuellen Kontext grundsätzlich“ geeignet. Allerdings werde die Entscheidung über ein solches Verfahren nicht von diesem Stadtrat getroffen, sondern erst nach der Wahl im September. Also sei der Vorschlag allenfalls eine Option für den künftigen Rat. Nowak erinnert daran, ein Bürgerentscheid müsse im Rat mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Aus Sicht der Grünen könne der Vorschlag „keine Entscheidungsgrundlage“ für die aktuelle Beschlussfassung sein.

Aufrufe: 2276
[Anzeigen]






[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


  • Birgit sagt:

    Die juristische Begleitung hätte bereits vor Einreichung des Bürgerbegehrens eine Notwendigkeit sein müssen, betrachtet man die ablehnende Haltung des Bürgermeisters gegenüber Kritiken, Vorwürfen und dem Versuch einer sinnvollen Kommunikation inklusive umfassender Transparenz der vorab abzugebenden Informationen zu geplanten Aktionen, vielfach bei den Bürgern bemängelt.

    So ist diese Art der Vorgehensweise das einzig Möglichkeit, um weitere vergebliche Bemühungen der engagierten Bewegung zu vermeiden.

    Und sie ist das Statement des Aufzeigens einer Grenze, die nicht so einfach mit kleinem Spatenstich durchbrochen oder überklettert werden kann.

  • Laura sagt:

    Die neusten Berichte zu dem Thema Innenstadtsanierung zeigen einmal mehr, dass ein Pausieren des Themas dringend nötig ist, damit alle Beteiligten mal in Ruhe durchatmen können und dann in Ruhe an einem guten Konzept für unsere Innenstadt gearbeitet werden kann.

    Martin Ehlerding von der SPD versucht hier wohl wieder eine Drohkulisse aufzubauen, ohne sie mit Fakten zu unterlegen: „Außerdem gefährde die CDU mit ihrem Ruf nach einer Vertagung der Auftragsvergabe in der Ratssitzung am Mittwoch, dem 25. Februar, Millionen an Zuschüssen.“ Solange hier seitens der SPD keine Fakten genannt werden – Bis wann muss welcher Schritt erfolgt sein, um wieviel Mio. Euro Fördergelder zu bekommen – ist es nicht mehr, als eine Diskreditierung des ehemaligen Koalitionspartners und es wird versucht, hier die eigene Sichtweise gegen alle Widerstände durchzudrücken. Zudem dürfte es reine Wahlkampftaktik der SPD sein. Ich denke, dass viele Menschen in Wunstorf dieses Vorgehen seitens der Stadt und der SPD nicht mehr verstehen.

    Hat Herr Piellusch eigentlich erklärt, woher das Geld für den Hilfsfond kommen soll? Bei der aktuellen Finanzlage der Kommunen muss für einen solchen Hilfsfond woanders Geld eingespart werden. Zudem dürfte eine Beschränkung des Fonds auf „inhabergeführte Unternehmen“ juristisch nicht halbbar sein, weil es gegen die Gleichbehandlung verstößt. Zuletzt sagt dieser Vorschlag unterschwellig aus, ich bekomme es sowieso nicht hin hier ein vernünftiges Vorgehen zu dirigieren und es wird zu massiven Verzögerungen kommen.

    Noch schlimmer wird aber der Umgang mit dem Bürgerbegehren: Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die Stadt bei dem Bürgerbegehren Hilfestellung geben muss. Man kann von dem Bürgerbegehren halten, was man möchte, aber es kann nicht sein, dass der Stadtbürgermeister seiner Pflicht nicht nachkommt – bei dem Begehren zu unterstützen – und es sabotiert, um seine Position gegen alle Widerstände durchzudrücken. Der Hohn ist noch, einen Abend vorher einen Termin für den nächsten Morgen anzusetzen. Herr Piellusch viele Bürger in dieser Stadt haben eine Arbeit, der sie nachgehen müssen. Anstatt dann über alternative Termine zu sprechen, reagiert man gar nicht und lehnt dann das Bürgerbegehren ab. Ohne Worte wie hier seitens des Stadtbürgermeisters agiert wird….

    PS. Ein Instagram Post ist keine Pressemitteilung

  • Susanne sagt:

    Die neue Bauzaun-Beflaggung in der Südstr. von Herrn Pavel ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass er sich faktisch im Wahlkampf befindet. Gleichzeitig trägt dieses Vorgehen dazu bei, die Stadtgesellschaft weiter zu spalten – unterstützt durch die BI sowie mutmaßliche Förderer aus der Werbegemeinschaft.

    Auffällig ist zudem der Widerspruch in seinem politischen Verhalten: Zunächst werden Vorhaben mitgetragen, doch seit seiner Kandidatur wird nahezu alles abgelehnt.

    Im Artikel der Auepost vom 06.09.2021 wird Pavel mit folgenden Worten zitiert:
    „Wenn er im September nicht Bürgermeister wird, wird er es nie. Eine zweite Chance würde er nicht nutzen, 2026 nicht noch einmal kandidieren. Fünf Jahre in Lauerstellung zu sein, das könne er als Familienvater und neben dem Beruf nicht schaffen. Daher entscheide sich nun mit der Wahl, wie sein Lebensweg weiter verlaufe – als Hobbypolitiker oder Hauptamtlicher.“

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Verlässlichkeit seiner damaligen Aussagen. Wer öffentlich erklärt, im Falle einer Niederlage endgültig auf eine weitere Kandidatur zu verzichten, und dennoch politisch auf Dauerpräsenz setzt, beschädigt seine eigene Glaubwürdigkeit.

    • Anonym sagt:

      Liebe Susanne, was bitte ist denn diese sogenannte „die Stadtgesellschaft“? Ganz merkwürdiger Begriff. Im Übrigen traue ich beiden Kandidaten nicht über den Weg.

    • Andreas sagt:

      Die CDU hat zum Beschluss des Haushaltes Ende 2025 noch betont, wie vertrauensvoll die Zusammenarbeit mit der SPD ist. 6 Wochen später heißt es, das Vertrauensverhältnis habe seit Monaten gelitten.

      Es geht nicht um die Sache, es ist Wahlkampf.

    • Christoph sagt:

      Welchen Mehrwert Ihr Kommentar in Bezug auf den Sachverhalt im Artikel leisten soll, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Vielleicht war hier das eigene Parteibuch Souffleur…

      Wir sollten froh und dankbar sein, dass Herr Pavel wieder antritt, um neuen Wind in das Rathaus zu bringen und die Fehlentwicklungen zu korrigieren, die in den letzten Jahren vom aktuellen Amtsinhaber gemacht wurden. Bei der aktuellen Führungslosigkeit und Sturheit im Rathaus ist ein Wechsel dringend nötig und der einzige Ausweg.

      • Mikael sagt:

        Sie meinen wahrscheinlich Ihr geliebtes Parkdeck? Das stinkt doch alles nach… Unglaublich. Aber was erwarte ich von Lobbyisten und der CDU. Oder Herr R. ?

      • Anne sagt:

        Ich stimme zu, und auch wieder nicht!

        Auch ich hatte tatsächlich die Hoffnung, dass Herr Pavel „neuen Wind“ bringt. Ich stimme zu, dass das Verhalten und die Arbeitsqualität der Verwaltung und des Bürgermeister mich stark irritieren oder gar wütend machen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die CDU zuvor die Verwaltung und heutige Ausgangslage gestaltet hatte.

        Der Kommentar bestätigt, dass die Glaubwürdigkeit leidet. Es geht anscheinend nicht um die Inhalte, sondern den Zeitpunkt (Wahlkampf) bzw. jene Themen bzw. Anliegen, die am lautesten Schreien (Werbegemeinschaft) – und das ist schade! Gerne hätte ich Hr. Pavel mein Vertrauen und Stimme gegeben – so nun leider nicht mehr!

        Herr Pavel definiert dieses Thema als „wichtig genug“, um eine Koalition zu brechen und alle Energie in dieses Thema zu stecken? Herr Piellusch macht Geld für einen Hilfsfond locker, dass wo gestrichen wird? Die Innenstadtsanierung ist wichtig, aber es gibt tatsächlich wichtigere Themen, die angepackt werden müssten!

        Für mich der klare Mehrwert der kritisierten Aussage: Ein Beispiel dafür, dass man Glaubwürdigkeit auch der aktuellen Aussagen durchaus hinterfragen darf, danke Susanne!

  • Michael sagt:

    Ich verstehe Ihre Kritik nicht.
    Macht jemand einen Hehl aus dem Wahlkampf? Hat es noch nie ein „Comeback“ gegeben? Konnte man nicht schon 2024 im Bericht der Auepost über die CDU Jahresversammlung die vergiftete Atmosphäre in der Koalition heraus lesen?

    Weder die BI noch die CDU (noch sonst eine relevante Partei oder Interessengruppe) sind gegen die Weiterentwicklung der Innenstadt. Die Forderungen beziehen sich immer auf Transparenz und Mitspracherecht. „Behutsamer Umbau statt Barne-Beton-Wüste“.

    Gut und wünschenswert, dass sich mindestens zwei Parteien so stark positionieren, dem Wähler Alternativen bieten und nicht einer sogenannten Alternative die Bühne mit Scheindebatten bieten!

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Kontakt zur Redaktion

    Tel. +49 (0)5031 9779946
    info@auepost.de

    [Anzeigen]

    Artikelarchiv

    Auepost auf …