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Bäderbetriebe Wunstorf haben sich bewusst für Hallenbad-Beschränkung im Sommer entschieden

22.04.2026 • Daniel Schneider • 4 Min.Kommentare: 14

Das Hallenbad im Sommer bleibt auch in Zukunft zu: Es sei eine strategische Entscheidung, das Elements während der Freibadsaison nicht mehr für alle zu öffnen, betonen die Bäderbetriebe Wunstorf – und treten Gerüchten entgegen, es gebe schon wieder Personalprobleme. Beschwerden über die Einschränkung des Saunaangebotes soll es kaum geben.

22.04.2026
Daniel Schneider
4 Min.
Eingang zum Wunstorfer Hallenbad (Archiv)

Wunstorf (ds). Bei den Bäderbetrieben Wunstorf fühlt man sich missverstanden: Es gibt bei den städtischen Schwimmbädern keine neuen Personalprobleme. Dass man das Hallenbad für die Allgemeinheit trotzdem sperrt, sei eine ganz bewusste strategische Entscheidung, betont man deshalb noch einmal.

Nach Bekanntwerden der Pläne der Wunstorfer Bäderbetriebe, das Personal während der Sommermonate beim Freibad zu konzentrieren (und den Hallenbadbetrieb dafür auf Vereine und Schulschwimmen zu beschränken), waren die Reaktionen in der Stadt teils hochgekocht. Auch bei der Auepost fanden zahlreiche Leserkommentare nicht gerade lobende Worte.

„Statt das gewünschte Angebot besser zu machen, wird einfach das andere unattraktiver oder unzugänglich gemacht“, formuliert etwa „Pia“ ihren Eindruck. Nutzer „Meisterbürger“ merkt wiederum an, dass Wunstorf es nicht schaffe, ausreichend Personal für den laufenden Hallenbadbetrieb sicherzustellen, aber gleichzeitig plane, genau dieses Bad in ein erfolgreiches Spaßbad umzubauen.

Strategische Grundsatzentscheidung

Die Bäderbetriebe sahen sich nun zu einer Richtigstellung veranlasst, um dem Eindruck entgegenzutreten, dass die Hallenbadschließung für die breite Öffentlichkeit mit erneuten Personalproblemen zusammenhinge. In der Öffentlichkeit habe sich gezeigt, dass es zu Unklarheiten über die Hintergründe der Entscheidung gekommen ist, „insbesondere dort, wo der Kontext der saisonalen Betriebsstruktur nicht bekannt war“, heißt es von den Bäderbetrieben.

Denn neues Personal war im vergangenen Jahr erfolgreich angeworben worden – auf vielen Wegen hatte man nach weiteren Fachkräften gesucht und sie schließlich gefunden (die Auepost berichtete).

Offengelassen hatte man im zurückliegenden Herbst jedoch, ob es nun, im folgenden Sommer, auch den Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad wieder geben würde. Diesen gab es über viele Jahre, bevor die Personalsituation bei den Bäderbetrieben schließlich eskaliert war. Ein Abrücken vom Doppelangebot war erst zum Jahresende 2025 skizziert worden, seit der vorletzten Woche herrscht nun Gewissheit.

Ende des Parallelbetriebs deutete sich an

Der Parallelbetrieb hatte bereits damals nicht mehr zuverlässig funktioniert: 2024 war es beispielsweise zu Schichtstreichungen im laufenden Betrieb gekommen. 2023 hatte man sogar die Hallenbad-Öffnungszeiten im Sommer generell verkürzt. Das reichte jedoch noch nicht aus – bei hinzutretenden Krankmeldungen unter den Schwimmmeistern musste eines von zwei Bädern vorübergehend trotzdem ganz geschlossen werden. Es gab damit keinen dauerhaften parallelen Vollbetrieb mehr von Freibad und Hallenbad, man setzte in der Folge bereits einen Schwerpunkt zugunsten nur eines Schwimmbades innerhalb Sommersaison.

In der ursprünglichen Pressemitteilung hatten die Bäderbetriebe nun die neue Zuverlässigkeit des Angebotes betont: „Verlässliches Angebot durch klare Saisonstruktur“, hieß es dort. Damit nicht gemeint war aber ein erneuter oder fortbestehender Personalmangel, wie die Bäderbetriebe noch einmal betonen: „Der eingeschränkte Doppelbetrieb von Hallenbad und Freibad während der Freibadsaison ist keine Folge einer gescheiterten Personalsuche.“ Man habe sich bewusst für eine „klare saisonale Betriebsstruktur“ entschieden, die auch vom Aufsichtsrat mitgetragen werde, heißt es inzwischen ergänzend.

Auch wirtschaftliche Aspekte

Nun sagen die Bäderbetriebe auch, dass es dabei auch um wirtschaftliche Aspekte geht: „Die Bäderbetriebe Wunstorf verfolgen das Ziel, Sommer- und Winterbetrieb jeweils verlässlich, personell und insbesondere wirtschaftlich sinnvoll abzubilden. Zuvor war nur die Rede davon gewesen, „verlässliche Öffnungszeiten, Servicequalität und Sicherheit“ zu gewährleisten.

Auch bestätigt man, dass ein Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad auch für die Zukunft nicht mehr zum neuen Konzept gehört: „Der Aufbau von zusätzlichem Personal für einen durchgehenden parallelen Vollbetrieb von Freibad und Hallenbad ist derzeit konzeptionell nicht vorgesehen.“ Damit will man Personalüberhänge vermeiden: In den Wintermonaten wäre das Personal, das man für einen weitgehenden Parallelbetrieb beider Schwimmbäder im Sommer benötigen würde, dann nicht ausgelastet. Verlässlichkeit soll also nicht nur für die Kunden, sondern auch gegenüber den Beschäftigten selbst gelten.

Deshalb sind die vorhandenen personellen Ressourcen nun so geplant, dass im Sommer „der Schwerpunkt für den öffentlichen Badebetrieb klar auf dem Freibad Bokeloh liegt und dort tägliche Öffnungszeiten, Sicherheit und Servicequalität gewährleistet werden.“ Dass die Bäderbetriebe weiterhin auf langfristige Ausbildung und Qualifizierung vorhandener Rettungsschwimmer setzten, diene der Qualität und der Sicherheit, habe aber ebenfalls nichts mit kurzfristigen Vorbereitungen eines dauerhaften Doppelbetriebes zu tun.

Keine Sommersauna

Zusätzlich könnten Vereine und Schulen das Hallenbad im Sommer weiternutzen. Im Winter liege der Fokus dann auf dem Hallenbad „mit öffentlichem Bade- und Saunabetrieb sowie Vereins- und Schulnutzung“. Zusätzliche Ausweichangebote für Sportler und Schulen gibt es dann natürlich nicht.

Ebenfalls wird damit zwangsläufig das Saunaangebot zeitlich ausgedünnt: Während das Hallenbad für die Allgemeinheit geschlossen ist, findet auch kein Saunabetrieb statt. Erst ab September ist dann auch der Saunabereich im Elements wieder geöffnet.

Viele Beschwerden gab es darüber bislang aber nicht, bestätigen die Bäderbetriebe auf Nachfrage der Auepost. Es habe vereinzelt Rückmeldungen von Gästen gegeben, die die Sauna auch gern in den Sommermonaten genutzt hätten – gleichzeitig stoße man bei vielen Gästen aber auch auf Verständnis für die klare saisonale Ausrichtung.

Echter Parallelbetrieb würde mehr Personal erfordern

Die Frage, wie viel Personal nötig wäre, um beide Bäder im Sommer parallel zu betreiben, beantworten die Bäder nicht konkret. „Eine seriöse Bezifferung zusätzlicher Personalbedarfe für einen dauerhaften Parallelbetrieb ist nur sehr eingeschränkt möglich, da dies ein grundlegend anderes Betriebskonzept voraussetzen würde“, heißt es. Grundsätzlich wäre jedoch deutlich mehr Fachpersonal notwendig, um parallelen Schwimmbadbetrieb dauerhaft und rechtssicher zu ermöglichen. Da dieser Ansatz aber nicht verfolgt wird, existieren auch keine Zahlen dazu.

Vergleichen mit dem Personalbestand in den Vorjahren lasse sich laut Bäderbetrieben auch nicht sinnvoll – denn in den Jahren 2023 und 2024 habe es keinen dauerhaften parallelen Vollbetrieb von Freibad und Hallenbad gegeben. Bereits in diesen Jahren habe es saisonalen Betrieb mit unterschiedlichen Schwerpunkten gegeben. Die Größenordnung des Personals sei grundsätzlich konstant im Verhältnis zu früheren Jahren.

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Kommentare


  • Anonym sagt:

    Der Artikel ist sehr gut formuliert – Respekt!

    1) „Es gibt bei den städtischen Schwimmbädern keine neuen Personalprobleme.“
    Richtig! Aber es gibt nach wie vor die ALTEN Personalprobleme. Deswegen ist der erste Satz auch nicht falsch. Seltsam auch – wenn es keine Personalprobleme gibt, warum man auf der Elements-Website gleich vier Stellenausschreibungen findet:
    – Fachangestellte/r für Bäderbetriebe (m/w/d) (in Voll-/Teilzeit)
    – Rettungsschwimmer/in (m/w/d) (in Voll-/Teilzeit)
    – Rettungsschwimmer/in (m/w/d) (Minijob)
    – Ausbildung als Fachangestellte*r für Bäderbetriebe (m/w/d)

    2) „Dass man das Hallenbad für die Allgemeinheit trotzdem sperrt, sei eine ganz bewusste strategische Entscheidung,…“
    Ja klar – weil es nach wie vor Personalprobleme gibt.

    3) „Offengelassen hatte man im zurückliegenden Herbst jedoch, ob es nun, im folgenden Sommer, auch den Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad wieder geben würde. Diesen gab es über viele Jahre, bevor die Personalsituation bei den Bäderbetrieben schließlich eskaliert war.“
    Aha – viele Jahre war ein Parallelbetrieb im Sommer möglich, BEVOR die Personalsituation eskaliert war (und ist).

    4) „„Die Bäderbetriebe Wunstorf verfolgen das Ziel, Sommer- und Winterbetrieb jeweils verlässlich, personell und insbesondere wirtschaftlich sinnvoll abzubilden.“
    So so – jetzt wird plötzlich die Wirtschaftlichkeit vorgeschoben. Wie hat man das die vielen Jahre vorher geschafft?

    5) „Auch bestätigt man, dass ein Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad auch für die Zukunft nicht mehr zum neuen Konzept gehört: „Der Aufbau von zusätzlichem Personal für einen durchgehenden parallelen Vollbetrieb von Freibad und Hallenbad ist derzeit konzeptionell nicht vorgesehen.“
    DAS ist eine Hammer-Aussage. Das heißt also, dass in Zukunft immer nur entweder das Freibad in Bokeloh (im Sommer) geöffnet ist und das Elements im Sommer schließt und im Winter schließt das Freibad Bokeloh und das Elements wird geöffnet.
    Wie machen das eigentlich die Städte Springe und Nienburg/Weser?
    Springe: Hallenbad ganzjährig, Freibäder saisonal, im Sommer parallel geöffnet.
    Nienburg: Wesavi ganzjährig, Freibad Holtorf saisonal, im Sommer parallel geöffnet.
    Freizeitbad Münchehagen als auch das Hallenbad Rehburg haben die gleiche Konstellation.

    Diese Hammer-Aussage muss man sich noch einmal deutlich vor Augen halten:
    „dass ein Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad auch für die Zukunft nicht mehr zum neuen Konzept gehört“. Ein Freibad ist zwangsläufig im Sommer geöffnet. Ergo muss das Hallenbad im Sommer schließen und anderherum. Oder, liebe Bäderbetriebe, haben wir hier wieder etwas falsch verstanden, so wie mit den – nicht vorhandenen – Personalproblemen.

    6) Wenn also ein Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad auch für die Zukunft nicht mehr zum neuen Konzept gehört, dann ist die Investition von 39,5 Millionen Euro in den Ausbau des Elements auf 7 (!) Becken politisch nicht mehr zu rechtfertigen, denn das Elements ist nach dieser Aussage den gesamten Sommer über (außer für Vereine und Schulklassen) geschlossen.

    7) Da stellt sich gleich die nächste Frage: wenn das Elements dennoch für Vereine und Schulklasse geöffnet ist, fallen alle Arbeiten, welche im Normalbetrieb zu erledigen sind, ebenfalls an, nur nicht in der Menge. Also muss ja doch Personal im Elements im Sommer vorgehalten werden.

    8) Eine weitere nicht zu haltende Aussage der Bäderbetriebe ist, dass im Winter das Personal in Bokeloh nichts zu tun hätte.

    – Bademeister/Fachangestellte für Bäderbetriebe kümmern sich oft um Technik, Wasseraufbereitung, Sicherheitsprüfungen, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten. Manche wechseln im Winter auch in ein Hallenbad.
    – Hausmeister, Technik oder Verwaltung arbeiten oft ganzjährig weiter, etwa mit Planung, Beschaffung, Abrechnungen oder Sanierungen.
    – Lediglich das Kassen- oder Servicepersonal hat häufiger Saisonverträge und ist im Winter nicht beschäftigt, dürften allerdings in der Gastronomie sofort etwas finden.

    Typisch im Winter bei Ganzjahreskräften
    – Ein- und Auswinterung des Freibads
    – Wartung und kleinere Reparaturen an Technik, Becken, Pumpen, Attraktionen
    – Kontrolle von Wasseraufbereitung, Hygiene, Dokumentation
    – Pflege- und Reinigungsarbeiten auf dem Gelände
    – Planung der nächsten Saison, Materialbeschaffung, teils Kurse oder Einsatz im Hallenbad.
    Dass solche Aufgaben praktisch dazugehören, zeigen sowohl offizielle Berufsinfos als auch aktuelle kommunale Stellenausschreibungen, in denen z. B. ausdrücklich „Ein- und Auswinterung“ sowie Pflege- und Reinigungsmaßnahmen genannt werden.

    ZUSAMMENFASSEND stelle ich fest:

    1) Die Bäderbetriebe Wunstorf haben nach wie vor ein Personalproblem.
    2) Den Bäderbetrieben Wunstorf ist offensichtlich nicht bekannt, dass im Sommer eingesetzte Freibad-Angestellte auch im Winter gut zu tun haben.
    3) Wunstorf möchte bis 2030 das Elements für die Summe von 39.500.000 Euro auf 7 Becken erweitern und danach jeden Sommer schließen bis auf Vereine und Schulklassen. Damit steht eine von der Wunstorfer Allgemeinheit bezahlte Investition dieser Allgemeinheit im Sommer nicht zur Verfügung!

    Und eine abschließende Frage habe ich:
    Was macht die Stadt Wunstorf eigentlich, wenn sich auch im Sommer am Elements interessierte Menschen in großer Zahl zu einem Verein zusammenschließen – z.B. den Wunstorfer Baderatten e.V. – und aufgrund der Vereinsfreigabe auch im Sommer Einlaß begehren? Ändern wir da schnell wieder die AGBs? Ich frage für einen Freund.

    • Pia sagt:

      Genau so wirkt es auch auf mich: Am 8.4. wird die Einschränkung noch ausdrücklich mit personellen Hintergründen erklärt – für Vereins- und Schulschwimmen werde eben weniger ausgebildetes Fachpersonal benötigt als für den öffentlichen Badebetrieb. Und heute, nur 14 Tage später, wird dann der Eindruck zurückgewiesen, es gebe Personalprobleme, stattdessen sei alles eine bewusste strategische Entscheidung.

      Das ist keine Aufklärung, sondern sprachliche Trickserei.

      Denn die alten personellen Gründe verschwinden ja nicht einfach dadurch, dass man sie im nächsten Artikel anders etikettiert. Wenn weniger Öffentlichkeit deshalb angeboten wird, weil dafür sonst mehr Fachpersonal nötig wäre, dann bleibt die Entscheidung personell bedingt – ganz gleich, ob man das später „strategisch“ nennt.

  • Pia sagt:

    Der Widerspruch liegt nicht in Gerüchten, sondern in den eigenen Aussagen.

    Im Bericht vom 8.4.2026 („Wunstorf Elements schließt Mitte Mai für die Öffentlichkeit: Bäderbetriebe konzentrieren sich im Sommer auf Bokeloh“) wurde die Einschränkung ausdrücklich mit personellen Hintergründen erklärt: Für Vereins- und Schulschwimmen werde im Hallenbad weniger ausgebildetes Fachpersonal benötigt als für den öffentlichen Badebetrieb.

    Im heutigen Bericht vom 22.4.2026 („Bäderbetriebe Wunstorf haben sich bewusst für Hallenbad-Beschränkung im Sommer entschieden“) wird nun betont, es gebe „keine neuen Personalprobleme“, und der Eindruck, die Schließung für die Allgemeinheit hänge mit Personalproblemen zusammen, sei falsch. Stattdessen sei dies eine bewusste strategische Entscheidung.

    Genau das passt nicht zusammen.

    Denn wenn die Einschränkung am 8.4. noch damit erklärt wird, dass für den eingeschränkten Betrieb weniger Fachpersonal benötigt wird, dann hat sie offenkundig personelle Gründe. Dann kann man am 22.4. nicht so tun, als sei der Hinweis auf Personalprobleme nur ein Gerücht oder ein Missverständnis.

    Der Eindruck liegt nahe, dass hier nicht aufgeklärt, sondern nur die jeweils passendere Begründung nachgeschoben wird.

  • Petra sagt:

    Die üblichen Kritiker wieder. Bis vor einigen Jahren war es ganz selbstverständlich, dass das Hallenbad in den Sommermonaten eine Pause eingelegt hat. Damals wurde das als normal angesehen. Doch offenbar gibt es immer jemanden, der etwas zu bemängeln findet – ganz gleich, wie vertraut oder nachvollziehbar eine Regelung auch sein mag.

    • Brigitte sagt:

      Ich sehe das genauso. Früher war im Sommer das Freibad geöffnet, im Winter das Hallenbad.
      Aber einige haben immer etwas zu meckern, wissen alles besser und erwarten eine ‚Rundumversorgung‘ für alles. Und zuviel Zeit scheinen diese Leute auch zu haben.

      • Andrea sagt:

        Was ist denn für Euch früher,als es noch ein Freibad in Wunstorf gab?
        Wir sind 2014 nach Wunstorf gezogen,und da war das Hallenbad und die Sauna auch im Sommer (bis auf 4 Wochen in den Ferien) geöffnet.
        Ich persönlich finde es schade,das es keine Möglichkeit in Wunstorf zum schwimmen gibt, und wenn ich so oder so fahren muss,fahre ich bestimmt nicht nach Bokeloh wo das Wasser zum schwimmen zu warm ist.

      • Guido sagt:

        Petra, Brigitte: Ihre Antworten gehen am Thema vorbei.

        Die vorherigen Kommentare haben nicht einfach das Sommerkonzept kritisiert, sondern den offenkundigen Widerspruch in der Begründung. Erst werden personelle Hintergründe genannt, kurz darauf soll der Hinweis auf Personalprobleme plötzlich nur ein falscher Eindruck sein.

        Dazu schreiben Sie nichts.

        Stattdessen wird das Ganze unter „die üblichen Kritiker“ oder „haben zu viel Zeit“ abgeheftet. Das wirkt eher so, als hätten Sie die beanstandeten Punkte gar nicht gelesen oder wollten sich mit ihnen nicht befassen.

        Wer Kritik kommentiert, sollte vielleicht zuerst ihren Inhalt zur Kenntnis nehmen.

      • Anonym sagt:

        Brigitte – ein bisschen mehr Konzentration bitte.

    • Anonym sagt:

      Petra und Brigitte sind offensichtlich nicht in der Lage, die einfachsten Argumente zu realisieren und einfachste Texte der Auepost zu lesen.

      Die übliche Petra wieder – um sie gleich mal mit ihrem EIGENEN abwertenden Eingangskommentar zu konfrontieren.

      Wie schrieb die Auepost sehr zutreffend?:
      „Offengelassen hatte man im zurückliegenden Herbst jedoch, ob es nun, im folgenden Sommer, auch den Parallelbetrieb von Hallenbad und Freibad wieder geben würde. Diesen gab es über VIELE JAHRE, bevor die Personalsituation bei den Bäderbetrieben schließlich eskaliert war.“

      Petra hingegegen:
      „Bis vor einigen Jahren war es ganz selbstverständlich, dass das Hallenbad in den Sommermonaten eine Pause eingelegt hat.“

      Also entweder die Auepost lügt oder Petra hat ein eklatantes Wahrnehmungsproblem. Ich tendiere zu letzterer Wahrnehmung.

      Petra weiter:
      „Doch offenbar gibt es immer jemanden, der etwas zu bemängeln findet – ganz gleich, wie vertraut oder nachvollziehbar eine Regelung auch sein mag.“

      Aha Petra – zuerst bestreitest Du, dass es lange Jahre ein ganz normales gleichzeitiges Nebeneinander von Elements und Bokeloher Freibad gegeben hat und als Nächstes stellst Du eine Regelung als nachvollziehbar dar.

      39.500.000 Euro für ein vollkommen überdimensioniertes Bad, welches den Wunstorfern nur im Winter zur Verfügung steht empfindest Du also als NACHVOLLZIEHBAR. Okay – da kommen wir leider nicht zusammen, denn DAS ist für mich NICHT nachvollziehbar.

      Ich glaube eher, dass Petra und Brigitte ganz viel Pech beim Lesen von langen argumentativen Texten haben. Dafür kann ich aber nichts. Ich kann es den beiden Damen auch noch 10x erklären, verstehen müssen sie es schon selber. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      • Britta J. sagt:

        Ich halte Ihren Einwand ebenfalls für berechtigt. Was bei den Antworten von Petra und Brigitte auffällt, ist weniger ein Gegenargument als eine Verschiebung des Prüfmaßstabs: Der benannte Widerspruch wird nicht behandelt, stattdessen werden die Kritiker pauschal als „üblich“ oder als bloße Nörgler eingeordnet.

        Genau das macht diese Reaktionen so wenig überzeugend.

        Denn wenn zuvor ausdrücklich ein inhaltlicher Widerspruch angesprochen wurde, dann wäre es naheliegend, genau darauf zu antworten. Stattdessen wird so getan, als bestehe die Kritik nur aus allgemeinem Unmut. Das wirkt eher wie ein demonstrativer Konformitätsreflex als wie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem vorgetragenen Punkt.

  • Klaus-Otto B. sagt:

    Die Bäderbetriebe können garnicht wirtschaftlich arbeiten denn das Elements hat ja auch mit Vereinen und Schulen die gleichen Betriebskosten und dafür auch noch weniger Einnahmen. Da würden auch höhere Eintrittspreise nicht ausreichen, ist jetzt schon zu teuer. Siehe Preise im Hallenbad in Bad Nenndorf.

    • Pia sagt:

      Ihr Kommentar legt den eigentlichen Kern offen: Das Problem ist nicht nur diese konkrete Rechnung, sondern der zugrunde liegende Denkansatz. Früher wurden kommunale Einrichtungen bewusst mit Steuermitteln getragen, weil sie Teil öffentlicher Versorgung waren. Heute scheint alles nur noch danach beurteilt zu werden, ob es sich irgendwie „rechnet“.

      Genau dadurch kippt die Logik: Ein städtisches Schwimmbad wird dann nicht mehr als Leistung für die Bürger verstanden, sondern wie ein Betrieb, der sich möglichst selbst tragen oder rechtfertigen muss. Und was das nicht schafft, wird eben eingeschränkt oder zur Disposition gestellt.

    • Anonym sagt:

      @Klaus-Otto B.: Guter Punkt.

      Dann sollten wir in der Diskussion aber ein paar Eckpunkte festhalten.

      1) Ist ein der Gemeinde gehörendes Bad für die zur Verfügung-Stellung einer Bäder-Infrastruktur verpflichtet, wie es bei Sparkassen und Volksbanken für die zur Verfügung-Stellung von Finanzmitteln für die Allgemeinheit vorgesehen ist?

      2) Wenn ja: muss dann ein solcher Bäderbetrieb wirtschaftlich arbeiten oder ist er eher der Allgemeinheit verpflichtet und man kann durchaus argumentieren, dass es ein Zuschuss-Geschäft ist?

      3) Alle anderen Punkte insbesondere Bokeloh vs. Elements bleiben offen.

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