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Jessica Neu übernimmt kommissarische Leitung des Wunstorfer Flüchtlingsheimes

08.08.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Lena Finch gibt die Leitung des Wunstorfer Flüchtlingsheimes ab – vorübergehend.

08.08.2025
Redaktion
2 Min.
Lena Finch (Mitte) mit Team | Foto: Johanniter

Wunstorf (red). In den vergangenen Jahren hatte Lena Finch ununterbrochen die Leitung im Wunstorfer Flüchtlingsheim der Johanniter im Luther Weg. Seit rund 5 Jahren arbeitete sie dort in dieser Position.

Nun wurde sie jedoch verabschiedet – Finch geht in Mutterschutz und anschließende Elternzeit. Im Rahmen eines kleinen Beisammenseins würdigte das Team die Arbeit der Chefin: „Wir sagen bewusst auf Wiedersehen“, betonte das Team, denn Finch plant ihre Rückkehr im November 2026.

Ihre enge Verbundenheit mit der Unterkunft und dem gesamten Ortsverband wurde in vielen persönlichen Worten deutlich. „Ich vermisse euch heute schon“, sagte Lena Finch mit einem tränenden Auge an ihrem vorläufig letzten Arbeitstag.

Doppelrolle für Neu

Die kommissarische Leitung der Gemeinschaftsunterkunft übernimmt ab sofort Jessica Neu, die bereits die Notunterkunft in Steinhude leitet – das zweite größere Flüchtlingsheim im Stadtgebiet, das ebenfalls von den Johannitern betrieben wird.

Auch die Projektarbeit im Luther Weg ist gesichert, die wird von Sarah Kleemann weitergeführt. „Dank Lenas vorausschauender Planung konnten die Aufgaben bereits im Vorfeld klar verteilt werden, sodass ein reibungsloser Übergang gewährleistet ist“, so Dienststellenleiter Bernd Stühmann.

Zentrales Flüchtlingswohheim

Die Flüchtlingsunterkunft im Luther Weg besteht seit 2015, infolge des damaligen massiven Flüchtlingsstroms aus Syrien nach Deutschland war die Einrichtung notwendig geworden. Zuvor waren Flüchtlinge in Wunstorf stets dezentral in verschiedenen Wohnungen untergebracht worden.

Das Gebäude, das zum Flüchtlingsheim umgebaut wurde, war ursprünglich das Verwaltungsgebäude des einstigen Iglo-Lebensmittelwerkes und als solches direkter Teil des großen Industrieareals, das zuletzt als „Neue Mitte“ zum Wohngebietbau bestimmt war.

Ein Abriss des Flüchtlingsheimes steht mittlerweile nicht mehr zur Debatte, das Gebäude soll dauerhaft als Flüchtlingswohnanlage erhalten bleiben und ausgebaut werden.

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